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Autor: Björn Brodersen | 08.11.2011 - 09:00 | (5)

Sharp Aquos Phone SH80F Unboxing: Das 3D-Handy ausgepackt

Das Sharp Aquos Phone SH80F ist das dritte 3D-Handy im deutschen Handel. Auf dem Display sehen Nutzer 3D-Bilder, ohne dafür eine spezielle Brille tragen zu müssen, und zwei 8-Megapixel-Kameras nehmen 3D-Bilder und -Videos auf. Eben ist das Sharp Aquos SH80F zum Testen in der Redaktion eingetroffen, hier sind die Bilder vom Unboxing.

Sharp Aquos Phone SH80F Unboxing: Das 3D-Handy ausgepackt

Sharp Aquos Phone SH80F | (c) Hersteller

Das mit Android 2.3.4 ausgelieferte Aquos Phone SH80F ist laut Hersteller das erste Android-Smartphone, das 3D-Inhalte streamen und 2D-Inhalte in Echtzeit in 3D konvertieren kann. Angezeigt werden die Bilder und Videos auf einem 4,2 Zoll großen TFT-LCD-Touchscreen mit 960x540 Pixel Auflösung. Zum Übertragen von Medieninhalten auf andere Abspielgeräte besitzt das Smartphone einen HDMI-Anschluss und beherrscht den DLNA-Standard. Per HSPA oder Wlan n können Daten auch auf Online-Portale wie YouTube oder Facebook hochgeladen werden. Angetrieben wird das Gerät von einem auf 1,4 Gigahertz getakteten Single-Core-Prozessor mit 512 Megabyte Arbeitsspeicher. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, auf der Front sitzen unterhalb des Displays drei mechanische Tasten, zudem gibt es einen externen Kameraauslöser an der Gehäuseseite.

Im Gegensatz zu den beiden anderen 3D-Handys HTC Evo 3D und LG Optimus 3D bietet das Sharp-Handy auch 3D-Hintergrundbilder. Im Menü lässt sich einstellen, wie stark der 3D-Effekt dargestellt werden soll, und wie bei den anderen beiden 3D-Handys muss der Betrachter aus dem richtigen Abstand gerade auf das Gerät schauen, damit die räumliche Tiefendarstellung sich entfalten kann. Eine weitere Besonderheit des Sharp Aquos Phone SH80F ist der im 2D-Modus verfügbare sogenannte "Veil-View", bei dem nur der Benutzer selbst den Inhalt des Bildschirms klar sehen kann, Umstehende hingegen nicht. Bei schrägem Blickwinkel wird der dargestellte Inhalt scheinbar durch eine Art gemusterte Fläche überlagert – so jedenfalls der Eindruck beim ersten Ausprobieren.

Nach Angaben von Sharp ist das Aquos Phone SH80F nur das erste Gerät einer ganzen Aquos-Phone-Serie, die auch in Deutschland erhältlich sein soll. Weitere Geräte werden voraussichtlich im Frühjahr 2012 herauskommen. Das Sharp Aquos Phone SH80F wird seit Ende vergangenen Monats für rund 600 Euro ohne Vertrag von Elektronikhändlern wie Media Markt und Saturn und Mobilfunkhändlern wie The Phone House angeboten.

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Kommentare
  1. 08.11.11 15:09 ProEngineer (Member)
    Akku und Arbeitsspeicher...

    finde ich für so ein gerät ziemlich knapp bemessen.

  2. 08.11.11 13:58 ColorMe (Advanced Handy Profi)

    "Warum sollte man für ein "Sharp" erheblich mehr blechen als für ein HTC (welches ich auch noch als zu teuer empfinde)?"

    Das verstehe ich nicht. Begründe mir mal bitte, warum die für ein HTC bereit bist mehr zu zahlen als für ein LG.

    @Topic:
    Sieht wirklich schick aus (elegant und schlicht). Naja, Full-HD 3D mit 60Fps wären was. Dazu benötigt es aber sicherlich andere Hardware. Trotzdem ein feines Gerät auch wenn ich 3D für überbewertet halte.

  3. 08.11.11 12:17 AlfredENeumann (Advanced Member)

    Ich finde es zu spät und zu teuer.
    Warum sollte man für ein "Sharp" erheblich mehr blechen als für ein HTC (welches ich auch noch als zu teuer empfinde)?

  4. 08.11.11 12:10 chief (Advanced Handy Profi)

    Das ist also das unbekannte Handy was ich gestern im Media Markt in der Hand hatte.
    Unbekannt deswegen weil keine passende Geräte Beschreibung dabei war.

    Es hat mir gestern nicht den Eindruck vermittelt das da "nur" ein Singel Core drin steckt. Es lief genauso Butterweich und Schnell wie mein ehemaliges S2.
    Die Anzeige ist gestochen scharf und das UI auch sehr schick und schlicht gehalten.
    Dagegen sieht Touchwiz wie ein bunter Kindergeburtstag aus.
    Bin sehr auf euren Testbericht gespannt.

  5. 08.11.11 10:00 seuthes (Newcomer)

    Es ist tatsächlich verfügbar. Ich habs letzte Woche im MediaMarkt gesehen. Sie hatten aber leider kein Vorführmodell. Ich hätte es gerne Mal getestet.

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