Auf dem Mobile World Congress in Barcelona hatte Samsung sein neues Tablet-Modell Galaxy Note 10.1 vorgestellt, ein Tablet mit Stiftbedienung wie beim Note-Smartphone. Allerdings ruckelten die Prototypen am Messestand ziemlich stark. Offenbar bessert Samsung da aber mit kräftigerem Quad-Core-Prozessor und bärenstarker GPU nach.
Samsung Galaxy Note 10.1 | (c) Areamobile
Das belegt ein Benchmark-Ergebnis aus Basemark ES 2.0 Taiji, in dem ein Samsung Note 10.1 genanntes Modell auf eine sagenhafte Darstellung von 61,4 Megapixel pro Sekunde kommt – möglicherweise ist das sogar eine durch die Bildwiederholungsfrequenz des Displays limitierte Obergrenze. Während auf dem MWC im Februar noch ein Dual-Core-Chip im Galaxy Note 10.1 steckte, weist die Test-Software jetzt einen Quad-Core-Chip mit 1,5 Gigahertz aus.
Außerdem benennt das Benchmark-Programm den Chip mit Exynos 4412 – das wäre der gleiche Prozessor, der auch im neuen Samsung Galaxy S3 steckt. Dieses Modell wurde allerdings ebenfalls schon getestet und kam dabei nur auf 34,1 Megapixel pro Sekunde. Auffällig ist außerdem, dass der Grafik-Chip des Tablets vom Testprogramm nicht eindeutig identifiziert werden kann. Es erkennt lediglich, dass es sich dabei um eine Mali-GPU handelt. Der deutliche Leistungsvorsprung gibt Grund zu der Annahme, dass es sich bei der verwendeten GPU um einen neuen Chip mit wesentlich höherem Leistungspotenzial handelt als die bisher verwendete Mali 400MP – möglicherweise handelt es sich dabei um die neue Mali T604, die fünf Mal so stark sein soll wie die Mali-400MP-GPU.
Berücksichtigt man, dass die Mali-400MP-GPU im Galaxy S3 übertaktet ist und daher mehr Leistung bringt als die normale 400er-GPU und dass die Auflösung des Galaxy Note 10.1 vermutlich höher ist als die des Galaxy S3 (Basemark Taiji verwendet die native Auflösung von Testgeräten), klingt diese Vermutung durchaus nachvollziehbar. Seltsam erscheint allerdings der Umstand, dass beim Galaxy S3 zwar der richtige Prozessorname steht, allerdings als Leistungsangabe nur 2 x 1,4 Gigahertz angegeben ist, statt 4 x 1,4 Gigahertz.
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Du bist nicht dabei?da macht man es sich aber einfach nur um schnell nicht irgendwie gegenüber der Konkurrenz ins Hintertreffen zu geraten.
Anstatt an der gesamten Performance zu feilen, sprich Hardware, Energiehunger, Preis, schlanke Software etc., gleichmäßig zu verbessern, somit möglicherweise mit weniger mehr zu erreichen, haut man da einfach nur mehr Power rein.
Erinnert mich irgendwie an Tooltime... !
Mehr Power How How How...!
Ob's am Ende dann auch wirklich besser wird spielt erstmal keine Rolle.
Zu guter letzt werden die Apps über-bläht entwickelt, da es ja eh keine Rolle mehr spielt & die gesamte Performance leidet sobald mehrere Tools parallel laufen. Abstürzende Apps häufen sich, würden mich nicht wundern & es wird mehr Speicher benötigt & die Dinger müssen öfters an die Steckdose zum Laden. Das ganze erinnert mich an Windows 95 Zeiten. Die parallelen sind sehr markant.
Bin mal gespannt wie sich generell die Mobilität dadurch verändern wird, ob & wie sich dies bemerkbar macht.
hört sich interessant an, aber ob es wirklich das Ruckeln verringert bezweifel ich.
Und was ist daran verkehrt? Wichtig ist, wie es am Ende läuft. Wobei sicherlich auch Softwareoptimierungen vorgenommen wurden.
@ pLeXigLaS,
scheint wohl billiger zu sein.
"Allerdings ruckelten die Prototypen am Messestand ziemlich stark. Offenbar bessert Samsung da aber mit kräftigerem Quad-Core-Prozessor und bärenstarker GPU nach."
Anstatt die Software zu optimieren wird einfach bessere Hardware reingesteckt?! :-D
Wer sagt denn dass _nur_ die HW verbessert wurde? Steht das hier irgendwo? Zudem handelte es sich bei der MWC S/W sicher noch um eine extrem fruehe version. Also erstmal abwarten was am Ende raus kommt.