Ein Deutscher übernimmt die Leitung des Blackberry-Herstellers Research In Motion (RIM). Wie das kanadische Unternehmen bekannt gab, löst Thorsten Heins mit sofortiger Wirkung das langjährige aus Mike Lazaridis und Jim Balsillie bestehende Führungsduo ab. Heins wechselte 2007 von Siemens zu RIM und leitete zuletzt das Tagesgeschäft des Blackberry-Herstellers.
Thorsten Heins: Neuer Chef vom Blackberry-Hersteller RIM | (c) RIM
Mit dem Rücktritt der beiden Firmen-Chefs endet eine Ära. Mit seinen Blackberry-Modellen und dem gleichnamigen E-Mail-Dienst ermöglichte RIM als erster Anbieter, elektronische Nachrichten (E-Mails) im Push-Mail-Verfahren sofort über das Mobilfunknetz auf ein Handy weiterzuleiten. Das machte die Geräte vor allem bei Geschäftsleuten äußerst beliebt. Allerdings konnte RIM mit seinen Lösungen beim Smartphone-Boom nicht mithalten. Zuletzt verlor das Unternehmen kontinuierlich Marktanteile und verzeichnete Einbußen bei Umsatz und Gewinn.
Die Aktionäre sahen die jüngsten Bilanzen von RIM mit Sorge und forderten schon seit längerem eine Ablösung der Doppelspitze, zumal das Duo Lazaridis und Balsillie neben dem Posten als CEO auch den Sitz als Verwaltungsratschef inne hatten und sich so als Konzernchefs selbst kontrollierten. Diese Posten werden nun getrennt.
Vom Chefposten zurückgetreten: Jim Basillie (links) und Mike Lazaridis, Co-CEOs von RIM | (c) Unternehmen
Die Aufsichtsfunktion übernimmt die 55-jährige Bankmanagerin Barbara Stymiest. Sie wurde bereits Anfang Januar als mögliche Kandidatin gehandelt. Die Ex-Manager bleiben aber weiterhin dem Unternehmen treu, Lazaridis wird Vize-Chef des Aufsichtsrates und auch Balsillie besetzt einen Posten in diesem Kontrollgremium.
Die Ernennung von Heins als RIM-Chef stößt in der Branche jedoch nicht auf ungeteilte Freude, manchen Experten geht die Veränderung nicht weit genug. Einige bezweifeln, dass ein Ingenieur wie Heins die Herausforderungen der Zukunft packt. Andere hatten gehofft, dass eine Person außerhalb des Unternehmens die Zügel übernimmt.
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Du bist nicht dabei?Apotheker wurde bei SAP rausgeschmissen bevor er zu HP kam, das war nicht gerade die Idealbesetzung.
Bei RIM handelt es sich um einen deutschen der schon in der Firma tätig ist. Das könnte schon eher was werden.
boca
gibt halt für alles beispiele und gegenbeispiele...
bei mir kommen die erbsenzähler erstmal an, haben von der betreffenden abteilung keinen plan, haben sich das auch erst garnicht vor ort angeschaut, sondern hauen gleich mit der axt rein... weils eben auf den bunten folien so toll aussieht
und bin gern bereit um ein Duplo zu wetten....
"passt bei einem tech-unternehmen sicherlich besser, als bei einer rating agentur, oder oder werbefirma
kann sich ja einen erbsenzähler als berater dazu nehmen"
Es passt bei keinem Konzern/Unternehmen dieser Größe. Hier mü+ssen halt die "Erbsenzähler" erstmal das Feld bereiten indem dann die Techniker spielen können.
Um mal in der gleichen Branche zu bleiben...
-->Dirk Meyer ehemaliger AMD CEO
ein Neg. Bsp eines deutschen Ing. als CEO
Aber immerhin dürften zumind die Bochumer diese Entscheidung begrüßen, wohlmöglich war das sogar einer der Hauptgründe ihn einzustellen, da er mit den Bochumern (F&E Abteilung) besser klar kommt alsn Ami.
sieht aus wie der junge bill gates :D
http://de.engadget.com/2012/01/24/markte-begruszen-neuen-chef-rim-aktie-fallt-um-mehr-als-8-prozen/