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Autor:
Björn Brodersen
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hubraum: Telekom will mit Startups innovativer werden

Die Telekom will innovativer werden und holt sich dafür Hilfe von außen: Konzernchef René Obermann eröffnete heute im Rahmen der Konferenz Next in Berlin ein hub:raum genanntes Innovationszentrum, das jungen Unternehmen helfen soll, kreative Ideen umzusetzen.

hubraum: Telekom will mit Startups innovativer werden

hub:raum | (c) Telekom

Bei hub:raum sollen ambitionierte Gründerteams konkrete Unterstützung durch ein erfahrenes Mentoren-Team der Telekom finden und ihre Geschäftsideen vergleichbar einem Brutkasten weiter entwickeln und mit Aussicht auf Erfolg an den Markt bringen können. Die Startups bewahren dabei ihre volle unternehmerische Freiheit und können als Starthilfe eine Finanzierung in Höhe von bis zu 300.000 Euro in Anspruch nehmen. Die Telekom will den Partnerunternehmen auch den Zugriff auf Netzwerk-Schnittstellen, auf die Abrechnungssysteme der Telekom oder auf Netzwerke für die Maschinen-zu-Maschinen-Kommunikation gewähren.

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Interessierte Startups können sich ab sofort online unter www.hubraum.telekom.com um Aufnahme in das Programm bewerben. Pro Jahr will die Telekom etwa zehn bis 15 Startups aufnehmen.

hub:raum ist im Bereich Products & Innovation in der Geschäftseinheit New Biz & Partnering der Deutschen Telekom angesiedelt und hat seinen Sitz in Berlin-Mitte. "Mit hub:raum, unserem Berliner Inkubator, möchten wir vielversprechende Geschäftsideen fördern und Kontakt zu innovativen Talenten bekommen, um so früh Innovationen und Wachstumsmärkte erkennen und neue Geschäftsfelder erschließen zu können", erklärt Thomas Kiessling, Chief Product & Innovation Officer bei der Telekom. "Der Inkubator bildet dabei eine wichtige Schnittstelle zwischen der flexibel und schnell agierenden Startup-Szene und der Konzernwelt."

Für die Telekom bedeutet die steigende Konnektivität der Kunden stärkeren Wettbewerb und fallende Preise. Mit einem Mentalitätswandel, solchen Initiativen wie dem Inkubator, aber auch durch Zusammenarbeit mit großen Konzernen und anderen Unternehmen will die Telekom sich zum "hyper-vernetzten Serviceprovider" wandeln und auch in Zukunft konkurrenzfähig bleiben. In diesem Sinne unterstützt die Telekom beispielsweise auch die Bildungseinrichtung General Assembly bei der Eröffnung eines Startup-Campus in Berlin.

"Connectivity ist das wichtigste Kriterium, um in die Post-Digital-Ära zu gelangen. Es verbindet den Nutzer mit seinem beruflichen und privaten Umfeld", sagte Obermann heute auf der Next in Berlin mit Blick auf Apps wie My Taxi oder Redlaser. Die Netze könnten heute schon für eine Grundanbindung sorgen. Allerdings sei für viele Real-Time-Anwendungen eine Hochgeschwindigkeitsanbindung nötig.

Mehr zum Thema: Smartphone-Markt, Tablet-Markt

Quelle: Pressemitteilungen der Telekom, Internetworld

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