Obwohl Windows 8 nicht vor Ende dieses Jahres in den Handel kommt, ist das Betriebssystem von Microsoft ein großes Thema auf der CES. Schließlich will der Software-Riese aus Redmond damit nicht nur Computer und Laptops sondern auch erstmals Tablets ausstatten. Unterstützung bekommt das Unternehmen durch die Hersteller von Chipsätzen und Elektronik-Artikeln.
Lenovo IdeaPad Yoga | (c) Hersteller
Microsoft ist - zum letzten Mal - auf der Elektronikmesse CES und zeigt dort zum erneut sein zukünftiges Betriebssystem Windows 8, das sowohl auf Computern als auch erstmals auf Tablets laufen soll. Auf der Keynote des Unternehmens zur Eröffnung der Messe kündigte das Unternehmen eine Beta-Version von Windows 8 für Ende Februar an, die seit September erhältliche "Developer Preview" wird dann ablaufen. Die Finale Version von Windows 8 soll Ende dieses Jahres auf den Markt kommen.
Erste Unternehmen stellen sich bereits hinter das neue System. So zeigt Lenovo auf der CES eine Mischung aus Tablet und Laptop mit einer Volltastatur, einem kapazitiven Touchscreen und dem Betriebssystem Windows 8. Der Hybride heißt IdeaPad Yoga und hat ein 13,3-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1600x900 Pixel, einen Intel-Prozessor sowie eine 256 Gigabyte große SSD-Festplatte. Der Deckel ist um 360 Grad drehbar. So kann das Yoga-Laptop auch zum Filme schauen verwendet werden, in dem es wie ein Zelt gefaltet wird oder wenn das Display ganz umgeschlagen wird auch als klassisches Tablet zum Surfen im Internet und für den E-Mail-Check zwischendurch.
Doch Windows 8 unterstützt nicht länger nur die klassische X86-Architektur, die von Intel und AMD verwendet wird, sondern auch die Chips des auf mobile Geräte spezialisierten Unternehmens ARM. Diese werden von Herstellern wie Nvidia oder Texas Instruments in Lizenz produziert. Beide Unternehmen zeigen auf der CES auch Prototypen von Tablets, auf denen Windows 8 läuft. So demonstriert Nvidia Windows 8 auf einem Tablet mit seinem Quadcore-Chipsatz Tegra 3.
Texas Instruments zeigt das Microsoft-Betriebssystem auf einem Prototypen, der mit dem Chipsatz OMAP4470 ausgestattet ist. Dieser verfügt über einen Dualcore-Prozessor, dessen Rechenkerne eine Taktrate von jeweils 1,7 Gigahertz haben. Dieser ist ebenfalls noch ganz neu. Er soll bis zum Marktstart von Windows 8 serienreif sein, berichtet das IT-Blog The Verge.
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Du bist nicht dabei?Naja es gibt schon 512 GB SSDs für unter 300 € (muss man allerdings ein wenig Glück haben, oder Kontakte)
Es wird sich bei der 256GB SSD wohl eher um eine lahme Krücke handeln wie sie in Netbooks zu finden sind. Beim PC sind die Teile ja schon jenseits der 500MB/s beim Schreiben und Lesen. Im einem Tablet würden ja schon 10% davon ausreichen was sich dann auch auf den Preis auswirkt.
Naja für eine SSD musste aber immer noch gutes Geld bezahlen. Mich würde interessieren wie die Tablets hardwaremäßig ausgestattet sein werden.
Nunja... ich hatte vor 2 Jahren schon eine 256GB 1.8" SSD in einem 1600-Euro-Laptop.
Damals war der Einzelpreis der SSDs fast in dem Preisrahmen ;)
Dass das Lappy auch sonst Technisch HighEnd war (und auch heute noch so manchem fortrennt) macht den Preis umso interessanter. Als ich mal etwas mit den Lappypreisen handtierte kam ich zum schluss, dass die SSD schon damals maximum mit 100Euro im Lappy zu buche geschlagen haben kann.
Preise von 320-600€ finde ich schon noch etwas happig. ;)
wer soll das kaufen?
Der Tablet Markt gehoert Apple.
Wenn Microsoft im naechsten Jahr am Start ist gibts das ipad whs. in der 4.Generation.
Kein Mehrwert, keine Apps... Sorry das wird wohl nichts. Allenfalls fuer Firmen interessant, die ohnehin schon Windows-Tablets mit angepasster Software einsetzen. Ein Massenmarkt ist das allerdings nicht.