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Autor: Rene Melzer | 05.01.2012 - 13:34 | (33)

Distimo-Zahlen: Mehr als 400.000 Apps im Android Market

Der Android Market kommt schnell an die Angebotsfülle des App Store von Apple heran. Mittlerweile gibt es auf der Download-Plattform von Google über 400.000 Programme, Spiele und andere Anwendungen. Das sagt Distimo, ein niederländischer Entwickler von Analyse- und Statistik-Software.

Distimo-Zahlen: Mehr als 400.000 Apps im Android Market

Android Market: Jetzt mit über 400.000 Apps | Foto: Areamobile

Seinen Zahlen zufolge erreichte das Angebot im Android Market bereits zum Jahreswechsel die Marke von 400.000 Apps. Im April 2011 überstieg es die 200.000, im August 2011 zählte Distimo mehr als 300.000 Programme. Der Zuwachs wird vor allem durch kostenlose Software getrieben, derzeit sind 68 Prozent der Anwendungen auf der Google-Plattform gratis erhältlich. Das Unternehmen berichtet noch einen Erfolg: Mittlerweile bieten fast 100.000 Entwickler ihre Apps im Android Market an.

Doch noch hat der AppStore von Apple die Nase vorn. Besitzer eines iPhone, iPad oder iPod Touch haben die Wahl aus etwa 500.000 Programmen, Spielen und Anwendungen. Die Downoad-Plattform des Herstellers aus Kalifornien knackte die Marke von 400.000 Apps bereits im Juni 2011. Doch Google rückt dem Platzhirschen immer dichter auf den Pelz. Benötigte der Android Market für die ersten 200.000 Apps noch 31 Monate, waren es bei den nächsten 200.000 nur 8 Monate. Apple schaffte die 200.000- und 400.000-Marke nach Angaben von Distimo in 22 und 19 Monaten.

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Themen: App, App Store, Apps
Quelle: Distimo via Phone Arena
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Kommentare
  1. 10.01.12 14:04 NewPhone (Expert Handy Profi)

    > Wie funktioniert denn das bei MS? Ich habe von denen noch keine Punkte im Laden zu kaufen gesehen, kann aber sein, dass mir das nur bisher nicht aufgefallen ist.

    Theoretisch gibt es die Karten – in freier Wildbahn (Supermarkt, Tanke) gesehen habe ich aber noch keine.

  2. 10.01.12 13:40 pixelflicker (Handy Master)

    Ich glaube das sich die, die keine Karte haben einfach nicht den Aufwand antun wollen wegen einer App (und zu dem Zeitpunkt ist es ja meist nur eine die man kaufen will) eine Karte zuzulegen, auch keine Prepaidkarte, denn die kostet ja auch was. Ich denke das ist der Hauptgrund. Bei den Jugendlichen ist das sowieso eine andere Sache und das obwohl die ja sicher mit die meisten Apps kaufen.

    Wie funktioniert denn das bei MS? Ich habe von denen noch keine Punkte im Laden zu kaufen gesehen, kann aber sein, dass mir das nur bisher nicht aufgefallen ist.

  3. 10.01.12 10:53 NewPhone (Expert Handy Profi)

    Fakt ist, dass die Mehrheit der Menschen in Deutschland keine Kreditkarte hat. Punkt. Ich habe nur ein paar Punkte von vielen aufgezählt, woran das im einzelnen liegen kann. Sich zu wünschen, dass das anders wäre, und ihnen daher zu sagen, dass es doof ist, keine zu haben, mag auch eine Lösung sein – aber die meine ist es nicht – und helfen wird es auch nur wenig. Wenn man Geld verdienen will (und gerade die App-Entwickler werden das wollen), muss man die Kunden abholen, wo sie stehen. Der App Store macht das bislang am Besten, Google offenbart hier eine seiner größten Schwächen, was den Market angeht. Das Carrierbilling von Nokia ist auch nicht perfekt – aber wenigstens teilweise eine Lösung.

    Und die MS-Points sind auch so eine Sache. Man muss sie ja erst einmal haben – aufladen kann man sie per Kreditkarte oder eben über Guthabenkarten (gut gemacht). Was ich daran nicht gut finde, ist, dass man sein echtes Geld in eine virtuelle Fremdwährung tauscht – nach einem Umrechenkurs, den MS bestimmt und der natürlich in jedem Land der Landeswährung angepasst ist. Man ist gezwungen, wenn man wirklich wissen will, was etwas kostet (z.B. ein In-App-Purchase), Beträge umzurechnen (in den USA kosten 80 Points 1$). Kundenfreundlich finde ich das auch nicht gerade – aber vielleicht hofft man, Kunden würden mehr kaufen, wenn sie nur noch "Spielgeld" einsetzen, statt harter Euros und Dollars.

    Weitere Bezahlmöglichkeiten im Android Market wären ein Anfang, damit die App-Entwickler mehr Geld verdienen können (und nicht nur mit Werbebannern). Aber ich bin sehr gespannt, wie sich die Umsätze entwickeln, wenn die fehlende Kreditkarte kein Hemmschuh mehr wäre. Kaufen die Android-Nutzer dann auch so fleißig ein, wie die iPhone-Kunden? Oder ist es doch eher eine Mentalitätssache oder das Nichtwissen um die Möglichkeiten, die die Umsätze im Verhältnis niedriger ausfallen ließen? Da bin ich sehr gespannt.

  4. 10.01.12 10:10 htcWM6 (Member)

    OK, die Guthabenkarten von Apple wurden ja schon erwähnt... Funktioniert wunderbar... MS hat ja die MS-Points, sollte eigentlich ja auch funktionieren... Ich persönlich habe es noch nicht ausprobiert...

    Der einzige App-Markt, der keine (oder doch) Alternativen zu KK anbieten ist soweit ich weiss, von Google?

    @NewPhone

    Von den "Spezialfällen" wie ein negativer Schufa-Eintrag oder Altersgrenze bin ich nicht ausgegangen... Und was die Paranoiden angeht, wenn die schon wegen einer KK Stasi-Angst bekommen, dann müssten die ja mit einem Alu-Hut in ihrem verdrahteten Kellerkäfig hocken... Dann haben diese Menschen aber auch kein Smartphone in der Hand... Auch kein schönes Leben... ^^

  5. 09.01.12 17:44 pixelflicker (Handy Master)

    Ich wüsste nicht, was dagegen spräche Apps auch per Prepaid-Karte zu bezahlen. Man könnte dafür vielleicht eine Obergrenze einführen, so das man nur Apps für bis zu 10 Euro oder so zahlen könnte, aber generell hat man da ja auch ein Guthaben, das man dafür nutzen könnte, wenn man denn wollte.

    Ich glaube aber auch, dass der beste Weg Guthabenkarten wären, wie sie Apple anbietet. Der Aufwand wäre auch gar nicht so groß, denke ich. Carrier Billing ist sicher aufwändiger umzusetzen, weil man da alle Netzbetreiber unter einem Hut bringen müsste und es ja immer mehr werden.

  6. 09.01.12 16:04 NewPhone (Expert Handy Profi)

    > Wenn man kein Vertragskunde ist, kriegt man ja keine monatliche Rechnung... Wie willst Du da "per Mobilfunkrechnung" bezahlen?

    Ich meine, mir hätte hier mal jemand erzählt, dass man im OVI Store auch irgendwie per Carrierbilling bezahlen könnte, wenn man kein Vertragskunde ist, sondern prepaid zahlt. Ist das nun so oder nicht?


    > Ich verstehe immer noch nicht, was manch einer gegen KK hat...

    Es gibt z.B. Leute, denen reicht es, wenn der Laden und die Bank in der Lage sind, das Kaufverhalten auszuspähen und die gut darauf verzichten können, noch einen Dritten dabei zu haben, Der auch nichts besseres zu tun hat, als Daten zu sammeln. Manche bekommen auch gar keine Kreditkarte, weil sie bei der Schufa keine reine Weste haben und eine untere Altersgrenze wird es wohl auch geben. Manche haben auch einfach keine Lust, nur wegen 2 oder 3 Apps eine Karte zu beantragen. Und ich z.B. habe zwar eine Kreditkarte, nutze aber trotzdem lieber Guthabenkarten, weil ich dann 20% Rabatt auf alles bekomme. Es gibt eine Menge Gründe, warum man eine App nicht mit Karte bezahlen will.

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