Die Telekom hat heute eine neue Firmware für ihr Router-Modell Speedport W 921V bereitgestellt. Mit ihr schließt das Unternehmen die vor über einer Woche entdeckte WPS-Sicherheitslücke. Sie wird über TR-069 automatisch auf die Hardware aufgespielt, solange der Nutzer nicht die Fernkonfiguration deaktiviert hat.
Telekom Speedport W 921V | (c) Anbieter
Wie berichtet hatte die Telekom Ende April Nutzer vor einer gravierenden Sicherheitslücke bei den drei Routermodellen Speedport W 504V, Speedport W 723 Typ B und Speedport W 921V gewarnt. Durch einen Fehler in der sogenannten WPS-PIN-Methode (Wi-Fi Protected Setup) konnten Fremde per Smartphone, Tablet oder Laptop auf ganz triviale Weise unerlaubten Zugriff zum Heimnetzwerk des Nutzers erhalten. Anders als bei den beiden anderen Speedport-Modellen ließ sich beim Speedport W 921V das Einschlupfloch nicht durch Deaktivieren der WPS-Funktion in der Konfigurations-Weboberfläche des Geräts schließen. Hier sorgte nur das Abschalten der Wlan-Funktion des Routers für größere Sicherheit.
In der neuen Firmware (Version 1.17.000) tritt dieser Fehler nicht mehr auf. Auf ihrer Website hat die Telekom auch eine Anleitung zum manuellen Aufspielen der akualisierten Software auf den Speedport W 921V veröffentlicht.
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