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Autor: Rene Melzer | 29.03.2012 - 16:48 | (18)

Smartphones und Tablets: Neue Herausforderungen in der Post-PC-Ära

Smartphones und Tablets werden bis 2016 den Markt für Computer komplett umkrempeln. Während der Anteil an Computern in den nächsten Jahren relativ stabil bleibt, wächst die Zahl der anderen sogenannten "Smart Connected Devices" massiv an. Das prognostiziert der Marktforscher IDC in einer aktuellen Studie.

Smartphones und Tablets: Neue Herausforderungen in der Post-PC-Ära

IDC: 2016 wird das Smartphone der primäre Internet-Zugang sein | (c) IDC

Im Jahr 2016 wird das Ökosystem komplett anders aussehen als heute. Ist zurzeit noch der PC mit X86-Prozessor und Windows-Betriebssystem die dominante Lebensform, wird es in Zukunft das Smartphone sein, sind sich die Forscher sicher. Der Anteil an Computern bei den Smart Connected Devices, die im vergangenen Jahr mit 35,9 Prozent noch die Führungsposition behaupteten, wird bis 2016 auf 25,1 Prozent zurückgehen. "In Zukunft wird das Smartphone der primäre, wenn auch nicht einzige Zugang zum Internet", sagt Will Stofega, Spezialist für den mobilen Bereich bei IDC.

Der Boom bei Smartphones ist vor allem durch die Nachfrage im asiatisch-pazifischen Raum getrieben, so IDC. Insbesondere in China sieht das Unternehmen ein massives Wachstum bei dieser Geräte-Kategorie, vor allem weil die Netzbetreiber sie subventionieren. Weltweit wird sich nach Meinung des Unternehmens Android als die Nummer 1 bei Smartphones und Tablets durchsetzen. Die Zahl von Geräten mit ARM-Prozessor und Android-Betriebssystem wachse aber nur wenig, von 29,4 Prozent im Jahr 2011 auf 31,1 Prozent im Jahr 2016. Geräte mit dem Apple-Betriebssystem iOS steigern ihren Marktanteil von 14,6 Prozent auf dann 17,3 Prozent, ist sich IDC sicher.

Dennoch wird die Zukunft nicht rosig. Insbesondere für Hersteller von Android-Geräten sieht IDC Probleme. Das Betriebssystem ist eng mit dem Versprechen auf billige Modelle verbunden. Einige Anbieter werden deshalb Schwierigkeiten bekommen, mit ihren Smartphones und Tablets genügend Gewinn zu erwirtschaften. Eine weitere Herausforderung ist nach Meinung der Marktforscher die zunehmende Komplexität. Immer mehr Menschen werden in Zukunft verschiedene Geräte gleichzeitig nutzen. Die Hersteller müssen alle diese Smart Connected Devices mit Hilfe von Cloud-Services und neuen Anwendungen "zu einem Ganzen verschmelzen", so IDC, einem integrierten Nutzererlebnis. Das sei die wahre Herausforderung der Post-PC-Ära.

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Kommentare
  1. 15.04.12 20:56 pixelflicker (GURU)

    Das Problem beim Zubehör ist, dass es nicht richtig passt. Das Transformer kann man einklipsen und es läd nebenher noch den Akku. Beim iPhone brauche ich dann eine Hülle mit Tastatur. Außerdem wird sich kein Entwickler am Zubehör fest machen. Wenn man es als Ausstattung hat, dann entwickelt man auch eher Apps dafür, wenn es nur zubehör ist und es evtl. zu wenig haben, oder die User verschiedene haben (andere Tasten, anderer Mausersatz z.B.), dann wird schwierig.

    Daher finde ich das Transformer ist schon eine ganz gute Lösung und Apple sollte auch solch ein Dock bringen. Was ich allerdings nicht glaube ist, dass Tablets auch bei den Unternehmen den PC ersetzen. Ich denke es wird bei Unternehmen nur ein Zubehörgerät bleiben, jedenfalls Mittelfristig, weil die PCs einfach eigene Funktionen haben, die Tablets fehlen (und wenns nur die Benutzerverwaltung und Laufwerkszugriff ist). Dafür müsste bei den Tablets viel zu viel geändert werden, das dauert noch lange und lohnt sich einfach nicht, weil PCs dafür gemacht sind. Bei den Privatkunden sind Tablets aber durchaus interessant und werden sich bestimmt durchsetzen, aber da eben auch nur, wenn es die Möglichkeit gibt Tastaturen und Mäuse anzuschließen, vielleicht auch größere Displays und was vorallem fehlt (meiner Meinung nach) sind vernünftige Druckfunktionen.

  2. 15.04.12 14:36 Fritz_The_Cat (Expert Handy Profi)

    Nicht ganz. Eher eine Mischung aus Padfone + Transformer. Oder eben ein Monitor mit einem Aufnahmeschacht für ein Tablet. Für eine möglichst universelle Verwendbarkeit könnte der Monitorhersteller Adapterrahmen anbieten. Also, sagen wir mal, einen Adapterrahmen für ein GT 7, einen für ein GT 10.1, für ein iPad usw..
    Einmal in den Adapterrahmen/Monitor eingeschoben sind sofort alle notwendigen Verbindungen zur übrigen Umgebung hergestellt.
    Solche Universallösungen kann sinnvollerweise allerdings nur die Zubehörindustrie entwickeln + anbieten.

    Aber egal, lassen wir uns von den weiteren Entwicklungen auf diesem Gebiet einfach überraschen.

  3. 15.04.12 13:04 chief (Handy Master)

    @Fritz

    Also so wie beim Padfone.

    Das problem wird dabei sein, dass solche Lösungen, meiner Meinung nach, nur vom Hersteller kommen kann.

  4. 15.04.12 12:43 Fritz_The_Cat (Expert Handy Profi)

    Ich denke allerdings weniger an Mäuse die per BT mit dem Tablet gekoppelt werden. Vielmehr denke ich an echte Docks, die das Tablet aufnehmen und eine feste Verbindung herstellen z.B. zum Schreibtischmonitor und zur Tastatur. Eine Verbindung zum PC / Server synchronisiert automatisch bestimmte Verzeichnisse. Gleichzeitig wird das Tablet natürlich aufgeladen. Vielleicht wird es ja auch irgendwann Monitore geben mit einem Schacht, in den ein Tablet eingeschoben werden kann und wo damit dann alle Verbindungen hergestellt sind..... usw. usf.

  5. 14.04.12 21:37 Gorki (Handy Master)

    Und ich meinte ja nur, das genau solche Lösungen schon länger existieren und sicherlich, wenn das so wie in der Studie vermutet eintrifft, als universelles Zubehör verwendet werden können.
    Die lassen sich doch einfach per BT koppeln, wenn man es braucht und das Herstellerunabhängig ;). Zum Beispiel habe ich mal testhalber die Magic Maus mit meine Xoom gekoppelt. Funktioniert ganz gut, auch die Scrollgeste.

  6. 14.04.12 20:40 Fritz_The_Cat (Expert Handy Profi)

    @ Gorki

    Team28 äusserte hier seine ansicht "dass das Notebook in Zukunft durch Tablets mit Tastatur-dock ersetzt wird."
    Nohtz erkannte darin "das asus transformer also...."

    Ich glaube hingegen 2weniger daran dass sich solche herstellereigenen Konzepte (Anm.: wie das Transformer) durchsetzen werden. Diese halte ich dafür für zu starr. Stattdessen wird die Zubehörindustrie entsprechende Lösungen (Anm.: nämlich Docks in unterschiedlichsten Ausführungen) entwickeln." Bestimmt docken darüber dann ja auch Mäuse + Tastaturen an Tablets an.

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