Mit dem Asus Padfone will der Hersteller eine Komplettlösung für Smartphone und Tablet liefern. Der Ansatz: Das Smartphone wird bei Bedarf einfach in eine Tablet-Hülle gesteckt und dient dann als Speicher und Kraftspender für das Tablet. Die Hülle bietet neben Anschlüssen und Zusatz-Akku nur ein großes Display. Aber Asus hat sich noch ein anderes Gimmick einfallen lassen.
Asus PadFone | (c) Areamobile
Die technischen Daten des handlichen Smartphone sind gut, aber nicht überwältigend. Das Smartphone hat einen 4,3 Zoll großen Super-AMOLED-Touchscreen mit einer Auflösung von 960x540 Pixel, einen Dual-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1,5 Gigahertz, 16 bis 64 Gigabyte internen Speicher, GPS und unterstützt Wlan n sowie HSPA+. Die Stromversorgung ist durch einen 1.520-mAh-Akku gesichert.
Die Tablet-Hülle bietet ein Display-Diagonale von 10.1 Zoll, durch das Fach für das Padfone auf der Rückseite steigt die Dicke auf 13,5 Millimeter. Diese Lösung nicht schlank, bietet im Gegenzug aber große Vorteile: Man braucht nur noch einen Mobilfunkvertrag und hat auch immer alle seine Daten dabei. Außerdem wird das Padfone über das Tablet-Dock geladen, wenn es eingesteckt ist. Zusätzlich bietet Asus wie beim Transformer Prime ein Tastatur-Dock für das Display-Dock an. Am Tablet angeschlossen verfünffacht sich die Akkukapazität des Asus Padfone. Ist das Tablet dann noch mit dem Tastatur-Dock verbunden, steigt die Kapazität sogar auf das Neunfache.
Für den Fall, dass das Telefon gerade in der Tablet-Hülle steckt, während ein Anruf eingeht, hat sich Asus etwas Besonderes überlegt. Der Hersteller packt einen Stylus in den Lieferumfang, mit dem man nicht nur auf dem Display schreiben kann, sondern er dient gleichzeitig auch als Bluetooth-Headset zum Telefonieren. Das mag zwar für Außenstehende seltsam aussehen, ist aber äußerst praktisch.
Insgesamt macht das PadFone nicht nur in der Theorie, sondern auch als fertiges Produkt einen guten Eindruck. Auch mit einem Dual-Core-Prozessor ließen sich sowohl Smartphone als auch das Tablet äußerst flüssig und schnell bedienen. An der Verarbeitungsqualität gab es darüber hinaus auch nichts auszusetzen, auch wenn vermehrt Kunststoff zu Einsatz kommt. Ein endgültiges Urteil werden natürlich erst Seriengeräte zulassen. Bleibt zu hoffen, dass das interessante Konzept nicht dem Marketing zum Opfer fällt – zwei Prozessor-Kerne verkaufen sich einfach nicht so gut, wie vier.
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Du bist nicht dabei?Ich sehe das noch was kritisch. Wenn einem ein Gerät nicht gefällt, muss er doch beide mit nehmen, um das Paket nutzen zu können. In Zukunft wird es da sicher noch andere Geräte geben, die mehr als ein Smartphone andocken können. Hoffe, dass es auch kein Einzelstück bleibt, denn die Idee ist prima
Gerade heute im Flugzeug habe ich mir genau DAS gewünscht, komme nach Hause, und da ist es!!!
So gut wie gekauft! Muss nur noch der Akku wechselbar und der Speicher erweiterbar sein, dann steht dem nichts mehr im Wege und mein iPhone darf gehen!
Für mich wärs nichts, ich hab dann doch lieber zwei Geräte, da gefällt mir das Transformer besser.
Aber ich finde es toll, wie innovativ ASUS ist und das sie gleichzeitig ihre Geräte super mit Updates versorgen.
Und der Preis?
Ich finde sowas auch total abgefahren. So ein All-in-one Konzept wird bestimmt öfters in der Zukunft benutzt werden.
Kann mir das aber auch gut mit Windows 8 vorstellen, dass ein Handy mit dem Windows BS kommt, das gleichzeitig ein Tablet ist, und mit Tastaturdock zusätzlich vollkommenes Notebook (mit Windows 8 halt...) Davon wäre ich sogar noch mehr begeistert, obwohl ich Android mehr mag, als WP7. Doch vllt ändert sich das ja mit Windows 8, warten wir es ab.
In der Zukunft wird es bestimmt ein Gerät geben, dass alles iwie ersetzt. Die Entwicklung ist schon mal top!
Schließe mich der skepsis von e-dd-y an.
Ob ASus auch zukünftige Smartphones für das Tablet/Tastatur-Set kompatibel hält oder doch für jedes neue Modell wieder extra neue Erweiterungen anbietet? Außerdem macht man sich so recht stark von Asus propitäre HW abhängig und koppelt sich vom vielfältigen Angebot der Konkurrenz ab.