2011 war kein gutes Jahr für den kanadischen Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM), 2012 droht dem Unternehmen der totale Absturz im Smartphone-Bereich. Jetzt setzen Aktionäre das Unternehmen unter Druck: Sie fordern die Ablösung der bisherigen Doppelspitze. Als Kandidatin für den Vorsitz des Verwaltungsrats wird die Bankmanagerin Barbara Stymiest gehandelt.
Jim Basillie (links) und Mike Lazaridis, Co-CEOs von RIM | (c) Unternehmen
Wie die kanadische Zeitung National Post berichtet, soll die 55-jährige frühere Chefin der Börse in Toronto schon bald die bisherigen Verwaltungsratschefs Jim Balsillie und Michael Lazaridis ablösen. Balsillie und Lazaridis, die beide auch Co-CEOs sind, kontrollieren sich zurzeit als Konzernchefs selbst. Aktionäre lasten ihnen die momentane Misere des Herstellers an, da sie sich bislang größeren Veränderungen in Unternehmen und Strategie widersetzt haben. Ein tagelanger Netzwerkausfall in großen Teilen der Welt, ein Namensstreit um das neue Betriebssystem, schlechte Verkaufszahlen und ein deutlicher Preisverfall beim Tablet Blackberry Playbook sowie zwei betrunkene Manager in einem Flugzeug sorgten in den vergangenen Monaten für Negativschlagzeilen.
Schwerer wiegt jedoch, dass RIM bislang mit der schnellen Entwicklung des Smartphone-Marktes nicht mithalten konnte und kaum neue Käufer gewinnt. Das neue Betriebssystem Blackberry 10 soll erst gegen Ende dieses Jahres in den Markt eingeführt werden. Zu spät, meint der Ovum-Analyst Nick Dillon. "Das Unternehmen muss seinen Wandel schneller vollziehen, indem es die neue Blackberry-10-Plattform in den Markt bringt und indem es sein Angebot durch neue Dienste wie BBM Music attraktiver macht", sagt Dillon. "Wenn das Unternehmen nicht in der Lage ist, das Tempo seiner Technologie- und Produktentwicklung zu erhöhen, riskiert es, dass es noch weiter von der Konkurrenz abgehängt wird."
Im vergangenen Jahr hat die RIM-Aktie nach mehreren Gewinnwarnungen über 75 Prozent ihres Wertes verloren, schreibt die National Post. Der Kurs der RIM-Aktie war kurzfrisitig um 7 Prozent angestiegen, als die Gerüchte über einen Wechsel an der Spitze des Verwaltungsrats bekannt wurden.
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Du bist nicht dabei?Bei RIM gehts 2012 um die Wurst.
Die müssen einfach schneller werden und das neue OS viiieel früher raus bringen. Aber wenn man mal RIM mit Samsung vergleicht, ist RIM echt verdammt langsam.
In dem Tempo, das Samsung vorlegt, kann RIM schlicht und einfach nicht mithalten.
HTC und selbst Nokia haben auch ein ordentliches Tempo, bei neuer Hard,- und Software, selbst wenn sie von Android kommt.
Aber genau dort diegt wohl der krux bei der ganzen Sache.
Einverstanden, wenn die die neue Dame dann nicht Ideen wie Auslagerung und Produktion in Kanada schliessen durchdrücken will.
soll rim doch samsung die handys bauen und rim sagt nur noch was rein soll. oder soll mit apple kooperieren und die begehrten businessqualitäten einbinden, dann wäre das iphone fürs business geeignet. also apple wie wärs ansonsten geht ihr genauso unter wie die globalplayer nokia, rim, palm etc.