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Autor:
AreaMobile Redaktion
| | 3

Kein iPhone: T-Mobile USA laufen die Kunden davon

T-Mobile USA verliert weiterhin Kunden. Während die Konkurrenz erfolgreich das iPhone verkauft und damit neue Kunden gewinnt, fehlt der Telekom-Tochter ein passendes Rezept. Ob der Netzausbau für 1,4 Milliarden Dollar hilfreich ist, bleibt fraglich. Nach Meinung von Experten ist T-Mobile USA das größte Problem der Deutschen Telekom.

Kein iPhone: T-Mobile USA laufen die Kunden davon

iPhone 4S | (c) Hersteller

Der US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom leidet unter der starken Konkurrenz. Bei JP Morgan rechnet man für das vergangene Quartal mit einem Verlust von 600.000 Vertragskunden, während die drei großen Anbieter weiter zulegen konnten. Die offiziellen Zahlen veröffentlicht die Telekom am 10. Mai. Bereits im Vorquartal hatte T-Mobile USA 800.000 Vertragskunden an die Konkurrenz verloren.

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Gründe für den Kundenschwund gibt es einige. Vor allem der Verzicht, das neue iPhone zu verkaufen, dürfte sich negativ auf die Kundenentwicklung ausgewirkt haben. Allerdings wollte das Unternehmen die finanzielle Last nicht eingehen. Nach Aussage eines hochrangigen Managers von T-Mobile USA musste sich etwa der Konkurrent Verizon verpflichten, für 20 Milliarden US-Dollar insgesamt 30,5 Millionen iPhones zu verkaufen, schreibt die Wirtschaftswoche und zitiert ihn mit den Worten: "Die haben sich über den Tisch ziehen lassen". Statt sich an das iPhone zu binden, investierte T-Mobile USA 1,4 Milliarden US-Dollar in den Netzausbau.

Ob sich die Kunden davon beeindrucken lassen, kann bezweifelt werden. Denn T-Mobile ist teilweise teurer als die Konkurrenz und wer eine gute Netzabdeckung verlangt, geht zur größeren Konkurrenz. So bleibt dem Unternehmen bei einem Umsatz von 4,7 Milliarden US-Dollar nur ein Gewinn von 30 bis 50 Millionen US-Dollar. Nach Meinung von Roger Entner, Analyst beim Branchenberater Recon Analytics, ist T-Mobile USA wie ein Tanker, der nur knapp über dem Wasserspiegel schwimmt.

Die Zukunft des Netzbetreibers steht in den Sternen. Nachdem die US-Regierung die Übernahme durch AT&T platzen ließ, wird es schwierig, einen neuen Interessen zu finden. Regionale Anbieter kommen aufgrund des hohen Preises nicht in Frage und die Kabelnetzbetreiber haben erst ihre Funkfrequenzen verkauft, weshalb nicht davon auszugehen ist, dass sie zeitnah wieder ins Mobilfunkgeschäft einsteigen werden. Nach Meinung von Mike McCormack von Nomura bleibt T-Mobile USA weiterhin das "größte Problem der Deutschen Telekom".

Mehr zum Thema: iPhone, Smartphone-Markt, Tablet-Markt

Quelle: wiwo

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Kommentare
  1. 01.05.12 09:51 nohtz (Professional Handy Master)

    wundert mich nicht, "schlecht aber teuer" ist nicht wirklich ein allheilmittel

  2. 30.04.12 19:02 M.a.K (Handy Master)

    wenn die auf dem "neuen kontinent" so teuer sind wie hier, dann wundert mich das in keinster weise.

  3. 30.04.12 14:56 pLeXigLaS (Handy Profi)

    Das größte Problem der DT sind eindeutig die Azubis :-D
    Wenn ich sehe was die letzten 5 Jahren bei der Telekom eingestellt wurde an Lehrlingen *kopfschüttel*

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