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Autor: Björn Brodersen | 28.12.2011 - 12:15 | 0

Neujahrsgrüße: Tipps zum SMS-Versand an Silvester

SMS ist für deutsche Handy-Nutzer das Mittel der Wahl, um Neujahrsgrüße zu versenden. Die deutschen Mobilfunkbetreiber rechnen für die Silvesternacht mit 310 Millionen versendeten Kurzmitteilungen in ihren Netzen. Der Branchenverband Bitkom warnt wegen des hohen SMS-Aufkommens vor Verzögerungen bei der Zustellung der Kurznachrichten.

Neujahrsgrüße: Tipps zum SMS-Versand an Silvester

SMS-Nutzung | (c) Bitkom

Nach Angaben des Bitkom übermitteln fast drei Viertel aller Deutschen (71 Prozent) Grüße zum neuen Jahr per Telefon. 39 Prozent schicken in der Silvesternacht eine SMS-Mitteilung, 4 Prozent senden mobil eine Video- oder Bilddatei (MMS), und jeder Elfte will laut Bitkom-Umfrage für die Neujahrsgrüße eine Handy-App nutzen. Dabei unterscheiden sich die Kommunikationsformen stark nach Altersgruppen: So wollen beispielsweise 69 Prozent aller Personen unter 30 Jahren eine SMS senden, doch nur 7 Prozent der Senioren. Die Jüngeren nutzen deutlich häufiger auch andere elektronische Formen, um ihre Glückwünsche zu übermitteln: 45 Prozent schreiben eine Mail, jeder Dritte (33 Prozent) schreibt einen Eintrag auf einer Online-Plattform, jeder fünfte verschickt Grüße per Messenger-App.

Beim SMS-Versand in der Silvesternacht kann es wegen des hohen SMS-Aufkommens wieder zwischenzeitlich zu Verzögerungen beim Zustellen der Kurzmitteilungen kommen. Denn jede SMS-Mitteilung wird nach dem Abschicken zunächst in der Kurzmitteilungszentrale des Netzbetreibers weitergeleitet. Dort wird geprüft, welchen Mobilfunkanbieter der Empfänger benutzt. Bleibt die SMS im eigenen Netz, verschickt die Kurzmitteilungszentrale die Nachricht an das Empfängertelefon, sobald dieses eingeschaltet und im Netz eingebucht ist. Andernsfalls übermittelt sie die Nachricht an das Zielnetz. Von hier wird die SMS-Nachricht dann an das Mobiltelefon des Empfängers verschickt.

Empfehlungen des Bitkom

Wer dafür sorgen will, dass seine SMS-Neujahrsgrüße rechtzeitig beim Empfänger eintreffen, sollte folgende drei Tipps des Bitkom beherzigen:

  • Vor Mitternacht verschicken: Wer die Silvester-SMS einige Minuten vor Mitternacht verschickt, rutscht schon vor dem großen Andrang durch die Leitung. Allerdings ist in diesem Fall nicht ausgeschlossen, dass die Neujahrsgrüße noch im alten Jahr vom Empfänger gelesen werden.
  • SMS vorschreiben und an Empfängerliste senden: Schnell auf den Weg bringen können Mobiltelefonierer Neujahrsgrüße, wenn sie den Text der SMS vorschreiben und als Entwurf speichern. Zum Jahreswechsel müssen sie dann keine Zeit mit dem Tippen verbringen. Wer mehrere Freunde mit gleichlautenden Grüßen versorgen möchte, sollte außerdem eine Empfängerliste anlegen. Ein Knopfdruck genügt, schon gehen alle SMS auf die Reise.
  • Mit Terminversand entspannt weiterfeiern: Wer für Neujahrsgrüße die Silvesterparty nicht unterbrechen möchte, sollte das Internet nutzen. Denn viele Netzbetreiber und E-Mail-Anbieter bieten einen zeitversetzten SMS-Versand an. Damit können in aller Ruhe die Grüße vorbereitet werden. Der eigentliche Versand wird dann automatisch zum vorher ausgewählten Zeitpunkt ausgelöst. Dann gehört man zu den ersten, deren Grüße versandt werden. Doch auch beim Terminversand ist die große Nachfrage zu berücksichtigen. Es empfiehlt sich, den Versandzeitpunkt mehrere Minuten vor Mitternacht zu setzen. Außerdem sollten die Nutzungsbedingungen genau unter die Lupe genommen werden. In manchen Fällen werden zusätzliche Gebühren erhoben.
Silvester

Wie versendet ihr eure Neujahrsgrüße?

  • per SMS
    43.42%
  • per Anruf
    10.86%
  • per Mail
    2.71%
  • per Messaging-App
    10.86%
  • über soziale Netzwerke
    8.14%
  • per Brief/Postkarte
    1.88%
  • gar nicht
    22.13%
Artikel bewerten:
Quelle: Bitkom
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