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Autor: Björn Brodersen 16.04.2012 - 17:00 | (22)

Analysten: Samsung löst Nokia als absatzstärksten Handy-Hersteller ab

Samsung könnte Nokia als absatzstärksten Handy-Hersteller abgelöst haben. Nach Ansicht von Analysten haben die Südkoreaner im ersten Quartal 2012 mehr Mobiltelefone als der bisherige Branchenprimus aus Finnland verkauft.

Analysten: Samsung löst Nokia als absatzstärksten Handy-Hersteller ab

Samsung Galaxy Note und Samsung Galaxy S2 | (c) Areamobile

Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten gehen im Durchschnitt davon aus, dass Samsung von Anfang Januar bis Ende März 2012 weltweit rund 88 Millionen Handys und Smartphones an den Handel ausgeliefert hat. Nokia hatte vor wenigen Tagen seine Verkaufszahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres bekannt gegeben: Demnach brachte das Unternehmen 83 Millionen Mobiltelefone - 71 Millionen einfache Handys und zwölf Millionen Smartphones - in den Handel. Zum Vergleich: Im vierten Quartal waren es noch 113,5 Millionen Mobiltelefone, aufgeteilt in 93 Millionen Handys und 19,6 Millionen Smartphones.

Liegen die Analysten mit ihrer Prognose richtig, würde Nokia nach 14 Jahren an der Spitze der absatzstärksten Handy-Hersteller abgelöst. 1998 hatten die Finnen den amerikanischen Handy-Produzenten Motorola vom Thron gestoßen und in den Jahren danach ihren Marktanteil auf rund 40 Prozent ausgebaut, ehe Apple im Jahr 2007 das erste iPhone einführte, das den derzeitigen Smartphone-Boom begründete. Die Analysten schreiben der Rangfolge bei den Absatzzahlen einen hohen Prestigewert zu. Weitere Auswirkungen auf die derzeitige Situation der Hersteller habe der mögliche Wachwechsel jedoch nicht.

Samsung Electronics wird am 27. April seine Absatzzahlen vorlegen. Vorab hat der Konzern ein Rekordergebnis für das erste Quartal 2012 angekündigt, das vor allem auf den Erfolg mit Smartphones und Tablets zurückzuführen sei. Im Smartphone-Bereich erweisen sich das Galaxy S2 und das Galaxy Note als Renner. Anfang Mai wird Samsung in London das mit Spannung erwartete neue Flaggschiffmodell der Galaxy-Reihe vorstellen.

Quelle: Reuters
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Kommentare
  1. 17.04.12 18:38 n-nutzer (Handy Profi)

    Naja ganz so schwarz weiß ist die ganze Sache nicht.

    Momentan lohnt sich für Samsung die ganze Produktion doch ziemlich, weil sie einfach in vielen sachen momentan innovationsführer sind. Die display sparte ist sicherlich sehr prominent, aber es gibt noch die chip, speicher und sowas für sparten. Samsung produzeirt ja extrem viel und smartphones ist nur ein bereich von vielen.

    Für Samsung lohnt sich die Produktion heute noch sehr. Auch langfristig lohnt sie sich mit einem großen ABER! Nämlcih wenn sie weiterhin so innovativ bleiben! Aber das Problem haben ja auch andere Unternehmen. Slebst Apple muss immer innovativ bleiben sonst werden sie sehr schnell nach hinten durchgereicht. Da hat es sogar Samsung in Zukunft besser. Davon ausgehend das ein großer Kunde wie Apple nicht mal eben einen neuen Zuliefer in der Größe findet, aber aufstrebende Kunden auch china bald auch gute display, chips etc brauchen und einen ersatz darstellen. WIe gesaht WENN Samsung inniovativ bleibt.

    SAmsung baut soviel und braucht einfach die eigene Produktion heute und auch in naher zukunft noch. Der Konzern hat seine Wandelbarkeit ja schon unter Beweis gestellt und wird dies auch weiterhin zeigen.

  2. 17.04.12 17:44 Ladylike871 (Advanced Member)

    Zitat bocadillo ''Jetzt wurde die Bonität
    herabgestuft"
    Was beweist das MS die
    EINZIGE Option für Nokia
    war. Ja das stimmt, eine andere Option gibt es nicht für Nokia.

  3. 17.04.12 13:58 bocadillo (Gesperrt)

    Heisenberg

    Es freut mich zu lesen das mit Dir ein Vertreter der realen Wirtschaftszusammenhänge zu uns gestoßen ist ;-))

    WEr einmal in einem Konzern gearbeitet hat , dabei geshene hat wie durchgereicht wird um die letzte Braut vorm Altar ordentlich zu schmücken weiß wie schädlich eine eigene Produktion sein kann. Die UNterdivision kriegt wenig(er) Geld als wenn sie auf dem freien Markt verkaufen würden, externe Kunden webnden sich ab während der "interne Billighheimerkunde " bleibt.

  4. 17.04.12 13:55 Heisenberg (Gesperrt)

    Der Denkfehler ist, dass manche meinen, die Produktion könnte zum "Selbstkosten-Preis" herstellen, wenn sie in firmeneigener Hand ist.
    Dann macht die Produktion aber auch keinen Gewinn. Wozu hat man dann eine Produktion?

  5. 17.04.12 13:50 bocadillo (Gesperrt)

    "m Idealfall ist eine "interne" Produktion" von Vorteil, aber wehe es hakt irgendwo und man muss flexibel reagieren. "
    Dieser Idealfall ist in der Praxis aber kaum existent da dieser " feste Abnehmer" träge macht ( Kunden die nicht abspringen KÖNNEN!!! werden meist schlechter behandelt als noch größere Kunden die sich umorientieren könnten).

    Mit Sharp baut apple ja grads schon Kapazitäten für eine ablösung Samsungs als AA Lieferant auf.

  6. 17.04.12 13:47 Heisenberg (Gesperrt)

    @Bocadillo
    >> Doch- mit sich selbst. Man hat kaum Möglichkeiten auf Alternativen zuzugreifen.

    Wie gesagt, wenn man die Fertigung und die Entwicklung als zwei Firmen ansieht, wird das Problem schnell klar. Die Fertigung muss exakt dann die Kapazitäten freihaben, wenn die Entwicklung fertig ist. Klappt das nicht, kann die Entwicklung nicht auf Alternativen ausweichen.

    > "Auch wird samsung schon jetzt ziemlich genau wissen wie das neue iphone aussehen wird
    >> Und genau das wird Grund genug sein (für Apple) mittelfristig Samsung nicht wirklich die Stange zu halten

    Das meinte ich damit, dass es Apples Problem ist, dass sie derzeit beim direkten Konkurrenten einkaufen. Apple kann das nicht schmecken. Ich weiß nur nicht, ob Samsung so schnell in allen Teilen ersetzbar ist.

    @ichwarsnicht

    Eine eigene Produktion kann natürlich auch Vorteile haben, aber sie hat halt auch einen hohen Preis. Im Idealfall ist eine "interne" Produktion" von Vorteil, aber wehe es hakt irgendwo und man muss flexibel reagieren.

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