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Autor: Rene Melzer | 02.04.2012 - 11:29 | (19)

Google Drive: Google-Cloud soll 5 Gigabyte Gratis-Speicher bieten

Google soll seinen Cloud-Dienst Drive ab dem 16. April freischalten. Der Nutzer bekommt angeblich 5 Gigabyte Speicher gratis zum Ablegen von Musik, Fotos und anderen Dateien und kann anscheinend mit PC, Smartphone sowie Tablet darauf zugreifen.

Google Drive: Google-Cloud soll 5 Gigabyte Gratis-Speicher bieten

Google Drive soll ab 16. April starten | (c) talkandroid.com

Es gibt weitere Gerüchte zu Google Drive, dem neuen Cloud-Dienst des Suchmaschinenbetreibers. Das Unternehmen wird angeblich allen Nutzern vom Start an 5 Gigabyte freien Speicherplatz für Musik, Fotos, Videos, Dokumente und andere Dateien gratis zur Verfügung stellen. Das berichtet das Blog Talkandroid.com mit Berufung auf informierte Quellen. Der Dienst soll am 16. April freigeschaltet werden, fügt die Website noch hinzu.

Zum Beweis für seine Behauptungen hat das Blog einen Screenshot veröffentlicht, der außerdem verrät, dass der Zugriff auf die Daten sowohl von jedem PC als auch von Smartphones und Tablets möglich ist. Google Drive kann darüber hinaus so eingestellt werden, dass jede Änderung auf einem der Geräte automatisch mit allen anderen synchronisiert wird.

Google Drive: Screenshot soll erste Details verraten | (c) talkandroid.com

Google Drive: Screenshot soll erste Details verraten | (c) Talkandroid.com

Das Bild zeigt auch, dass der Nutzer bei Google Drive jederzeit die Möglichkeit hat, den Platz auf seiner Online-Festplatte zu vergrößern - vermutlich gegen einen jährlichen Obolus. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Google sich bei der Preisgestaltung an den Modellen der Konkurrenz orientiert.

So kann beim Apple-Angebot iCloud der Gratis-Speicher - der übrigens ebenfalls 5 Gigabyte groß ist - auf bis zu 80 Gigabyte aufgerüstet werden. Kostenpunkt 80 Euro im Jahr. Der von Amazon im März 2011 eingeführte Dienst Cloud Drive bietet ebenfalls 5 Gigabyte Gratis-Speicher mit Update-Optionen bis zu 1 Terabyte für 1000 US-Dollar pro Jahr. 50 und 100 Gigabyte kosten dementsprechend 50 und 100 US-Dollar jährlich. Amazon bietet diesen Dienst zurzeit allerdings nur auf seiner US-Website an, er kann aber zumindest über den Browser auch in Europa genutzt werden.

Ob Google seinen Dienst Drive ebenfalls erstmal nur in den USA anbieten wird oder gleich in allen Regionen der Welt, ist bislang noch unklar. Andere Cloud-Angebote wie Google Music sind in Europa entweder gar nicht erreichbar oder bieten wie Google Play nur einen abgespeckten Funktionsumfang an.

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Kommentare
  1. 03.04.12 10:39 pixelflicker (Professional Handy Master)

    > "Es ist allerdings ein nicht zu verachtender Unterschied ob man von
    > diesen Daten lebt oder ob man diese Daten "einfach mit nimmt"."
    Ein Unterschied ist es nur, wenn man es der einen Firma nicht gönnt, der Anderen aber schon.
    Die Daten sind am Ende inhaltlich die Selben. Ich kann halt nicht nachvollziehen, warum es weniger schlimm sein soll, wenn Microsoft die Daten von mir hat oder Google genau die selben Daten hat.



    > "Apple verdient Geld mit Hardware, Produkten, Software und verkauft diese.
    > MS verkauft Software und Lizenzen.
    > Goggle: Alles "Kostenlos". Google verdient Geld mit seinen Kunden, indirekt. Man wird "verkauft"."
    Das ist mir alles sehr gut bekannt. Glaubst du ich weiß das nicht? Mir geht es aber nur darum wer welche Daten von mir hat, ob die Hersteller noch mit anderen Dingen Geld verdienen hat doch mit der Frage, ob es in Ordnung ist, dass die Hersteller alle Daten von mir sammeln nicht viel zu tun.

    Google verkauft keine Daten, sondern nutzt sie selber um die Werbung, mit der sie Geld verdienen auf die Kunden zuzuschneiden. Auch Mircrosoft macht das, genauso wie Apple, Facebook, Amazon und noch viele andere auch. Keiner von denen hat eine weiße Weste und nur weil Apple Hardware verkauft und Microsoft Software sind sie nicht der weiße Engel.
    Ich erinnere mich gut an die Debatte als XP eingeführt wurde und ein riesen Zirkus gemacht wurde, weil es Fehlerberichte an MS schickt und man ja nicht sicher sein kann, welche Daten da mitgeschickt werden. Nun wird so getan, als würden die alles nur zum Wohle der Nutzer machen, das ist Lächerlich. Und sogar gerade von denen, die sonst immer mit "Business ist kein Ponyhof" kommen.

  2. 02.04.12 22:12 benthepen (Handy Master)

    PF

    Nochmal.
    Apple verdient Geld mit Hardware, Produkten, Software und verkauft diese.
    MS verkauft Software und Lizenzen.
    Goggle: Alles "Kostenlos". Google verdient Geld mit seinen Kunden, indirekt. Man wird "verkauft".

    Klar sammeln andere auch Daten, streitet keiner ab, aber NUR Google lebt davon, DAS ist der Unterschied.

  3. 02.04.12 19:19 chief (Handy Master)

    @Pixelflicker
    "Zu behaupten, dass nur Google die Daten interessieren, weil die anderen mit Ihrer Werbung ja nur einen Teil ihres Umsatzes machen und deswegen kein Interesse hätten ihre Werbung ebenfalls auf die Nutzer zu zuschneiden, das ist blauäugig. "

    Das Interesse ist bestimmt da, keine Frage.
    Es ist allerdings ein nicht zu verachtender Unterschied ob man von diesen Daten lebt oder ob man diese Daten "einfach mit nimmt".

    Google kann ohne diese Daten den Laden dicht machen.
    Apple kann es eigentlich völlig egal sein wer ein iPhone/iPad oder Mac kauft, Hauptsache das Gerät ist verkauft.

  4. 02.04.12 17:55 pixelflicker (Professional Handy Master)

    Das alte Thema mal wieder...
    Natürlich ist Google scharf auf die Daten, aber andere sind es genauso. Zu behaupten, dass nur Google die Daten interessieren, weil die anderen mit Ihrer Werbung ja nur einen Teil ihres Umsatzes machen und deswegen kein Interesse hätten ihre Werbung ebenfalls auf die Nutzer zu zuschneiden, das ist blauäugig. Keiner bietet so viel Speicher kostenlos an, wenn er davon nichts hat außer volle Festplatten, auch Microsoft usw. nicht.

    Wenn man glaubt, dass das nur Google tut, dann ist das Blauäugig. Die einzige Cloud die sicher ist, ist die Private auf einem NAS im eigenen Netzwerk. Oder warum bietet keiner der großen Anbieter eine Datenverschlüsselung an?

  5. 02.04.12 16:46 Wirelez

    @homeend "Das wäre ja so, als ob eMails gelesen werden würden."

    eMails werden von so ziemlich jedem Anbieter gescannt, zu Werbezwecken. So wie jede andere Datei, die im Internet unterwegs ist...

  6. 02.04.12 14:42 chief (Handy Master)

    @Gorki

    Habe die Apple auch gelesen. Der unterschied ist, den ich heraus lese, das dort klarer angesprochen wird was Sache ist.

    Apple :
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    Dort gibt kein "beispielsweise" wie bei Google:
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    Das ist jeweils der erste Absatz unter "Wie die erhobenen Daten genutzt werden".

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