Das Geschäft mit mobilen Datendiensten hat dem Mobilfunkbetreiber Vodafone einen neuen Umsatzrekord beschert. Der Düsseldorfer Anbieter steigerte im Jahresvergleich den Umsatz durch mobile Datendienste um 23,9 Prozent auf 439 Millionen Euro.
Vodafone-Shop | (c) Anbieter
Insgesamt zählte Vodafone Deutschland Ende September 36,83 Millionen Mobilfunkkunden und erzielte einen monatlichen Umsatz pro Kunde von 15,6 Euro. Das sind knapp 50 Cent weniger als noch im Vergleichszeitraum im Vorjahr. Die Vodafone-Kunden vertelefonierten von Anfang Juli bis Ende September 2011 insgesamt 13,32 Milliarden Gesprächsminuten, was durchschnittlichen 124 Minuten pro Monat für jeden Mobilfunk-Kunden ergibt. Auch bei den Nachrichtendiensten SMS und MMS konnte der Netzbetreiber ein Umsatzplus verbuchen.
Die Zahl der umsatzstarken Vertragskunden konnte Vodafone im zweiten Quartal 2011/2012 um 116.000 erhöhen. 2,3 Millionen Vodafone-Kunden telefonieren und surfen mittlerweile in einem Tarif der Superflat-Internet-Reihe, die der Netzbetreiber beispielsweise auch für das neue iPhone 4S anbietet. Im Privatkundenbereich besitzt inzwischen jeder dritte Vodafone-Vertragskunde ein Internet-fähiges Smartphone.
Die mobilen Datendienste tragen laut Vodafone inzwischen zu mehr als einem Viertel zum Service-Umsatz der Mobilfunksparte bei. Um das Geschäft mit den Datendiensten voranzutreiben, investiert das Unternehmen weiter in die neue Mobilfunktechnologie LTE (Long Term Evolution). Nachdem die Versorgungsauflagen der Bundesnetzagentur für die sogenannten weißen Flecken in den jeweiligen Bundesländern erfüllt wurden, geht Vodafone nun an den LTE-Ausbau in Städten und Ballungsgebieten. Seit Oktober 2011 versorgt Vodafone die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf mit LTE. Insgesamt erreicht das Unternehmen mit seinem LTE-Netz rund sieben Millionen Haushalte in Deutschland.
Den Gesamtumsatz des Konzerns im ersten Halbjahr 2011/2012 bezifferte Vodafone auf 4,67 Milliarden Euro – ein Plus von 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das EBITDA vor Sondereffekten betrug laut Vodafone 1,76 Milliarden Euro – ein Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum.
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