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Autor:
Björn Brodersen
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Android-Upgrades: Motorola schiebt Google Schuld für Verzögerungen zu

Der amerikanische Handy-Hersteller Motorola schiebt Google den schwarzen Peter zu: Nicht die Gerätehersteller, sondern der Plattformbetreiber sei verantwortlich dafür, dass bei bisherigen Smartphones und Tablets die Updates auf die neue Android-Version 4.0 Ice Cream Sandwich so lange auf sich warten lassen. Für in Deutschland erhältliche Motorola-Geräte sind ICS-Updates bereits in Vorbereitung.

Android-Upgrades: Motorola schiebt Google Schuld für Verzögerungen zu

Samsung Galaxy Nexus vs. Motorola RAZR | (c) Areamobile

Die Hersteller von Android-Geräten erhielten den Quellcode des Betriebssystems von Google erst, wenn das entsprechende Referenzmodell für die neue Android-Version ausgeliefert werde, erklärte die für den Geschäftskundenbereich zuständige Managerin Christy Wyatt in einem Gespräch mit PCMag.com. Den Quellcode für die eigenen Smartphones und Tablets anzupassen, sei aber aufgrund verschiedener Chipsätze und Mobilfunkempfänger ein komplizierter Prozess. "Zuerst ist da die Hardware-Unterstützung, dann das Einbringen von Custom-Software von Herstellern wie Motorola und dann müssen die Phones auch noch gegengeprüft werden", sagte die Managerin. Das alles brauche Zeit.

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Christy Wyatt, Motorola

Motorola-Managerin Christy Wyatt | (c) Unternehmen

Beim Betriebssystem Windows Phone 7 sei der Upgrade-Prozess für die Hersteller leichter als bei Android, da die Microsoft-Plattform lediglich einen Chipsatz unterstütze - genauer müsste es heißen: zwei Chipsätze eines Herstellers. Allerdings setzt Motorola nicht auf Windows Phone 7, sondern konzentriert sich im Smartphone- und Tablet-Bereich ganz auf das Google-Betriebssystem, auf das es seine eigene Benutzeroberfläche legt. Welche einzelnen Schritte der Upgrade-Prozess beinhaltet, hatte Motorola bereits Anfang Dezember 2011 in seinem Unternehmensblog beschrieben. Das Referenzmodell für Android 4.0 Ice Cream Sandwich, das Samsung Galaxy Nexus, hatte Google zusammen mit Samsung am 14. November 2011 vorgestellt. Seitdem warten die Nutzer auf konkrete Aussagen der Hersteller zu den Upgrade-Bereitstellungsterminen für ihre spezifischen Android-Geräte. In den USA hat der Hersteller bereits mit der Auslieferung der neuen Android-Version für das Tablet-Modell Xoom begonnen.

ICS-Updates für Motoroa RAZR und Xoom Family Edition

Motorola Deutschland erklärte gegenüber Areamobile, das Unternehmen plane derzeit, die Firmware des Smartphones RAZR und des Tablets Xoom Family Edition auf Ice Cream Sandwich umzustellen. Termine für das Upgrade-Bereitstellung nannte der Hersteller aber nicht.

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Quelle: PCMag.com, Motorola/Areamobile

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Kommentare
  1. 11.02.12 12:13 lurchie (Member)

    Interessant wie Motorola sich jetzt aus der eigenen Unfähigkeit heraus redet will und es Google unter schieben möchte, obwohl sie selber zu dumm sind ihre eigene Software anzupassen.
    Der Quellcode lag offen bevor das galaxy nexus überhaupt in den Läden lag.Für die Anpassung der Treiber ist nicht Google zuständig sondern die Hersteller der Chips.Wenn die wie Nvidia nen großes Geheimnis daraus machen und ihre Libarys nicht veröffentlichen kann Google nichts dafür.Aber typisch diese Aussage.Hat LG ja auch schon gemacht...

  2. 10.02.12 16:25 woschtsupp (Member)

    süße maus die christy...

  3. 10.02.12 15:10 polli69 (Advanced Handy Profi)

    Mehr Chipsätze, unterschiedliche Custom Software bedeuten zwar eine große Vielfalt und Individualität für den Kunden, aber eben auch ewige Zeitverluste bei Updates.

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