Immer mehr Smartphone-Nutzer weichen von der oftmals teuren SMS auf Messaging-Apps wie iMessage, Blackberry Messenger oder WhatsApp aus - und sparen Geld. Da Smartphone-Nutzer in der Regel ohnehin schon einen Datentarif gebucht haben, fallen für den Versand der Mitteilungen über diese Messaging-Apps keine zusätzlichen Kosten an.
Messaging-Dienst Yuilop | (c) Anbieter
43 Milliarden werden deutsche Handy-Nutzer in diesem Jahr versenden, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ). Das seien doppelt so viele wie noch 2006. Und die Mobilfunk verdienen prächtig daran, da der technische Aufwand für die Übertragung der Daten gering sei. Bei netzinternen SMS betrage die Marge fast 100 Prozent. Allerdings sinken wegen des harten Preiswettbewerbs die mit SMS erzielten Umsätze der Mobilfunkbetreiber, laut FAZ-Bericht seit 2006 um eine Milliarde Euro oder 25 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. "Schon 2012 werden weitere 10 Prozent und bis 2015 sogar 50 Prozent des Umsatzes wegbrechen", zitiert die Zeitung den Marketing-Professor an der Hochschule Merseburg, Jens Gutsche.
Bei Messaging-Diensten wie iMessage von Apple und Blackberry Messenger oder plattformübergreifenden Services wie WhatsApp werden die Nachrichten nicht über Siganilisierungskanal in den Mobilfunknetzen verschickt, sondern als Datenpaket. Für Nutzer eines ausreichend bemessenden Datentarifs oder einer Flatrate entstehen dadurch keine weiteren Kosten fürs Messaging. Teilweise bieten die Messaging-Dienste auch mehr Zusatzleistungen: Über das in iOS 5 integrierte iMessage können die iPhone- oder iPad-Nutzer beispielsweise auch Fotos und Videos versenden.
Die Konkurrenz für die SMS der Mobilfunkbetreiber wird immer größer. Seit kurzem agiert zum Beispiel auch der amerikanische Anbieter Pinger auf dem deutschen Markt, zudem hat Facebook einen eigenen Messenger gestartet. Andere Dienste wie Yuilop haben auch schon angekündigt, über ihre Apps Smartphone-Nutzern mit Datentarif Kostenlos-Telefonate zu ermöglichen. Mehr dazu lest ihr in unserem Gespräch mit Yuilop-Chef Jochen Doppelhammer. WhatsApp und andere Messaging-Apps für iOS und Android stellen wir euch in einem Überblick vor.
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Du bist nicht dabei?niko
"WhatsApp ist einfach nur gut. Man kann weltweit Nachrichten versenden und zahlt nichts. "
Genau diese Laumentalität ist mitunter ein Problem unserer Gesellschaft- denn für lau gibt es nunmal gar nix.
quo
naja, n bisschen mehr als das steht in meinen smsen schon drin ;-)
@ ben
Ja man hat aber so einige Ordner trotz Deinstallation, das muss nichts heißen.
@ birk
ok ;)
@ Ollillo
Ja stimmt, das mit dem Telefonbuch hatte ich verdrängt... Hmm, ich frag mich in wie fern das bedenklich ist. Ich hab a) die Gesetzeslage im Kopf, da wird es gemischt sein und b) natürlich den privaten Datenschutz. Also wenn man nur Domi plus ne Nummer drinnen hat, dann kann WhatsApp da per se erstmal nicht so viel anfangen, klar wenn mich Leute unter meinem vollen Namen abgespeichert haben ist das schon scheiße, ich hoffe aber mal, dass sie mit diesen Infos nichts anfangen können, da nicht zuordbar. Oder gibt es da weitere Bedenken, was negative Konsequenzen sein könnten?
@ nohtz
Ja SMS ist erstmal scheiße, aber wenn ich weiß, dass das nur Crawler sind die das durchlesen, dann juckt mich das weniger. Zumal in meinen SMS meist eh nur scheiße steht ;) (hab dich lieb | marcus` mom schwitzt beim kacken etc | nachher abendessen da und da...) :D
...die Whatsapp. Aus genannten Gründen.
Soweit ich kann schreibe ich aber auch nur noch iMessages und Emails - wieso Geld für einen völlig überteuerten, nutzlosen Dienst ausgeben?
Hatte es auch mal und hab es nach ein paarMinuten deinstalliert.
Die app liest alle Kontakte aus. Und so viele sms schreibe ich auch nicht. 120 sind eh inklu. .
Und ein whatsapp Ordner hab ich immer noch im file Explorer, trotz Deinstallation.
quo
Marcus Mom auch??? ;-)