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Autor: Rene Melzer | 13.12.2011 - 09:35 | (7)

Werbeplattform iAd: Der letzte große Fehler von Steve Jobs

Die Werbeplattform iAd von Apple kämpft Berichten zufolge mit mangelndem Interesse von Kunden. Die Idee sei der letzte große Fehler von Steve Jobs gewesen, lästern bereits einige US-Medien.

Werbeplattform iAd: Der letzte große Fehler von Steve Jobs

Campbell Suppen als iAd auf dem iPhone | Foto: Apple

Mit großem Pomp wurde im Juli 2010 das Werbenetzwerk iAd von Apple gestartet. Doch die Plattform wird von den Kunden nur zögerlich angenommen. Tatsächlich ist das Interesse mittlerweile so gering, dass US-Medien iAd schon als "letzten großen Fehler von Steve Jobs" bezeichnen. Um dennoch im Geschäft zu beiben senkt Apple jetzt zum wiederholten Male die Preise, wie die Zeitung Wall Street Journal (WSJ) berichtet.

Auf der Präsentation von iAd im April 2010 giftete der Ex-Chef von Apple noch, die meiste Handywerbung sei wirklich schlecht. Mit seinem Werbenetzwerk wollte das Unternehmen das ändern. Nach Vorstellung des Unternehmens sollte "die Emotion von TV-Werbung mit der Interaktivität von Online-Werbeanzeigen" verknüpft werden.

Apple wollte mit iAd die Werbung verbessern | (c) engadget.com

Doch die Kunden klagten schnell über den Kontrollzwang von Apple, mangelnde Gesprächsbereitschaft und lange Umsetzungsprozesse. Viele schreckt zum Einen ab, dass sie sich von einem Computerhersteller vorschreiben lassen müssen, wie richtige Werbung auszusehen hat. Zum Anderen beschränkt Apple iAd auf seine Geräte. Die Anzeigen dürfen nicht auf Android-Smartphones oder anderen Plattformen gezeigt werden.

Außerdem begrenzten die geforderten Kampagnen-Budgets die potentielle Zielgruppe. Zu Beginn mussten die Kunden bereit sein, mindestens 1 Million Dollar auszugeben. Zumindest an dieser Schraube drehte Apple mittlerweile. Mitte dieses Jahres wurde das Budget auf 500.000 Dollar gesenkt, jetzt soll das Unternehmen sogar Werbekunden mit einem Budget von nur 400.000 Dollar zulassen, so die WSJ. Darüber hinaus würden schneller Rabatte bei der Abrechnung der Anzeigen gewährt.

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Quelle: WSJ, Forbes via Blogrunner
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Kommentare
  1. 13.12.11 11:50 WP7-Omnia7 (Handy Profi)

    nicht nur Adidas:
    http://www.zeit.de/digital/internet/2010-10/apple-iad-iphone-adidas

    ...im August zog der französische Modekonzern Chanel seine Kampagne aus ganz ähnlichen Gründen zurück.

  2. 13.12.11 11:22 nohtz (Handy Master)

    gabs da nicht auchmal ne grosse meldung, dass sogar adidas wieder abgesprungen ist, weil die keinen bock auf den kontrollzwang hatten?

  3. 13.12.11 10:44 Noticed (Moderator)

    "Du meinst also er hat noch mehr Fehler die kommen? Kann ich mir jetzt widerum nicht so gnaz vorstellen..."

    Das glaube ich auch nicht, aber die Möglichkeit besteht immerhin noch.

  4. 13.12.11 10:42 Laborant (Handy Profi)

    Noch wissen wir nicht, was das iPhone 5 beinhalten wird...

    Von Siri hätte ich nun auch mehr erwartet... aber das kommt vielleicht noch.

  5. 13.12.11 10:35 quovadis (Gast)

    @ noticed

    Du meinst also er hat noch mehr Fehler die kommen? Kann ich mir jetzt widerum nicht so gnaz vorstellen...

  6. 13.12.11 10:33 wp7-user (Newcomer)

    Seh ich auch so.
    Aber ich hoffe, dass das auch der "letzte große Fehler" seitens Steve Jobs war.

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