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Autor: Björn Brodersen | 30.11.2011 - 08:47 | (60)

Samsung Galaxy Tab 10.1N: Apple will auch Verkauf des neuen Tablets untersagen lassen

Apple versucht, auch den Verkauf des Samsung Galaxy Tab 10.1N gerichtlich verbieten zu lassen. Der iPad-Hersteller hat vor dem Landgericht Düsseldorf eine Einstweilige Verfügung gegen die Auslieferung der überarbeiteten Tablet-Version in der EU beantragt.

Samsung Galaxy Tab 10.1N: Apple will auch Verkauf des neuen Tablets untersagen lassen

Samsung Galaxy Tab 10.1N P7501 | (c) Areamobile

Wie Dow Jones Newswires berichtet, wird es am 22. Dezember 2011 eine erste Anhörung in dem Rechtsstreit vor dem Landgericht Düsseldorf zwischen Apple und Samsung geben. Das habe ein Gerichtssprecher bestätigt. Eine andere, mit dem Fall vertraute Person habe zudem gesagt, dass Apples Antrag auf eine Einstweilige Verfügung gegen den südkoreanischen Mutterkonzern gerichtet sei. Offenbar gehen Apple die Veränderungen der überarbeiteten Tablet-Version Samsung Galaxy Tab 10.1N nicht weit genug. Wie unserer gestrigen Unboxing-News zu entnehmen ist, weist das Samsung Galaxy Tab 10.1N P7501 im Vergleich zum Galaxy Tab 10.1 P7500 ein leicht verändertes Design auf und läuft unter der neueren Android-Version 3.2 Honeycomb, während die weiteren Spezifikationen denen der Vorgängerversion des Tablets gleichen.

Patentrechtsexperte Florian Müller spekuliert in seinem Blog Foss Patents, dass Apple so wie schon beim Vorgehen gegen das Galaxy Tab 10.1 das geschützte Community-Design sowie einen Verstoß gegen die Wettbewerbsregeln ins Spiel bringen wird. Bei der Verhandlung des Antrags auf Einstweilige Verfügung gegen den Verkauf des Galaxy Tab 10.1 waren die Regeln für einen fairen Wettbewerb unter den Tisch gefallen, nachdem die Richter schon Apples Community-Design durch das 10-Zoll-Tablet von Samsung verletzt sahen.

Verkaufsverbot gilt auch für Galaxy Tab 7.7

Nach Ansicht von Müller ist das Ergebnis der Anhörung am 22. Dezember vor dem Landgericht Düsseldorf offen. Der Patentexperte geht davon aus, dass sowohl Apple als auch Samsung klären lassen wollen, was unter die exklusiven Rechte von Apple fällt und was nicht. Das Ergebnis der Verhandlung der ersten und derzeit noch geltenden Einstweiligen Verfügung gegen den Verkauf des Samsung Galaxy Tab 10.1 wird am 20. Dezember 2011 vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf könnte die Anhörung zu Apples neuem Antrag beeinflussen. Laut Müller gilt das verkaufsverbot auch für die Tablet-Modelle Samsung Galaxy Tab 7.7 und Samsung Galaxy Tab 8.9.

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Kommentare
  1. 02.12.11 15:52 pixelflicker (GURU)

    > "vielmehr nehme ich nur die Kämme die eine wirklich nenneswert große Zielgruppe ausmachen."

    Ja, das machst du, aber dabei drückst du es so aus, als wäre das die einzige Zielgruppe die existiert und als gäbe es die Anderen nicht. Genau das sorgt dann für Diskussionen.
    Es gibt durchaus nicht wenige Firmen die Dinge Herstellern die nur für kleine Zielgruppen interessant sind und damit durchaus erfolgreich sind.
    Ein Beispiel sind die Panasonic Toughbooks.

  2. 02.12.11 15:36 bocadillo (Gesperrt)

    pf

    "dass Bocadillo alles zu sehr über einen Kamm schert."

    Ich schere nicht zusehr über einen Kamm- vielmehr nehme ich nur die Kämme die eine wirklich nenneswert große Zielgruppe ausmachen. Wie oft haben wir schon diskutiert " warum die HErstetller dies nicht machen oder das"...und trotzdem damit auch noch Erfolg haben. Die Zielgruppen die Du anvisierst oder als potentielle Kunden anführst sind oft schlicht zu klein und für Unternehmen alles andere als rentabel.

    "Das haben wir ja beim Nexus wieder gemerkt."
    Was hast Du da gemerkt- das ich aussage " das Gerät wird kein Burner"??? Dafür muß man kein Hellseher sein.

    "aber es ist halt doch nicht immer alles nur schwarz-weiss und es gibt auch andere Zielgruppen als nur die Größte. "
    Klar gibt es nicht nur die "Größte" Zielgruppe- ich ahbe ajch desöfteren schon erwähnt das die Größte keineswegs die Rentabelste ist( Stichwort Marktführerschaftdebatte). Im Gegenteil - ich habe viele Graustufen drinnen..nur müssen diese Graustufen aus Herstellersicht rentabel zu betreiben sein- ansonsten ist es deren Tod. Apple hat seine Graustufe genauso wie Samsung seine gefunden hat. Nokia wäre fast an seiner Masse krepiert und Rims Graustufe löst sich grad in Wohlgefallen auf da diese mit android, Ios und balds WP7 einen Dreifrontenkrieg führt.

    Eine Zielgruppe mit < 5 % des Marktes ist halt einfach nur Nische.

  3. 02.12.11 15:04 pixelflicker (GURU)

    Ja, das sehe ich genauso. Ich finde auch oft - und wir hatten deswegen schon oft diskussionen - dass Bocadillo alles zu sehr über einen Kamm schert. Das haben wir ja beim Nexus wieder gemerkt. Er mag recht haben mit dem was er sagt und durchaus Wissen in Sachen Vertrieb haben, aber es ist halt doch nicht immer alles nur schwarz-weiss und es gibt auch andere Zielgruppen als nur die Größte.

  4. 02.12.11 13:08 nohtz (Professional Handy Master)

    du weisst, dass es nicht nur um konsumverhalten ging ;-)

  5. 02.12.11 12:44 bocadillo (Gesperrt)

    nohtz

    Und bei Dir hinken halt Aussagen wenn sie nicht Deiner Mein ung oder Deinem Konsumverhalten entsprechen ;-)

  6. 02.12.11 11:49 nohtz (Professional Handy Master)

    prinzipiell spricht da nix gegen.
    ich hab auch nix gegen boca persönlich, zuweilen sind wir sogar der selben meinung.
    wie du schon sagtest, ich mag halt verallgemeinerte aussagen nicht, und noch weniger, wenn sie nicht stimmen, oder hinken

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