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Autor: Rene Melzer | 10.04.2012 - 09:23 | (5)

Facebook zahlt für Instagram 1 Milliarde US-Dollar

Wie wertvoll kann ein Unternehmen sein, das knapp über ein Jahr alt ist und ein Dutzend Angestellte hat? Das Start-Up Instagram ist Facebook einiges wert: Der Sozialnetzwerk-Anbieter zahlt für den Foto-Dienst 1 Milliarde US-Dollar.

Facebook zahlt für Instagram 1 Milliarde US-Dollar

Facebook und Instagram für Android | (c) Areamobile

Facebook hat den populären Foto-Dienst Instagram aufgekauft. Der Anbieter des gleichnamigen Sozialnetzwerkes zahlt dafür 1 Milliarde US-Dollar (762 Millionen Euro) in bar und Aktien. Das kündigten beide Unternehmen am vergangenen Montag an. Es ist die bisher teuerste Übernahme von Facebook. Die Übernahme von Instagram soll bis zum Ende dieses Quartals abgeschlossen sein.

Instagram ist ist eine Art soziales Foto-Netzwerk. Die Bilder können aber auch auf anderen Websites wie Twitter, Tumblr, Foursquare oder Facebook veröffentlicht werden. Beliebt ist es vorrangig wegen der entwickelten Apps für das Apple-Betriebssystem iOS und seit Neuestem auch die Google-Plattform Android. Instagram bietet verschiedene Farb- und Effekt-Filter, mit denen die aufgenommenen Schnappschüsse verfremdet werden können.

Das Unternehmen ist etwas über ein Jahr alt und hat nur 13 fest angestellte Mitarbeiter, wird aber von über 30 Millionen Nutzern weltweit verwendet. Sie können Fotos auf Instagram veröffentlichen sowie Aufnahmen anderer anschauen, bewerten und kommentieren. Facebook wird die Plattform nach eigenen Angaben unabhängig weiterlaufen lassen, Teile davon aber auch in das eigene Sozialnetzwerk integrieren. Die Angestellten übernimmt das Unternehmen. In Zukunft sollen gemeinsam neue Funktionen entwickelt werden.

Themen: App
Quelle: Facebook, Instagram
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Kommentare
  1. 10.04.12 18:31 ColorMe (Advanced Handy Profi)

    Auch wenn ich die Euphorie im Beispiel Instagramm nicht teilen kann, verstehe ich diesen Schritt.
    Immerhin war/ist dort eine Art eigenes Netzwerk entstanden, welches von Tag zu Tag immer mehr User verzeichnen konnte. Irgendwann wäre auch Unternehmen wie Microsoft und Google (vielleicht sind sie das auch schon, nur FB hat am meisten geboten) an diesem Netzwerk interessiert gewesen.

    Ich für meinen Teil halte Instragramm, rein von der Software für gar nicht mal so gut wie behauptet. Andere Foto-Apps bieten da doch um Welten bessere Einstellmöglichkeiten und Ergebnisse. Jedoch kann man dort keinen Leuten folgen, welches nun mal der Kern einer Community ist.

  2. 10.04.12 14:21 Laborant (Expert Handy Profi)

    "Die nächste Blase kommt bestimmt... "

    Aber neeeeeein, der IT-Sektor ist Solide wie das Sperrholz Amerikanischer Mittelstandshäuser! Da wackelt nix!

    ;)

    Die Nächste Blase kommt... wobei ich nicht weiss, ob wir die dann noch so locker aufnehmen wie die letzte.

  3. 10.04.12 14:03 quovadis (Gast)

    Finds ja sehr bezeichnend, dass mit einer Mischung aus eigenen Aktien gezahlt worden ist... In meinen Augen sind die genau gar nix wert.

    Hatten wir das nicht schonmal das lauter "Aktien" (Kredite von Häuslebauern) rumgeschoben wurden?

    Die nächste Blase kommt bestimmt...

  4. 10.04.12 13:59 benthepen (Gesperrt)

    Wieder zwei Mitzwanziger, die sich (theoretisch) zur Ruhe setzen könn(t)en.
    ;-)

  5. 10.04.12 13:27 Kunibert (Advanced Member)

    Da kann man mal sehen, was den US Unternehmen unsere Daten wert sind. Wir geben sie ihnen gern und sogar umsonst. Ich glaube aber daß Facebook selbst nicht einmal die Milliarde Dollar wert ist, die sie gezahlt haben. Wir werden sehen, die Datenschützer schlafen hoffentlich nicht. Die originale Facebookanwendung auf meinem C7 möchte bei jedem Start gern meine Handynummer wissen. Da bin ich froh das Facebook auch in Symbian integriert ist!

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