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Autor:
Rene Melzer
| | 3

Liquipel: Wasserdichte Nanoversiegelung für Handys von Privatkunden

Liquipel bedampft Handys und Smartphones mit einer speziellen Nanoversiegelung und macht die Geräte damit unempfindlich gegen Wasser, ohne deren Handhabung einzuschränken. Der Dienst kostet 59 US-Dollar, ist zur Zeit aber mit einigen Einschränkungen verbunden.

Liquipel: Wasserdichte Nanoversiegelung für Handys von Privatkunden

Liquipel Nanoversiegelung macht Handys wasserdicht | (c) Hersteller

Das Unternehmen HzO sorgte auf der Elektronikmesse CES mit der Demonstration ihrer wasserdichten Smartphone-Beschichtung für großes Aufsehen. Die Firma ist jedoch nicht die Einzige, die so etwas entwickelt hat. Auch der Dienstleister Liquipel bietet eine Rundum-Versiegelung für Handys und Smartphones an. Doch im Unterschied zu HzO, die ihre WaterBlock genannte Lösung an die Hersteller lizensieren will, richtet sich Liquipel direkt an die Kunden.

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Liquipel bedampft die Mobiltelefone in einer Vakuum-Kammer mit einer Nanopartikel-Schicht, deren Zusammensetzung ein Firmengeheimnis ist. Durch das Verfahren soll sich der Wasserschutz so fein verteilen, dass er sämtliche Elektronik im Innern des Gerätes bedeckt. Wasser kann zwar weiterhin in das Handy eindringen, aber im Inneren keinen Schaden mehr anrichten.

Nach Angaben von Liquipel kann der Schutz wahre Wunder bewirken. So sollen Kontaktflächen wie beim Akku oder dem Kopfhöreranschluss zwar weiterhin ihre Leitfähigkeit behalten, jeodch keine Kurzschlüsse verursachen. Auch die Beweglichkeit der Lautsprecher-Membran werde durch die nanometerdicke Beschichtung nicht beeinflusst, ebenso wenig wie die Bedienung des Touchscreen.

Allerdings garantiert Liquipel nur einen Spritzwasser-Schutz. Tauchgänge überstehen die damit ausgestatteten Telefone nach Angaben des Unternehmens nur bis zu einer Tiefe von 1 Meter und höchstens 30 Minuten. Dennoch übersteigt die Nachfrage nach der Beschichtung die Fähigkeiten des Unternehmens deutlich. Wie Liquipel auf seiner Website erklärt, könnten deshalb zur Zeit keine weiteren Aufträge angenommen werden.

Eine Beschichtung kostet den Kunden 59 US-Dollar und wird nur für Interessenten mit einem Wohnsitz in den USA angeboten. Auch die Anzahl der Modelle, bei denen eine erfolgreiche Beschichtung durch Liquipel garantiert werden kann, ist noch sehr übersichtlich. Neben den 3er- und 4er-iPhones sind einige Smartphones von HTC, Motorola und Samsung aufgelistet.

Mehr zum Thema: Smartphone, Smartphones, Smartphone-Markt, Neuvorstellung

Quelle: Liquipel via Apple News

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Kommentare
  1. 17.01.12 20:58 DerZander (Gast)

    das razr hat das doch schon!

  2. 17.01.12 19:12 Gorki (Advanced Handy Master)

    Ich habe Heute wo gelesen, das das Sony Arc S auch mit so etwas "behandelt" worden ist - vom Hersteller direkt.

  3. 17.01.12 18:57 klaffi3 (Newcomer)

    Immerhin ein Fortschritt. Hoffen wir, dass sowas auch bald in Europa eingesetzt wird.

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