Apple hat seinen Online-Dienst iTunes Match jetzt in Deutschland gestartet. Mit ihm kann die gesamte Musiksammlung in hoher Qualität im Internet gespeichert werden. Anschließend hat man mit seinem Mac, PC, iPhone, iPad oder iPod Touch von jedem Ort der Welt darauf Zugriff.
iTunes Match: Die Musiksammlung in hoher Qualität | Quelle: Hersteller
Apple hat seinen bisher nur in den USA angebotenenen Online-Musikdienst iTunes Match nun auch in Deutschland gestartet. Damit kann man seine gesamte Musiksammlung im Internet speichern und darauf von jedem Mac, PC, iPhone, iPad oder iPod Touch sowie der Set-Up-Box Apple TV zugreifen. iTunes Match kostet 24,99 Euro pro Jahr.
iTunes Match wurde von Apple im Rahmen der Vorstellung von iOS 5 für iPhone, iPad und iPod Touch sowie des iPhone 4S im Oktober 2011 angekündigt. Nach dem Abonnement des Dienstes durchsucht iTunes die Musiksammlung des Nutzers nach Titeln, die im iTunes Store verfügbar sind und speichert diese im iCloud-Profil des Nutzers als AAC-Datei mit einer Qualität von 256 Kilobit pro Sekunde, selbst wenn das Original eine geringere Qualität hatte. Von Stücken, die Apple nicht in seinem Angebot findet, lädt iTunes anschließend eine Kopie hoch.
Nach Einrichtung von iTunes Match hat der Nutzer die Möglichkeit seine Musik aus dem Internet auf eines seiner Geräte herunterzuladen oder sie zu streamen. Es gibt jedoch Einschränkungen. So ist die Musiksammlung bei iTunes Match auf 25.000 Songs beschränkt und der gleichzeitige Zugriff darauf nur von maximal 10 Geräten aus erlaubt.
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Du bist nicht dabei?Itunes Match funktioniert nicht mit Windows XP. Bis jetzt habe ich immer sehr an Windows XP gehangen. Muss dies jetzt wohl aufgeben, oder auf Itunes Match verzichten.
Das klingt doch mal gut.
Schade, dass Aremobile das wieder nicht wusste. ;-(
Sieht so aus, als würde unsere geliebte GEMA doch ein bisschen moderner werden.
Den von mir verlinkten Heise Artikel habt Ihr nicht gelesen (?) Da steht zum Thema Apple und GEM folgendes:
"Inzwischen hat ein Sprecher der GEMA gegenüber heise online bestätigt, dass Apple zusätzlich zu den im Rahmen des Bitkom-Gesamtvertrags geschlossenen Vereinbarungen vor zwei Tagen einen Zusatzvertrag für iTunes Match ausgehandelt hat. Bei dieser zunächst auf ein Jahr befristeten "Testlizenzierung" zahlt Apple eine Pauschale pro iTunes-Match-Nutzer und hat erweiterte Auskunftspflichten gegenüber der GEMA, über deren Höhe die Verwertungsgesellschaft jedoch keine Angaben machen wollte. Anhand des ermittelten Nutzungsverhaltens der Kunden will die GEMA einen dauerhaften Vertrag ausarbeiten, den sie auch anderen Unternehmen anbieten kann."
Ah OK, dann kann man ihn zumindest nicht so leicht austricksen und nichts beschaffen, was man sich nicht eh schon irgendwie beschafft hat. Wenn der Algorithmus gut funktioniert, dann könnte die GEMA ja vielleicht doch mitspielen, aber da wir von der deutschen GEMA sprechen bleibe ich zumindest skeptisch.
Ich gönne es aber allen Musikhörern die iTunes Nutzer sind.
;-)
@PF
Die Musiksammlung wird lokal untersucht und nur die Hashs/Fingerprints verglichen. Die Metainformtionen und Dateinamen fließen eventuell mit ein, aber es wird weit mehr ausgewertet. Mit Dateien unter 96 kBit/s geht es übrigens nicht. Hinterher kann man die Dateien dann als DRM-freie AAC-Datei mit 256 kBit/s herunterladen.
Die Erkennung ist wohl recht heikel. Man will ja auch nichts Falsches matchen z.B. Liveaufnahmen mit Studioaufnahmen. Von Vinyl gegrabbte Titel funktionieren z.B. nicht. Das Rauschen und Knacken mag der Algorithmus nicht.
Wie kann man an Windows XP hängen?
Ich mein OK, es ist besser als Windows 2000...
Ein 10 Jahre altes betriebssystem, frag mal wie viele Mac-Nutzer noch MacOS9 benutzen.