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Autor: Rene Melzer | 19.04.2012 - 12:05 | (10)

Android: Schadsoftware nutzt Bekanntheit von Instagram und Angry Birds

Wieder warnen Sicherheitsexperten vor einer neuen Masche, mit der Kriminelle Schädlinge für Android-Smartphones verteilen. Nach Angaben des Antivirus-Entwicklers Trend Micro nutzen Kriminelle den Bekanntheitsgrad von einigen mobilen Anwendungen aus, um ahnungslosen Nutzern Viren und Trojaner unterzuschieben.

Android: Schadsoftware nutzt Bekanntheit von Instagram und Angry Birds

Instagram: Jetzt auch für Android | (c) Anbieter

Unter anderem haben sie die Anwendung Instagram für sich entdeckt, die erst kürzlich auch für Smartphones mit Android-Betriebssystem veröffentlicht wurde. Bis dahin konnten sie nur Besitzer eines iPhone oder iPod Touch von Apple verwenden. Der Kauf von Instagram durch Facebook für 1 Milliarde US-Dollar löste ein breites Medienecho aus und machte das Unternehmen weltweit bekannt.

Darauf setzen auch die Kriminellen, so Trend Micro. Das Unternehmen warnt vor einer Website, die dem Foto-Netzwerk von Instagram täuschend ähnlich sieht. Wer jedoch glaubt, von dort die dazugehörige, beliebte App zum Bearbeiten und Austausch von Fotos herunterzuladen, fängt sich in Wahrheit einen Schädling auf seinem Smartphone ein.

Nach dem Download werden die Smartphone-Besitzer gebeten, das Senden von Informationen zu erlauben - angeblich, um die vermeintliche App zu aktivieren. In Wahrheit sendet die Schadsoftware nach Angaben der Sicherheitsexperten eine Nachricht an diverse Telefonnummern und verbindet sich mit verschiedenen Webseiten, von der wahrscheinlich weitere Dateien auf das Gerät heruntergeladen werden. Trend Micro untersucht den Fall weiter.

Instagram ist nicht der einzige Name, hinter dem sich Kriminelle im Internet verstecken. Die aktuelle Attacke erfolgt nach Angaben von Trend Micro auch im Namen des beliebten Gelegenheitsspiels Angry Birds. Weitere Beispiele sind gefälschte Download-Seiten für die Apps Fruit Ninja, Temple Run und Talking Tom Cat. Die Sicherheitsexperten raten deshalb dem Nutzer, die Adresse der Website genau zu prüfen. Außerdem sollten sie häufig besuchte Websites manuell in die Adressleiste eingeben oder im Browser als Favoriten hinzufügen.

Wer dennoch unsicher ist, kann sich darüber hinaus einen mobilen Virenscanner auf seinem Android-Smartphone installieren. Welche besonders zuverlässig sind und von welchen man besser die Finger lässt, haben wir bereits Anfang März in einer News zusammengefasst.

Quelle: Pressemitteilung
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Kommentare
  1. 20.04.12 11:18 Andre2779 (Handy Profi)

    Wer sich aus dubiosen Quellen seine Apps besorgt, hat es nicht besser verdient :-)

  2. 20.04.12 00:07 pixelflicker (Professional Handy Master)

    Es wird jedenfalls gerne so dargestellt, als wäre Android wesentlich unsicherer als andere Systeme und meist wird eben das iPhone als leuchtendes Vorbild dargestellt. Deswegen ist es ja auch klar, dass die, die es besser wissen das stört.

  3. 19.04.12 18:59 Gorki (Handy Master)

    Immer diese blöden Vergleiche mit iOs. Woher wollt Ihr wissen was ich meinte? War es so was hier:

    http://www.derwesten.de/wirtschaft/digital/iphone-app-syn-sendet-heimlich-spam-an-alle-kontakte-id6545023.html

    PS: und Richtig der verlinkte Artikel ist vom 11.04. ... ;).

  4. 19.04.12 16:27 pixelflicker (Professional Handy Master)

    Apps fürs iPhone lesen keine Kontaktdaten aus und schicken Sie an Datenbankserver, sowas gibts da nicht. Bei Android kauft man den Torjaner quasi gleich mit! ;-)

  5. 19.04.12 13:27 the_black_dragon (Advanced Handy Master)
    @Gorki

    Stimtm scheinbar schon... da bei iOS ja keine Rechte abgefragt werden kann es dort solche apps ja nicht geben :D oder WP7 ;)

  6. 19.04.12 13:22 Gorki (Handy Master)

    Aber anscheinend gibt es solche Probleme nur bei Android ;)...

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