Wie sich doch alles wiederholt: Früher sprach man bei großen Handys von "Knochen", heute passt das auch wieder irgendwie. Zumindest bei den Speakergoggles G31 und G33 von Buhel. Denn diese feinen Stücke Technik erlauben es, auf der Skipiste mit anderen Besitzern einer solchen Skibrille oder den Liebsten daheim zu kommunizieren – und zwar störungsfrei über die Vibration der eigenen Schädelknochen beim Sprechen.
Buhel Speakergoggle G33 mit eingebautem Knochen-Mikro und Bluetoth | (c) Hersteller
Die Speakergoogles G31 und G33 verfügen über ein Mikrofon, das nicht auf übliche Weise die Geräusche übermittelt, sondern die Vibration des Schädelknochens in Worte umwandelt und anschließend via Bluetooth an das Smartphone überträgt. Der Vorteil: Es werden keine Umgebungsgeräusche mitgesendet. Wie es allerdings klingt, wenn man gerade während eines Gesprächs im wahrsten Sinne des Wortes auf die Nase fällt, verrät der Hersteller nicht.
Über die integrierten Kopfhörer hört man Gesprächspartner oder Musik, gesteuert werden die Brillen über große Knöpfe auf den Außenseiten des Brillengestells. Das größere Modell G33 soll außerdem über Bluetooth die Verständigung zwischen bis zu sechs Brillen auf bis zu 500 Meter Entfernung wie mit einem Funkgerät ermöglichen. Dafür gibt der Hersteller Buhel Bluetooth 2.1 Class 1 an. Normalerweise gelten dafür allerdings nur Entfernungen von etwa 100 Metern. Der integrierte Akku der 160 Gramm leichten Skibrillen soll für 12 Stunden Gesprächszeit reichen - mehr als genug Zeit für einen Tag auf der Piste. Termine für den Marktstart der Buhel-Skibrillen und Preise dafür sind bis jetzt noch nicht bekannt.
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