Acer gab in der Hamburger Hafencity einen Ausblick auf das Produktportfolio für 2012. Unter anderem hatte der Hersteller das Tablet Iconia Tab A700 mitgebracht. Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns einen ersten Eindruck von dem kommenden Flaggschiff-Modell verschafft.
Acer Iconia Tab A700 | (c) Areamobile
Noch ist das Tablet jedoch in der Entwicklung, wie Acer betonte. Der gezeigte Prototyp wäre quasi in Handarbeit von den Ingenieuren zusammengebaut und würde lediglich eine Machbarkeitsstudie darstellen. Aufgrund des frühen Entwicklungsstandes wollte Acer auch noch nicht allzu viele Details zum Iconia Tab A700 verraten.
Fest steht jedoch, das Tablet bekommt ein IPS-Display im 10,1-Zoll-Format mit der scharfen Auflösung von 1.920x1.200 Pixel und den Quadcore-Chipsatz Tegra 3, dessen vier Prozessorkerne eine Taktrate von 1,3 Gigahertz haben. Der Prototyp hatte außerdem eine Frontkamera für Videotelefonate und eine 5-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz auf der Rückseite, die auch Full-HD-Videos aufnehmen kann. Außerdem gab es einen Steckplatz für microSD-Karten und einen Micro-USB- sowie HDMI-Ausgang. Der interne Speicher belief sich beim Prototypen auf 32 Gigabyte. Noch steht allerdings nicht fest, ob das Acer Iconia Tab A700 mit dieser Ausstattung auch in den Handel kommt.
Außerdem integriert Acer in das Modell einen Akku mit einer Kapazität von 9.800 mAh oder auch 36 Wh. Zum Vergleich: Das iPad 2 von Apple hat eine Akkukapazität von 6.930 mAh (25 Wh), das Sony Tablet S sogar nur 5.000 mAh (18,5 Wh). Dieser Akku ermöglicht es nach Angaben von Acer, auf dem Iconia Tab A700 bis zu 13 Stunden HD-Videos anzuschauen oder bis zu 12 Stunden über Wlan im Internet zu surfen. Trotz des starken Akkus war selbst der Prototyp des Iconia Tab A700 schon ziemlich dünn. Acer wollte zwar noch keine Daten preisgeben, weil auch am Design noch gearbeitet wird, doch gefühlt lag die Dicke bei unter 10 Millimeter. Der Akku trägt aber anscheinend ordentlich zum Gewicht bei, denn das Tablet lag deutlich schwerer in der Hand als etwa ein Samsung Galaxy Tab 10.1 oder das Asus Transformer Prime.
Beim Blick auf das Display war das Gewicht jedoch schnell vergessen. Die hohe Auflösung sorgte in Zusammenarbeit mit der IPS-Display-Technologie für knackig scharfe Fotos und Videos. Auch die Schrift sah aus wie gemalt. Selbst bei näherer Betrachtung war keine Treppchenbildung an den Kanten erkennbar. Der Tegra-3-Chipsatz kam locker mit der hohen Auflösung klar, das System flutschte nur so unter den Fingern dahin. Nur bei der Wiedergabe von Full-HD-Videos waren noch leichte Ruckler zu beobachten. Ein ganz leichtes Hakeln gab es allerdings auch, wenn man langsam zwischen den Startbildschirmen wechselte. Das scheint aber kein gerätespezifisches Problem des Iconia Tab A700 zu sein, denn die winzigen Ruckler sind auch auf dem Quad-Core-Konkurrenten Asus Transformer Prime erkennbar, der aber nur eine Displayauflösung von 1.280x800 Pixel hat.
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Jup Fehler, im Beitrag bzw Artikel stehts aber richtig.