Die Telekom gewährt erste Einblicke in den Messaging-Dienst RCS-e, den der Bonner Mobilfunkbetreiber zum Sommer dieses Jahres einführen möchte. Der SMS-Nachfolger steht in direkter Konkurrenz zu Messaging-Apps wie WhatsApp oder Yuilop, an denen die Mobilfunkbetreiber nicht direkt mitverdienen.
RCS-e im Video | (c) Telekom
In einem auf YouTube veröffentlichten Video demonstriert die Telekom jetzt anhand von drei Anwendungsbeispielen, wie der RCS-e-Dienst funktioniert. Auf einem Android-Smartphone von Samsung können Interessenten sehen, wie der Nutzer während der Anwahl bzw. während eines Telefonats zwischen Sprachanruf- und Videotelefont-Modus hin- und herschaltet, wie er eine Fotodatei versendet und empfängt und wie er chattet. In den gezeigten Fällen ist der (Gesprächs-) Partner ebenfalls ein RCS-e-Nutzer. Der Messaging-Dienst, den auch Vodafone und Telefónica Germany (O2) anbieten wollen, funktioniert aber Smartphone-Plattform-übergreifend. Für den im Betriebssystem verankerten und mit Adressbuch und anderen Anwendungen verknüpften Dienst ist auf dem Homescreen oder im Hauptmenü ein spezielles "Telekom"-Icon hinterlegt.
Das gelbe Symbol neben der Kontaktkarte zeigt an, dass Andy auch RCS-e nutzt. | (c) Telekom / YouTube
Über den RCS-e-Dienst können wie Ende vergangenen Jahres berichtet Nutzer über Geräte, Plattformen und Netze hinweg Texte, Bilder, Videos und auch Dateien austauschen. Eine Stärke von RCS-e ist es, dass Nutzern automatisch die am jeweiligen Aufenthaltsort geeigneten Kommunikationswege wie (Video-) Telefonie, E-Mail oder Chat-Nachricht vorschlägt. Ist der gewünschte Adressat gerade in einem Sozialnetzwerk wie Facebook oder Google+ eingeloggt, wird dem Nutzer beispielsweise eine entsprechende Textnachricht empfohlen. Andererseits wird in Gegenden mit nur GPRS- oder EDGE-Empfang eine mehr Bandbreite voraussetzende Option wie etwa Video-Sharing ausgeschlossen.
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Du bist nicht dabei?Das versenden von Bildern und Nachrichten war nicht kostenlos!?
>weniger SMS verschickt werden, also packen sie einfach ein SMS Paket mit in den Tarif welches man ja sowieso jeden Monat bezahlen muss!<
Da ist bei VF zwar Standard im Internetflatpaket.... aber es gibt auch Kunden die halt kein Smartphone mit apps verwenden und die gute alte SMS verwenden.
Whatsapp war anfänglich auch nicht kostenlos.....
Ich denke auch das dieser Dienst etwas kosten wird, denn das ist ja der direkte Pendant zur klassischen SMS, mit der sie ja ordentlich Umsatz machen/gemacht haben. Da dieser Umsatz dann fehlt (weil ja alle RCS-e nutzen), muss dieser durch andere Mittel eingenommen werden. Ich denke sie werden einfach bei jedem Tarif ein SMS Paket mit rein stecken, welches dann die RCS-e Nutzung mehr oder minder ausgleicht. Ist ja teilweise heute schon der fall, sie merken das dank whatsapp, imessage usw. weniger SMS verschickt werden, also packen sie einfach ein SMS Paket mit in den Tarif welches man ja sowieso jeden Monat bezahlen muss!
Wie kommst du darauf, dass die Telekom socl einen Dienst kostenlos anbietet. Durch Videotelefonie und Übertragung von Bildern entstehen Unmengen von Datenfluss. Die meisten User, die solche Dienste nutzen haben mehr oder minder komplette Flats. Gerade die Telekom wird solch einen Dienst nnniiieeemmmaaalllsss kostenfrei anbieten.
wie kommt ihr eigendlich alle darauf dass das was kostet, ich haben in dem text kein einzigen punkt gelesen das es was kosten soll. Ich bin ja gespannt wie das mit Platformübergreifend und vorallem Netzübergreifend funktionieren soll.
@Jazz2
"Der SMS-Nachfolger steht in direkter Konkurrenz zu Messaging-Apps wie WhatsApp oder Yuilop, an denen die Mobilfunkbetreiber nicht direkt mitverdienen."
Ich würde sagen da stehts.