Asus kündigt Android 4.0 Ice Cream Sandwich für das Transformer Prime und einen Bootloader-Unlock an. Vorher gibt es aber noch ein kleineres Update für Android 3.2 Honeycomb. Das GPS-Problem des Transformer Prime wird jedoch nicht behoben, stellt der Hersteller klar.
ASUS Transformer Prime | (c) Hersteller
Asus stellt Android 4.0 Ice Cream Sandwich (ICS) ab dem 12. Februar 2012 nach und nach für alle Besitzer eines Transformer Prime zum Download bereit. Das hat das Unternehmen über sein Facebook-Profil bekannt gegeben. ICS wird als Direktdownload auf das Tablet angeboten. Der Nutzer erhält eine Benachrichtigung, sobald das neue Google-Betriebssystem für ihn zur Verfügung steht.
Ursprünglich sollte das Asus Transformer Prime Gerüchten zufolge bereits mit dem neuesten Betriebssystem Android 4.0 Ice Cream Sandwich auf den Markt kommen. Doch die Anpassung der von Google im November 2011 freigegebenen Software an das Quadcore-Tablet dauerte länger als geplant. Und so brachte Asus sein Transformer Prime erstmal noch mit Android 3.2 Honeycomb auf den Markt.
Vorher liefert Asus noch ein anderes Update aus. Der Software-Flicken mit der Versionsnummer 8.8.3.33 wird nach Angaben des Herstellers die Fokus-Funktion der Kamera beim Transformer Prime verbessern, die Reaktionsgeschwindigkeit des Systems erhöhen und die Anwendungsverwaltung im Android Market optimieren. Das GPS-Problem, das viele Besitzer des Transformer Prime beklagen, behebt der Hersteller dagegen nicht.
Wie er in seinem Status-Update auf Facebook klarstellt, ist das Tablet kein professionelles Navigationsgerät. Man habe sich deshalb entschieden, die GPS-Funktion aus dem Datenblatt zu entfernen und nicht länger zu kommunizieren, so der Hersteller. Sie wird also weiterhin enthalten sein, aber eher ein Gimmick, eine nette Zugabe sein. Wie Asus andeutet, würde eine Verbesserung der Empfangsqualität nur durch das Neudesign des Transformer Prime möglich, denn bereits das Unibody-Gehäuse aus Metall dämpft die Signale der Satelliten erheblich.
Das Unibody-Gehäuse des Transformer Prime sieht sehr schick aus, stört aber anscheinend stark den GPS-Empfang | (c) Hersteller
Darüber hinaus erklärt Asus die Gründe, warum beim Serienprodukt der Bootloader geschützt ist. Die Testgeräte, die das Unternehmen an Blogger und Magazine schickte, hatten diesen sogenannten Lock nämlich nicht. Der Bootloader ist die Software, die das Betriebssystem startet. Ist er offen, kann der Nutzer alternative Versionen von Android installieren. Google verlangt jedoch ein Bootloader-Lock für seinen Video-Streaming-Dienst. Diese Angebote sind auf Wunsch der Verleiher mit einem digitalen Rechtemanagement versehen, das diese Schutzmaßnahme voraussetzt.
Asus wird jedoch in naher Zukunft eine Software veröffentlichen, mit der dieser Schutz entfernt werden kann. Der Hersteller weist jedoch darauf hin, dass mit dem sogenannten Bootloader-Unlock die Garantie erlischt und der Zugriff auf die Videoangebote von Google nicht länger möglich ist.
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Du bist nicht dabei?Den Fehler hat HTC schon mal gemacht. Dafür mussten die bei den Verkäufen zahlen und genauso wird es hier sein ;)
ich glaube das ipad3 wird nicht gekauft sondern dies hier.