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Autor: Stefan Schomberg | 01.02.2012 - 14:54 | 0

LG Prada Phone 3.0 Unboxing: Der Nobel-Hobel ausgepackt

Mode und Mobilfunk – das passt nach Meinung von LG und Prada hervorragend zusammen. Daher hat man nach zwei Vorgängergeräten gemeinsam kurzerhand erneut ein spezielles Modell in den Handel gebracht: das Prada Phone 3.0 by LG oder kurz LG Prada Phone 3.0. Es ist derzeit unter anderem beim Online-Händler getgoods.de für 599 Euro zu haben. Wir haben das edle Stück ausgepackt und klären in einer Bildergalerie, ob es den hohen Preis auch wert ist.

LG Prada Phone 3.0 Unboxing: Der Nobel-Hobel ausgepackt

Prada Phone by LG 3.0 Unboxing | (c) Areamobile

Das LG Prada Phone 3.0 ist inzwischen im deutschen Handel erhältlich. Wir haben uns das modische Accessoire vom Online-Händler Getgoods.de für das Unboxing und den anschließenden Handy-Test schicken lassen. Und da hinterlässt es gleich einen zwiespältigen Eindruck: Denn während es auf den ersten Blick durchaus edel aussieht, verfliegt dieser Anschein beim Blick auf die Rückseite ziemlich schnell wieder. Der Hersteller verwendet einfachen Kunststoff in Saffiano-Optik, der mit einer unregelmäßigen Maserung wohl an das teure Leder erinnern soll. Prada und Plastik? Das passt ungefähr so gut zusammen, wie ein Haute-Couture-Modell und Übergewicht.

Ansonsten gefällt das Smartphone mit guter Verarbeitung und handlichen Maßen – sofern man davon bei einer Display-Größe von 4,3 Zoll überhaupt sprechen kann. Immerhin ist es nur 8,5 Millimeter dünn, aber man darf sich wohl die Frage stellen, ob die Frau von Welt wirklich einen Klotz von 127,5 x69 Millimetern in den Fingern halten will, wenn sie E-Mails checkt oder telefonisch den nächsten Termin für die Pediküre ausmacht. Zu viel Klischee? Das Prada 3.0 hat sogar eine eigene Taste, mit der sich die Frontkamera aktivieren und das Handy so als Schminkspiegel nutzen lässt - ein Massengerät für Lieschen Müller ist das Prada-Phone 3.0 auf jeden Fall nicht.

Der hohe Preis lässt sich auch nicht mit der Technik allein rechtfertigen. Denn die ist zwar Ober-, aber nicht Spitzenklasse. So liegt die Auflösung des Touchscreens nur bei 800x480 Pixel und für die nötige Power sorgt zwar ein Dual-Core-Chip von Texas Instruments, allerdings ist er nur auf 1 Gigahertz getaktet. Weitere technische Informationen zum Gerät findet man in unserem Datenblatt zum LG Prada Phone 3.0.

Eine Besonderheit des LG-Gerätes ist die von Prada entwickelte Optik der Nutzeroberfläche. Sie besteht fast ausschließlich aus weißen Icons vor schwarzem Hintergrund, nur die Google-Dienste kommen etwas freundlicher und in ihren angestammten Farben daher. Neue Apps lassen sich mit einem auf der LG-Website bereitgestellten Tool ebenfalls in das Schwarz-Weiß-Schema umwandeln.

Quelle: Areamobile
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