Die Telekom wird im Juni ihr LTE-Netz in Berlin offiziell freischalten. Das kündigte Telekom-Vorstand Niek Jan van Damme im Gespräch mit dem Tagesspiegel an. Erste LTE-fähige Smartphones wird der Mobilfunkbetreiber aber erst später in seinen Shops anbieten.
Mobile LTE-Nutzung | (c) Telekom
Im Juni wird die Telekom in Berlin ihr nächstes LTE-Stadtnetz für die Kunden öffnen. Smartphone-, Tablet- und Laptop-Nutzer können dann über das Telekom-Netz Daten mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde im Downstream übertragen. Die Hauptstadt wird damit nach Köln, Frankfurt am Main, Bonn, Hamburg, Leipzig, München, Augsburg und Wolfsburg die neunte Stadt, in der die Telekom LTE freigibt. Kunden der Telekom in Berlin können unter den Standard-Datentarifen des Mobilfunkbetreibers mit monatlichen Grundpreisen zwischen 19,95 und 69,95 Euro wählen. Als Hardware bietet die Telekom in ihren Shops bislang nur den Speedstick LTE an, ab Sommer will die Telekom auch LTE-fähige Smartphones vermarkten.
"Wir bringen die ersten Geräte im Sommer in die Shops. Derzeit werden die Modelle intensiv getestet. Aber ich denke, dass LTE wegen der großen Bandbreite erst einmal für die Nutzer von Tablets und Laptops interessant ist", sagte van Damme dem Tagesspiegel. Neben den LTE-1.800-Netzen in den zurzeit noch acht Städten deckt der Bonner Mobilfunkkonzern nach Angaben des Telekom-Vorstands mittlerweile 2.000 sogenannte weiße Flecken im Bundesgebiet mit seinem LTE-800-Netz ab und erreicht mit seinem Highspeed-Netz 25 Prozent der deutschen Bevölkerung. Bis Jahresende will das Unternehmen weitere 1.000 Standorte mit einem Umkreis von bis zu zehn Kilometern per LTE erschließen. Alternativ bietet der Bonner Mobilfunkbetreiber in fast seinem gesamten UMTS-Netz Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 42,2 Megabit pro Sekunde im Downstream via Doppelkanal-HSPA (DC-HSPA) an.
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