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Autor: Rene Melzer | 22.02.2012 - 15:43 | (52)

Foxconn: Video zeigt Blick hinter die Fabriken für iPhone & Co.

Apple-Produkte kennt hierzulande fast jeder - den Namen Foxconn dagegen kaum jemand. Dabei kommt jedes iPhone und jedes iPad aus den Fabriken des chinesischen Auftragsfertigers. Ein US-Sender durfte sich inden Foxconn-Fabriken umschauen und hat seine Erlebnisse auf Video dokumentiert.

Foxconn: Video zeigt Blick hinter die Fabriken für iPhone & Co.

Foxconn: Ein Blick in die Fabrik | (c) abcnews.com

Viel wurde in den vergangenen Tagen über Foxconn berichtet, den Geburtsort von iPhone und iPad. Meist ging es um schlechte Arbeitsbedingungen, miese Bezahlung und Kinder an Fließbändern. Die schlechten Nachrichten waren für Apple Grund genug, ein Fernseh-Team des US-Senders ABC einzuladen, sich in den Fabriken des chinesischen Auftragsfertigers umzuschauen.

Die Journalisten dokumentierten ihre Erlebnisse in einem Video, von dem eine fünfminütige Kurzfassung jetzt auf Youtube zu sehen ist. Von der Kritik an den Arbeitsbedingungen bei Foxconn, die mittlerweile durch die unabhängige Organisation FLA untersucht wird, sieht man darin nicht viel. Es gibt aber ein paar spannende Einblicke in die Produktionsbedingungen von iPhone, iPad & Co.

Foxconn: Ein Blick in die Fabrik | (c) abcnews.com

Foxconn: Die Produktion von iPhone und iPad geschieht in China fast vollständig per Hand, in zwei Schichten, rund um die Uhr | (c) abcnews.com

Zu sehen ist beispielsweise, dass dort die Produkte des 21. Jahrhunderts mit Methoden aus der Zeit der industriellen Revolution gefertigt werden. Denn während die deutsche Industrie ihre Produkte mittlerweile vorwiegend von Maschinen fertigen lässt, ist der Zusammenbau eines iPhone oder iPad in China noch komplette Handarbeit.

Foxconn: Ein Blick in die Fabrik | (c) abcnews.com

Foxconn: Chinesische Arbeiterin befreit bis zu 3000 Apple-Logos pro Schicht per Hand von scharfen Kanten | (c) abcnews.com

Ein iPhone etwa benötigt genau 141 Fertigungschritte und fast alle werden von Foxconn-Mitarbeitern ausgeführt. Beim iPad sind es sogar 325 Schritte. Ein Einzelner wäre mit dem Zusammenbau etwa fünf Tage beschäftigt, Foxconn kann etwa 10.000 pro Stunde produzieren.

Die meisten Foxconn-Mitarbeiter sind dem Bericht zufolge sehr jung. Obwohl Foxconn angeblich in China mit die höchsten Gehälter zahlt, besteht der Hauptteil der Belegschaft aus Mitarbeitern, die 17 Jahre, 18 oder knapp über 20 Jahre alt sind. Über-40-Jährige scheint es nicht zu geben, wie die Journalisten berichten. Eine Schicht dauert 12 Stunden und wird lediglich von einer zweistündigen Mittagspause unterbrochen.

Foxconn: Ein Blick in die Fabrik | (c) abcnews.com

Foxconn: Nur wenige Arbeitsschritte werden von Maschinen übernommen | (c) abcnews.com

Das Essen kostet nur 70 US-Cent und wird in einer riesigen Kantine eingenommen. Auch die Arbeiterwohnungen, in denen 8 Personen pro Zimmer schlafen, werden kurz gezeigt, ebenso ein Internet-Café, ein Fußballplatz und ein Englisch-Kurs für Mitarbeiter - die natürlich an Apple-Produkten lernen.

FLA prüft weiter Zuliefererwerke

Die FLA setzt unterdessen ihre Besichtigungen der Fabriken der Apple-Zulieferer fort. Die organisation geht dabei nach eigenen Angaben davon aus, dass Foxconn für die Zeit der Überprüfungen der Arbeitsbedingungen in den Werken "eine Show abliefern" werde. AppleInsider berichtet beispielsweise heute davon, dass minderjährige Arbeiter von Foxconn vorübergehend in anderen Abteilungen eingesetzt würden und dass für diese Zeit keine Überstunden angesetzt worden seien. Trotzdem bescheinigte FLA-Präsident van Heeren den Produktionsstätten in einem ersten Eindruck "First-Class-Zustände" im Vergleich zu anderen Fabriken in China.

Themen: iPad, iPhone
Quelle: ABC News, AppleInsider
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Kommentare
  1. 24.02.12 13:10 pixelflicker (GURU)

    > "Als erstes mal...wenn schon müßten alle an den Pranger. Das ist schon das erste Problem" [Boca]
    Klar, oder hab ich was anderes gesagt?


    > "Entscheidend ist...trara..der Preis."
    Deswegen wäre es doch eine interessante Möglichkeit für die Hersteller sich anderweitig abzusetzen, oder?


    > "Naja, wenn es danach ginge wäre eine große Discounterkette in D schon lange platt. Es interessiert kaum einen, "
    Also wenns so einfach wäre, dann wären große Hersteller wie Metz, Miele, BMW usw. auch schon lange platt.


    > "Ich glaube auch kaum das irgendeiner denkt das Klamotten von kik, Takko und Co aus "Faitrade-fabriken" kommt. "
    Eben, meine Rede. Aber bei "Premiumherstellern" haben die Kunden andere ansprüche, sie zahlen ja auch (viel) mehr.


    > "denn letztendlich ist sich jeder der Nächste"
    Und weil du so denkst, deswegen kannst du nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die auch anders denken.

  2. 24.02.12 08:23 arkani (Member)

    Zitat bocadillo ""rkani
    "Ich für meinen Teil schon, weil ich mich Verarscht fühle von Konzernen die ein Produkt in China billigst produzieren und es mir dann um das 1000fache der Herstellungskosten anbieten."

    ERstens..es gibt noch weitere Kosten als Herstellungskosten( sonst wäre ja die Marge Apples 99 % ;-)), zweitens fühlst Du Dich nicht verarscht, sondern möchstest Dir diese ERsparnis lieber selber für andere schöne Dinge aufsparen.""

    Nein Boca, ICH fühle mich von der Profitgier der Konzerne verarscht. Und zwar deshalb weil diese Konzerne in China BILLIGST produzierten Wahren und im Westen HOCHPREISIG verkaufen.
    Ich sehe einfach nicht ein dass ich z.b. Turnschuhe die ihn China für 15€ Produziert wurden, ich diese dann im Geschäft 150€ bezahlen soll.
    Ich kaufe auch Schuhe die teurer sind als 200€, ABER nur wenn sie in Europa produziert wurden.

    Und dass die Sache dann immer auf die Konsumenten geschoben ist gefällt mir auch nicht, weil es sind die Konzeren die dem Kunden das billige Produkt anbieten. Es Beruht also mindestens auf Gleichseitigkeit, auf der einen Seite der Schnäppchenjäger und auf der anderen der Profitgeile Konzern.

    Aber ich rede hier NICHT von Produkten die BILLIGST produziert und günstig angeboten werden, sondern von Produkten die in China BILLIG produziert werden und Trotzdem HOCHPREISIG verkauft werden.

  3. 24.02.12 07:20 benthepen (Handy Master)

    Warum wird beim iphone immer gesagt, das es ca. 140€ in der Produktion kostet und dann ein riesen Gewinn gemacht wird?
    Auf diese Kosten muss doch aber nunmal noch ein großer andere Teil draufgeschlagen werden.
    Marketing
    Entwicklung
    Mitarbeiter bei Apple arbeiten nicht umsonst
    Alle anderen Kosten wie Strom, Wasser etc etc.
    Apple verdient zwar von allen Herstellern am meisten, auch pro Gerät, aber immer nur diese 140€ zu sehen und dann den Verkaufspreis, ist nicht richtig.
    Ist schon lustig, wie sich hier über Apple aufgeregt wird, obwohl sie wenigstens etwas tun, im Gegensatz zu den anderen Herstellern bei Foxconn wie DEll, HP, Nintendo, Nokia, Sony usw.
    Die bleiben mal schön in Deckung und kommen wahrscheinlich vor Lachen kaum in den Schlaf.

  4. 24.02.12 06:03 bocadillo (Professional Handy Master)

    pf

    "Deswegen müsste einfach mehr auf die Umstände aufmerksam gemacht werden. Das, und nichts anderes ist meine Rede. Ich glaube viele Kunden würden auch solche Punkte in ihre Entscheidung einbeziehen, wenn sie es denn überhaupt wüssten."

    Als erstes mal...wenn schon müßten alle an den Pranger. Das ist schon das erste Problem, weil manceh Marken /Hersteller einfach weniger interessieren. Das zweite...spätestens wenn der Preis ins Spiel kommt ist wieder Schluß mit lustig. Nic ht jeder ist KLientel der Grünen- sprich (ab)gehobene Mittelschicht mit dem Drang Gutes tun zu wollen auch wenn das Gute nicht automatisch wirklich gut ist- und vor allen Dingen mit recht gutgefülltem Geldbeutel.

    "z.B. ist es für mich als Kunden kaum wichtig, ob mein Fernseher von Sony oder von Samsung ist, wenn die Ausstattung gleich ist."
    Und daran merkt man schon wie diese Marken kompatibel sind, im Prinzip eine von Beiden überflüssig wenn das P-L Verhältnis nahezu identisch ist. Was machen die meisten mit dem TV- fernsehen- von daher ist der Grenznutzen bei den meisten klar definiert. Entscheidend ist...trara..der Preis.
    "Da kann ein Kunde dann schon mal ins Nachdenken kommen, wenn er irgendwo liest, dass einer von Beiden seine Arbeiter schlecht behandelt."
    Naja, wenn es danach ginge wäre eine große Discounterkette in D schon lange platt. Es interessiert kaum einen, genausowenig wie bei meinen Leuten an der Baustofftheke keinen Kunden interessiert das bei uns die Mitarbeiter Überstunden bezahlt bekommen, keine Lenkzeitübersachreitungen stattfinden etc pp( was vom Wettbwerb alles regionale bekannt ist). Da kommt dann schonmal der Satz " muß beim Rohbau sparen...mußt mich verstehen ...deswegen habe ich beim Wettbwerb bestellt"- und der Auftrag geht wegen 50,- € bei 20000,- Auftragssumme an den WEttbwerb. Ich glaube auch kaum das irgendeiner denkt das Klamotten von kik, Takko und Co aus "Faitrade-fabriken" kommt.

    "Wenn sowas wichtiger werden würde, dann würden sich die Hersteller auch mehr anstrengen. "
    Wirds nicht- denn letztendlich ist sich jeder der Nächste- und "was ich z.B. beim Handy spare kann ich schön in meinem nächstem Urlaub in der Dom. Rep. oder in Indonesien verbraten- da kriegt man nämlich schon für 50 cent ein Mittagessen ( warum eigentlich ;-))

  5. 24.02.12 01:56 pixelflicker (GURU)

    > "Ganz ehrlich, die meisten interessiert es einen Dreck wo ihr iPhone her kommt!" [pgk]
    Den Meisten kann sein, aber sicher nicht allen.



    > "Apple spricht seit langem schon nicht mehr (nur) den premium Kunden an! Die Zielgruppe hat sich von iPhone
    > Generation zu iPhone Generation maßgäblich verändert! Mittlerweile ist es zu einem Massenproduktverkommen!"
    Das glaube ich nicht. Es mag sein, dass mittlerweile viele das Gerät nutzen, dennoch sieht es Apple weiterhin als Premium-Produkt und verkauft es auch so. Ich sprach ja davon, wie Apple es kommuniziert, wer es dann am Ende wirklich kauft und vielleicht sogar Schulden dafür macht, das steht auf einem anderen Blatt. Ich sprach explizit von den Ansprüchen die sich Apple selbst setzt.



    > "So das das Unternehmen weniger wegen der Arbeiter in China sondern eher
    > wegen des möglichen Imagesschadens handelt!"
    Ja, leider funktioniert die Welt so, daran kann man nichts ändern. Aber es zeigt doch, dass der Kunde etwas bewirken kann.



    > "Wenn Du das Wort iphone durch phone ersetzt triffst Du den Nagel
    > auf den Kopf- so aber wird ( wiedermal) eine Nutzergruppe dämonisiert...
    > die anderen sind ja schließlich viel besser." [boca]
    Wenn man es zwangsweise so interpretieren will...
    Wenn man nicht immer in jedem Satz etwas gegen Apple rauslesen will, dann kann man es auch so sehen, dass er vom iPhone sprach, weil es in diesem Thread darum geht.



    > "ja und...iost es aufgabe aldis zu überprüfen ob die Mitarbeiter bei Zulieferen glücklich sind???? Nee....Normal."
    Bei Aldi oder eben auch bei Kik, wo das schon passiert ist, wundert sich der Kunde weniger drüber, er rechnet eigentlich sogar damit, weil diese Unternehmen auch kommunizieren, dass sie alles billig verramschen, Apple kommuniziert sein Geschäftsgebaren aber anders, daher kann ich mir gut vorstellen, dass viele Kunden auch davon ausgehen, dass man Aldi nicht mit Apple gleichsetzen kann und diesen Anspruch vielleicht auch auf die Lieferkette übertragen. Oder findest du das so abwegig?



    > "Statt immer weiter auf ihnen herumzuhacken, könnte langsam auch mal die anderen liefern." [newPhone]
    Ja, da hast du recht, auch Samsung und Co. sollten sich mal um ihre Arbeitsbedingungen kümmern, da bin ich absolut dafür. Für mich ist die Tatsache, dass ich jetzt weiß, dass es bei Samsung schlecht ist, ein weiterer Grund, kein Samsung-Gerät zu kaufen. Ich kaufe z.B. auch kein Nokia mehr (Bochum) und kein Benq (Siemens) und das ziehe ich durch. Wenn es mehr Kunden so halten würden...



    > "warum man aber für einen A3 mehr bezahlt- edleres Interieur,
    > bessere Verarbeitung, schönere Haptik, Design. Fertig."
    Das glaube ich nicht. Ich glaube, dass man für einen Audi mehr zahlt, weil Audi einen besseren Ruf hat, weil man sich als Kunde denkt: Da weiß ich, dass die Qualität stimmt. Der Golf hat ebenfalls einen makellosen Ruf, was Interieur, Verarbeitung und Haptik angeht. Design ist sowieso Geschmackssache. Das Markenimage ist wichtig und das wissen die Hersteller auch.
    Beispiel: BMW hat in den letzten Jahren vorallem im Interieur an Ansehen verloren, die Verarbeitung soll wesentlich schlechter sein, als beim Audi, dennoch verkauft BMW mehr Autos als Audi.



    > "Da schreibst Du den applekunden jetzt aber wieder eine Naivität zu die mit Sicherheit nicht gegeben ist."
    Nein, das tue ich nicht, ich habe keinem Naivität zugeschrieben, ich sagte, dass Apple einen höheren Anspruch stellt als andere. Ich halte es nicht für naiv, wenn jemand glaubt, dass Apple diesen Anspruch nicht auf bestimmte Bereiche selektiert. Man könnte genauso andere Hersteller als Beispiel nennen, im Mobilfunkmarkt ist halt Apple in Sachen Ansehen ganz weit oben, das gilt aber auch für andere Märkte. Du musst hier jetzt nicht irgendwelche Aussagen gegen Apple konstruieren, ich finde das völlig legitim und nicht Naiv. Ich erwarte genauso auch mehr, wenn ich einen Metz Fernseher kaufe als wenn ich einen von Samsung kaufe, vielleicht bin ich ja selbst Naiv, aber das fände ich in diesem Zusammenhang nicht schlimm, schlimm finde ich eher, dass die Hersteller etwas kommunizieren, was sie nicht halten (wenn es denn so ist).



    > "da die gestriegelten iphoneschrauber, auf der anderen SEite die billigen Nokiakräfte- neverever"
    Sag ich ja gar nicht. Nokia ist ebenfalls eine Firma, die hohen Standard kommuniziert. Ich glaube aber - ehrlich gesagt - nicht, dass den normalen Käufern eines iPhones bewusst ist, dass die vom selben Hersteller zusammengeschraubt werden wie Nokia Handys. Wir wissen das, aber der normale Kunde geht vielleicht sogar davon aus, dass Apple die Geräte selbst baut.



    > "Sie kaufen es wegen dem Produkt an sich...wegen dem Ökosystem, der Zufriedenheit mit der Marke.
    > Mit Sicherheit aber nicht wegen Foxcoon."
    Klar, nichts anderes sage ich ja. Deswegen müsste einfach mehr auf die Umstände aufmerksam gemacht werden. Das, und nichts anderes ist meine Rede. Ich glaube viele Kunden würden auch solche Punkte in ihre Entscheidung einbeziehen, wenn sie es denn überhaupt wüssten.
    z.B. ist es für mich als Kunden kaum wichtig, ob mein Fernseher von Sony oder von Samsung ist, wenn die Ausstattung gleich ist. Da kann ein Kunde dann schon mal ins Nachdenken kommen, wenn er irgendwo liest, dass einer von Beiden seine Arbeiter schlecht behandelt. Wenn sowas wichtiger werden würde, dann würden sich die Hersteller auch mehr anstrengen.

  6. 23.02.12 22:48 bocadillo (Professional Handy Master)

    np

    "Meines Erachtens ist das nur ein Rechtfertigungsversuch von Leuten, die billig einkaufen wollen (und die meisten wollen das nun mal). So schiebt man dann die Verantwortung auf die Kunden, die etwas teurer einkaufen (und da haben wir dann wieder das Problem mit der "gewichteten Verantwortung" – die haben immer "die anderen"). "

    Genau das trifft die Argumentation einiger Protagonisten hier auf den Kopf.

    Arkani
    "Ich für meinen Teil schon, weil ich mich Verarscht fühle von Konzernen die ein Produkt in China billigst produzieren und es mir dann um das 1000fache der Herstellungskosten anbieten."

    ERstens..es gibt noch weitere Kosten als Herstellungskosten( sonst wäre ja die Marge Apples 99 % ;-)), zweitens fühlst Du Dich nicht verarscht, sondern möchstest Dir diese ERsparnis lieber selber für andere schöne Dinge aufsparen.

    "Ich versuche auch bewusst solche Produkte zu meiden, aber ich muss zugeben es fehlt an Alternativen. "
    Das ist das Stichwort- alle !!!!! Unternehmen dneken so, sie müssen sogr so denken damit sie nicht unter dem Druck des Kunden eingehen- denn der achtzet besonders in D gern auf das hochgelobte Preis- Leistungsverhältnis. Und das ist nunmal für den Endkunden viel Leistung für ganz wenig Geld. aber es ist schon beruhgender zu wissen das man nicht irgendeinem Unternehmen einen GEwinn zubilligt, sondern diesen lieber für sich selbst beansprucht( wir sind ja nicht bld- gelle ;-))

    "Premium-Autoherstellern, oder warum zahlt man mehr für einen A3 als für einen Golf oder Leon?) "
    Und auch hier kommen die Autos oft aus den gleichen WErken ;)) warum man aber für einen A3 mehr bezahlt- edleres Interieur, bessere Verarbeitung, schönere Haptik, Design. Fertig.

    "Apple will ja auch keine Billig-Smartphones verkaufen, sondern das Beste, das Magische. Damit setzt sich Apple selbst Ansprüche, die sich andere nicht setzen, das muss man auch bedenken. Als Kunde glaubt man in jeder Hinsicht etwas besseres zu kaufen, es gibt sicher viele, die denken, dass die Leute bessere Arbeitsbedingungen haben, wenn sie ein 600 Euro iPhone kaufen, als wenn sie ein 100 Euro Huawei kaufen. "
    Da schreibst Du den applekunden jetzt aber wieder eine Naivität zu die mit Sicherheit nicht gegeben ist. Da denkt mit Sicherheit keiner das da arbeiter in einer Premiumfabrik sitzen- allein schon weil jeder weiß das man schlecht in Fabriken zweiklassengesellschaften unter den einfachen arbeitern aufrechterhalten kann( da die gestriegelten iphoneschrauber, auf der anderen SEite die billigen Nokiakräfte- neverever).

    Sie kaufen es wegen dem Produkt an sich...wegen dem Ökosystem, der Zufriedenheit mit der Marke.

    Mit Sicherheit aber nicht wegen Foxcoon. aberschaun mer mal ob sich die andrern Genossen wie HTC und Co auch mal rühren- die gehen nämlich geschickt auf Tauchstation und freuen sich wenn immer schön auf die 2 Granden eingedroschen wird und man selber weiterhin Schindluder im Schatten treiben darf.

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