LTE-fähige Smartphones für die mobile Nutzung gibt es bislang nicht im deutschen Handel - die LTE-Nutzung zu Hause nimmt dagegen langsam Fahrt auf. Auf der CeBIT 2012 in Hannover wird der Berliner Hersteller Anfang März zwei neue LTE-Router vorstellen: die Fritz!Box 6842 LTE und die Fritz!Box 6810 LTE.
AVM Fritz!Box 6842 LTE und Fritz!Box 6810 LTE | (c) Hersteller
Ungewohnt für den bislang in Sachen Design eher konservativ denkenden Hersteller: Beide neuen LTE-Boxen von AVM stecken in einem ganz anders gestalteten Gehäuse, während sich das bereits im Handel befindliche Vorgängermodell Fritz!Box 6840 LTE äußerlich lediglich durch den Schriftzug von herkömmlichen DSL- und Kabel-Routern aus gleichem Hause unterscheidet. Beim Funktionsumfang setzt AVM dagegen wieder auf das volle Programm: Die neuen LTE-Modelle unterstützen jeweils neben LTE auch Wlan, bieten LAN-Anschlüsse und Netzwerkspeicherfunktion und dienen gleichzeitig als Telefonanlage und DECT-Basisstation für bis zu sechs Mobilteile.
Die Fritz!Box 6842 LTE eignet sich mit WLAN n, vier Ethernet-Anschlüssen, einer analogen Schnittstelle und einem USB-Anschluss als Zentrale für die Heimvernetzung. Die kleinere Fritz!Box 6810 LTE ist dagegen ein Einstiegsprodukt und erfüllt mit DECT, WLAN n und einem LAN-Anschluss die grundlegenden Kommunikationswünsche. Bei LTE-Verbindungen sind theoretisch Übertragungsraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Downstream und bis zu 50 Megabit pro Sekunde im Upstream möglich. Die Fritz!Box 6842 LTE und Fritz!Box 6810 LTE unterstützen mit ihrem integrierten Kategorie-3-LTE die Frequenzbänder 800 Megahertz und 2,6 Gigahertz und können damit sowohl in ländlichen Gebieten als auch in städtischen Gegenden eingesetzt werden.
Zu Preisen und Terminen für den Marktstart hat AVM noch keine Angaben gemacht. Die Fritz!Box 6840 LTE kostet zurzeit im freien Handel knapp 300 Euro.
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Du bist nicht dabei?Ja die Antenne ins Gehäuse zu packen mag zwar bei Mobilen Geräten sinnvoller sein, aber bei einem Router macht das doch wenig Sinn.
Ich habe auch den Eindruck, das meine neue FritzBox (der kleine Homeserver mit internen Antennen) etwas schwächer in der Sendeleistung ist als die Vorgängerbox mit richtiger Antenne.
Ich würde mich nicht wundern wenn dieser Effekt auch bei diesen "Boxen" auftritt.
Ja genau.
Wobei ich finde, dass Fritz sein Design nicht gerade verbessert hat.
Vergleich mal den alten Repeater mit dem neuen, das ist krass.
Da hast Du gar nicht mal so Unrecht. Vielleicht ist es manchmal besser wenn Design nicht vor Funktionalität geht ;).
Da wäre es mir als Nutzer aber lieber, wenn sie es Wandmontagefähig machen würden und dafür die Antenne nicht fest verbauen, so, dass man auch eine externe anschließen kann. Das war schon bei den DSL-Geräten einer dergrößten Nachteile.
Naja es macht Sinn weil es doch viele Leute gibt die Geräte wollen die sich besser ins Wohnbild einfügen. Und im normal Fall haben auch Router mit integrierter Antenne keine Großen Probleme mit der W-Lan Leistung. Mit den äußeren Antennen hat man aber natürlich den Vorteil diese noch etwas ausrichten zu können.