Das Google Galaxy Nexus ist das erste Smartphone mit der neuen Android-Version 4.0 Ice Cream Sandwich. Und es bietet mit seinem 4,65 Zoll großen Super-AMOLED-Touchscreen und der Auflösung von 1.280x720 Pixel und dem Dual-Core-Prozessor mit 1,2 Gigahertz Taktrate absolute Spitzenwerte - zumindest auf dem Papier. Wir haben das Superphone ausgepackt und verraten in unserem Unboxing, ob der erste Eindruck mit den Spitzendaten mithalten kann.
Samsung Galaxy Nexus Unboxing | (c) Areamobile
Die Front wirkt sehr edel, schließlich nehmen jetzt keine Hardware-Knöpfe mehr Platz weg, und das Display scheint im ausgeschalteten Zustand die ganze Fläche einzunehmen. Durch die leicht verzerrten Spiegelungen fällt sofort die leichte Wölbung der Display-Oberfläche auf, sie lässt das Galaxy Nexus noch etwas edler erscheinen. Doch dieser Eindruck verfliegt sofort, wenn man das Modell umdreht. Der braune Kunststoff der Rückseite wirkt erschreckend billig – der labbrige Akkudeckel wird erneut wie bei den Samsung-Modellen Galaxy S2 und Galaxy Note mit kleinen Kunststoffnasen festgeklippt, die keinen sehr langlebigen Eindruck vermitteln.
Außerdem ist der Kunststoff beim Galaxy Nexus viel gröber geriffelt – das alles vermittelt auf der Rückseite des Gehäuses den Eindruck eines Billig-Plastik-Bombers und passt überhaupt nicht zu einem Spitzenmodell für 500 Euro! Bei der Bedienung legt sich der erste Unmut zum Glück schnell wieder, denn alles läuft flüssig und absolut ruckelfrei. Das riesige Display wirkt dabei gestochen scharf, ist allerdings nur wenig größer als beim Galaxy S2 mit seinen 4,3 Zoll. Das liegt an dem fest reservierten Platz für die drei On-Screen-Tasten, die den Verzicht auf Hardware-Buttons ermöglichen. Mehr dazu werdet ihr in unserem ausführlichen Testbericht lesen können, den wir in dieser Woche noch veröffentlichen werden.
Weitere Features neben dem 1 Gigabyte großen Arbeitsspeicher sind eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus, LED-Fotolicht und Videoaufnahme in HD-Qualität (1.080p bei 30 Bildern pro Sekunde), eine 1,3-Megapixel-Frontkamera für Videotelefonate sowie als Schnittstellen zur Kommunikation mit anderen Geräten Bluetooth 3.0, USB 2.0 und NFC.
Für mobile Datenübertragungen unterstützt das Quadband-GSM-Gerät HSPA+ mit bis zu 21 Megabit pro Sekunde im Downstream und 5,76 Megabit pro Sekunde im Upstream. Außerdem beherrscht es den Wlan-n-Standard mit Hotspot-Funktion und Wifi-Direct. In manchen Ländern wird das neue Android-Vorzeigehandy auch mit LTE-Unterstützung auf den Markt kommen.
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Du bist nicht dabei?@Laborant
Ich möchte es jetzt mal so sagen, das du dein Handy für Sachen nutzt für das es nicht gedacht ist.
Aber einfach mal zu deiner Beruhigung.
Such mal bei Google nach USB Stick am Galaxy Nexus. Somit sollten ein grossteil deiner Argumente gegen das Nexus dahin sein.
1080p MKV in Kinofilmlänge hat dennoch mehr ;)
Ich finds witzig, wie immer mehr Firmen auf Clouds setzen, wobei es signifikante Nachteile hat. Bitte... So Teuer ist etwas mehr Speicher auch nicht. Es muss ja nicht gleich Magical iFlash sein, der das iPhone 64 gleich 200 Euro teurer macht.
gorki
720p mkv hab ich auch schon gehabt, 1,5G pro 45min-folge ;-)
@ Nohtz, Dafür gibt es mkv ;)
klar kann man das komprimieren, aber erstens dauert das, sowas zu komprimieren ;-)
wenn ich was als BD da hab, will ich auch die BD-quali behalten ;-)
4-10GB... ist ja nur noch dvd/double-layer-dvd (8,5)
USB-OTG ist kein Novum... das kann sogar das Nokia N8 mit Symbian. Trotzdem erachte ich das keinesfalls als "Speicher".
Wenn mit DLNA-Streaming und MHL ausgestattet wird, dann ist es meiner Meinung nach dafür gedacht Videos abzuspielen.