Apple hat Samsung erfolgreich einen Strich durch die Rechnung gemacht: Das Android-Tablet Galaxy Tab 10.1 darf in Deutschland nach wie vor nicht direkt von Samsung verkauft werden. Als Lösung hat der koreanische Hersteller jetzt eine leicht überarbeitete Version veröffentlicht – das Galaxy Tab 10.1N. Wir haben uns beide Tablets angeschaut und präsentieren sie in einem kurzen Samsung Galaxy Tab 10.1N Test und Foto-Vergleich.
Samsung Galaxy Tab 10.1N P7501 im Vergleich mit Galaxy Tab 10.1 P7500 | (c) Areamobile
In einem kurzen Samsung Galaxy Tab 10.1N Test haben wir uns das neue Tablet von Samsung genauer angeschaut und in einem Fotovergleich mit dem Vorgänger verglichen. Schnell fällt dabei auf, dass die neue Version des Tablets auf der Vorderseite etwas anders aussieht als das Galaxy Tab 10.1, denn der Kunststoffrahmen in Metalloptik ist beim neuen Modell auf den schmalen Seiten des Displays viel breiter als vorher und fällt sofort ins Auge. Darin integriert sind die beiden Stereolautsprecher, die jetzt nicht mehr zur Seite, sondern nach vorne abstrahlen. Sie sind genauso laut, klingen aber einen Tick weicher. Außerdem ist beim Galaxy Tab 10.1N der Samsung-Schriftzug jetzt chromglänzend und fällt eher auf als beim älteren Galaxy Tab 10.1. Legt man beide Tablet-Modelle nebeneinander, scheint das Galaxy Tab 10.1 einen Hauch dicker als das neuere Galaxy Tab 10.1N zu sein. Und auch beim Display gibt es Unterschiede: Beim alten Modell wirkt es eine Spur leuchtstärker und kontrastreicher. Das fällt aber nur im direkten Vergleich auf, im Alltag dürfte sich wohl kein Nutzer des Galaxy Tab 10.1N über eine zu geringe Display-Helligkeit beschweren.
Einen weiteren Unterschied gibt es bei der Hardware. Prozessor, Taktung und Arbeitsspeicher sind zwar gleich, aber die neue Version Galaxy Tab 10.1N ist jetzt im deutschen Handel mit einer internen Speicherkapazität von bis zu 64 Gigabyte erhältlich - die Ausführungen des Galaxy Tab 10.1 mit größerer Speicherkapazität haben es wegen des von Apple vor Gericht erwirkten Verkaufsverbots nie nach Deutschland geschafft. Den microSD-Slot gibt es immer noch nicht, auch wenn der wegen der neueren Android-Version 3.2 Honeycomb ab Werk angesprochen werden könnte. Bei 64 Gigabyte interner Speicherkapazität werden aber auch nur wenige Nutzer einen Einschub für eine wechselbare Speicherkarte vermissen. In unseren Benchmarks stellte sich außerdem heraus, dass der interne Speicher des Samsung Galaxy Tab 10.1N im Test bis zu 30 Prozent schneller ist als im älteren Modell Galaxy Tab 10.1.
Ansonsten herrscht Einigkeit bei den Testprogrammen. Trotz neuerer Android-Version schneiden beide Tablets im Vellamo-Benchmark mit 1.020 (10.1N) bzw. 1.019 Punkten (10.1) gleichauf ab, bei Smartbench 2011 kommen beide Modelle auf etwa 3.200 Punkte in der Game-Wertung und 2.350 Punkte in der Arbeitswertung. Bei Antutu liegt das neue Gerät wegen des erwähnten schnelleren Speichers mit im Schnitt 5.050 zu 4.950 Punkten leicht vorne.
Weitere erkennbare Unterschiede gibt es nicht. Besitzer eines Galaxy Tab 10.1 (P7500) müssen also über eine Neuanschaffung gar nicht erst nachdenken. Für Neukäufer ist die 10.1N-Version des Galaxy Tab aber wegen des großen Speichers eine Überlegung wert - zumindest, wenn sie 799 Euro (UVP) für die Topversion mit UMTS und 64 Gigabyte Speicherkapazität ausgeben wollen.
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Du bist nicht dabei?Ich hab schon über ein Jahr auf das Teil in einer akzeptablen Speichergröße gewartet. Inzwischen kann ich genausogut auf Tegra 3 warten.
> Besitzer eines Galaxy Tab 10.1 (P7500) müssen
> also über eine Neuanschaffung gar nicht erst nachdenken.
Haha, wer hätte das gedacht...
das neue tablet ist doch das untere, also hat das neue doch das bessere und kontrastreichere display