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Autor: Stefan Schomberg | 20.04.2012 - 17:00 | (19)

iPhone 5: Apple soll In-Cell-Display in neues iPhone einbauen

iPhone-Hersteller Apple wird in die nächste Generation seines Smartphones einen In-Cell-Touchscreen einbauen, der von Toshiba und Sharp stammt. Das berichtet das Branchenmagazin Digitimes unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld der Apple-Zulieferer. Das würde eine Abkehr von den bisherigen Produktionspartnern TPK Holdings und Wintek bedeuten.

iPhone 5: Apple soll In-Cell-Display in neues iPhone einbauen

Apple iPhone | (c) Areamobile

Bei der In-Cell-Technik werden die Touch-Oberfläche und das eigentliche LCD in einer Schicht zusammengefasst. Im iPhone 4S sind es noch zwei einzelne Schichten, die durch eine zusätzliche Glasschicht getrennt werden müssen. Das sorgt für mehr Gewicht und Dicke des Displays. Das neue iPhone wird vermutlich im dritten Quartal 2012 auf den Markt kommen. Dazu passen auch die Aussagen von Digitimes.

Das Portal behauptet, dass Sharp und Toshiba noch im zweiten Quartal mit der Produktion der neuen iPhone-Displays beginnen werden. Aussagen zur Größe oder Auflösung der neuen Screens macht Digitimes leider nicht. Derzeit wird weltweit diskutiert, ob Apple für das iPhone der 5. Generation erstmals die Länge der Display-Diagonale von 3,5 Zoll auf 4 Zoll oder sogar mehr anhebt.

Themen: iPhone, Smartphones
Quelle: Digitimes
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Kommentare
  1. 25.04.12 10:41 pixelflicker (GURU)

    [Heisenberg]
    > "Die Lösung hat den Charme, dass die Apps zumindest abwärtskompatibel wären."
    Stimmt, aus Kundensicht hast du recht, da ist sowas ein wichtiger Aspekt. Für den App-Entwickler ist das aber nicht wichtig, der muss so entwickeln wie der aktuelle Status ist und selbst zusehen, dass eine App, die er eigenlich für ICS programmiert auch auf Gingerbread läuft. Wenn alte Apps nicht laufen ist das für den Nutzer ärgerlich, tut den Appstore aber nicht weh, für den ist wichtig wie viele Entwickler wie viele neue Apps anbieten. Wenn es zwei Apps mit ähnlicher Funktionalität gibt, die Eine eine Balken anzeigt, die Andere aber nicht, wird sich der Nutzer eher für die aktuellere entscheiden und der Entwickler schaut trotz Kompatibilität in die Röhre.


    > "Ich würde mich für 1 entscheiden, trotz der Kompatibilitätsprobleme."
    Ja, der Weg es einfach zu vergrößern wird wohl nicht gangbar sein, dann wird das Gerät auch viel zu breit. Ich glaube aber Apple wird sich (noch) für keine der beiden Varianten entscheiden und erstmal bei 3,5 Zoll bleiben. Vielleicht bei der nächsten Generation, aber der Druck ist aktuell noch nicht da. Außer natürlich sie haben sonst nichts um sich vom 4S abzussetzen. ;-)


    [Gorki]
    > "Das Problem, das nicht alle Apps auf allen OS-Versionen laufen gibt es zumindest bei iOs auch"
    Ja, ich finde man sollte hier unterscheiden, ob die Kompatibilität aufgrund von API-Änderungen oder Hardwarelimits entstehen, oder ob wirklich die unterschiedlichen Displayauflösungen schuld sind. Bei Android kommt es bei normalen Apps eigentlich nicht vor, dass diese aufgrund der unterschiedlichen Displays nicht laufen (außer man hat extrem niedrige Auflösungen, wie damals das erste Wildfire).

  2. 24.04.12 11:09 Gorki (Handy Master)

    Ok, mal kurz OT. Auf meinem One X läuft "Music Volume EQ": https://play.google.com/store/apps/details?id=hr.podlanica&feature=search_result#?t=W251bGwsMSwyLDEsImhyLnBvZGxhbmljYSJd

  3. 24.04.12 11:06 Heisenberg (Gesperrt)

    @Gorki
    > Und das Seitenverhältnis des iPhone ist 2:3. 4:3

    Fuck. Folgefehler. ;)
    2:3 ist ja auch noch ungünstiger (quadratischer :) als 4:3.

    > Das Problem, das nicht alle Apps auf allen OS-Versionen laufen gibt es zumindest bei iOs auch, daher finde ich ist dies das kleinste Problem ;).

    Ja, das meinte doch ich im Grunde. Die Lösung mit der Erweiterten Höhe wäre ja nicht vollkommen inkompatibel. Zumindest weitestgehende Abwärtskompatibilität wäre gesichert. Vertretbar in meinen Augen.

    > Das ist aber zum Beispiel nicht Richtig :).

    Ich habe eine Menge Equalizer durch und keiner wollte auf meinen 4.03 Tablet arbeiten. :(
    In den Kommentaren bestätigten das auch alle. Kennst Du einen (systemweiten) Equalizer für Android 4.0? Würde mich freuen. :)

  4. 24.04.12 11:01 Gorki (Handy Master)

    "z.B. gibt es noch keinen funktionierenden Equalizer für 4.0"

    --> Das ist aber zum Beispiel nicht Richtig :). Und das Seitenverhältnis des iPhone ist 2:3. 4:3 hat nur das iPad.
    Das Problem, das nicht alle Apps auf allen OS-Versionen laufen gibt es zumindest bei iOs auch, daher finde ich ist dies das kleinste Problem ;).

  5. 24.04.12 10:41 Heisenberg (Gesperrt)

    Klar, ganz problemlos ist die Lösung auch nicht. Aber das Problem heißt ja eigentlich nicht "Fragementierung", sondern "Kompatibilität" (die kann, muss aber nicht durch die Fragmentierung entstehen.) Die Lösung hat den Charme, dass die Apps zumindest abwärtskompatibel wären.

    Unter Android z.B. ist abwärtskompatibel nicht immer gegeben. Manche Apps liefen unter 2.3 super, wollen aber nicht unter 4.0 funktionieren. (z.B. gibt es noch keinen funktionierenden Equalizer für 4.0) Sowas macht die Fragementierung erst richtig bitter.


    Falls Apple das Display vergrößeren will, dann haben sie meiner Meinung nach realistische 2 Möglichkeiten:

    **1**
    Das Display in der Höhe erweitern.

    Pro:
    - Gleichbleibende, scharfe Retina PPI --> Mehr Informationen auf dem Bildschirm
    - Günstigeres Seitenverhältnis --> Die Größe des Geräts kann gleichbleiben
    - Abwärtskompatibilität der Apps

    Contra
    - Keine Aufwärtskompatibilität --> Apps müssen angepasst werden, um Display voll zu nutzen


    **2*
    Das Display auf 4 Zoll vergrößern bei gleicher Auflösung

    Pro:
    - 100% Kompatibilität der Apps --> Keinerlei Anpassung notwendig

    Contra:
    - Die "Schärfe" (PPI) sinkt --> Nicht mehr Informationen auf dem Display
    - Immernoch ungünstiges 4:3 Verhältnis --> Breiteres Gerät notwendig

    Ich würde mich für 1 entscheiden, trotz der Kompatibilitätsprobleme.

  6. 24.04.12 10:01 pixelflicker (GURU)

    > "geht schon, aber wie du gesagt hast, wenn man eine neue einführung einführt. aber
    > dafür bleibt es "schmal" und "retina. glaub ich aber auch nicht dran. das mit den
    > unterschiedlichen bzw. starren auflösungen hat seine vor- und nachteile." [ThreeD]

    Ja, und wie man sieht, ist er der selben Meinung wie ich:
    > "Other apps with custom user interface elements would require a bit more work, but in the
    > meantime could simply be displayed at their current sizes with a 96-pixel wide black bar at
    > top and bottom on the larger 4-inch display. "

    Natürlich hat es Vor- und Nachteile, das ist mir klar. In dem Fall wurde der Vorteil der leichteren Entwicklung nun für Apple halt zum Bumerang. Aber man kann halt auch nicht alles vorhersehen, als das erste iPhone kam war schließlich 3,5 Zoll schon riesig.



    > "Die Idee schwirrt ja schon seit längerem im Netz herum und ich finde sie recht
    > genial. Sie würde mehrere Probleme, die Apple mit dem Display hat sauber lösen." [Heisenberg]
    Hmm, hatte ich gar nicht mitbekommen. Aber im Prinzip ist es logisch, daher war es auch kein weiter Weg da drauf zu kommen. Aber schön ist es halt nicht, wenn das Display nicht genutzt wird. Man könnte dann vielleicht den Platz für was anderes nutzen, aber dann wären ja angepasste Apps im Nachteil. Ist alles nicht so einfach für Apple, daher glaube ich weiterhin eher, dass sie dabei bleiben, zumindest so lange sich das nicht auf die Zufriedenheit der Nutzer auswirkt. Irgendwann werden die größere Displays wollen, diese Generation geht es aber wohl noch so, glaube ich.



    > "Dazu müssten Sie dann aber das neue Seitenverhältnis unterstützen und auf den noch
    > zahlreich vorhandenen Geräten funktionieren." [Gorki]
    Was den großen Vorteil für die Entwickler, der quasi nicht vorhandenen Fragmentierung, zunichte machen würde. Dann hätten wir bei Apple auch 3 Auflösungen die wir unterstützen müssen und bei Android sind es derzeit faktisch auch 3.

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