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Sommer Gewinnspiel 2013
 
 
Autor: Björn Brodersen 30.05.2012 - 13:26 | (25)

RIM: Blackberry-Hersteller warnt vor weiterem Quartals-Verlust

Rückläufige Verkäufe und ein hoher Preisdruck machen dem Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) zu schaffen. Unternehmenschef Thorsten Heins warnt jetzt vor einem operativen Verlust im ersten Geschäftsquartal. Gleichzeitig kündigt er einen Stellenabbau an und sucht Hilfe bei Investmentbanken, um wieder in die Spur zu kommen.

RIM: Blackberry-Hersteller warnt vor weiterem Quartals-Verlust

RIM-Chef Thorsten Heins zeigt das Blackberry 10 Dev Alpha | (c) Areamobile

"RIM macht auf dem Weg zum Launch von Blackberry 10 einen bedeutenden Wandel durch und die finanzielle Lage wird auch in den kommenden Quartalen herausfordernd bleiben", erklärt Heins. Aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks werde RIM im ersten Geschäftsquartal 2012/2013 einen operativen Verlust einfahren. Gleichzeitig kündigt Heins einen Stellenabbau an, ohne jedoch konkrete Zahlen zu nennen - Medienberichten zufolge werden wohl rund 2.000 der insgesamt 16.500 Jobs betroffen sein. Zudem sollen die Investmentbanken J.P. Morgan und RBC Capital Markets als Berater dem angeschlagenen Blackberry-Hersteller aus der Krise helfen.

Kursverlauf der RIM-Aktie | (c) Wallstreet-Online

Kursverlauf der RIM-Aktie | (c) Wallstreet-Online

Heins weist jedoch auch auf Fortschritte in den vergangenen Monaten hin. So seien die hauseigene Entwicklermesse und der dort an Entwickler herausgegebene Prototyp für das neue Betriebssystem Blackberry 10, das Blackberry 10 Dev Alpha, ein Erfolg gewesen. Die Zahl der Apps in der Blackberry App World habe sich innerhalb eines Jahres um 220 Prozent auf über 80.000 erhöht, für das Tablet Blackberry Playbook sei die Zahl der verfügbaren Apps von 2.000 auf 15.000 gestiegen. Zudem nehme die Zahl der Blackberry-Kunden weiter zu und liege in diesem Quartal bei rund 78 Millionen. 59 Millionen Blackberry-Nutzer weltweit nutzten den Blackberry Messenger (BBM).

Die neue Mobile-Computing-Plattform Blackberry 10 wird voraussichtlich im Herbst dieses Jahres an den Start gehen. Das neue Betriebssystem soll auf Smartphones und Tablets und beispielsweise auch in Connected Cars zum Einsatz kommen. Anfang Mai hatte der RIM-Chef auf der Blackberry World in Orlando erste Features von Blackberry 10 vorgeführt.

Blackberry im Connected Car | (c) Areamobile

Blackberry im Connected Car | (c) Areamobile

Themen: Smartphones, Smartphones Tablets
Quelle: Pressemitteilung
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Kommentare
  1. 31.05.12 08:43 nohtz (Advanced Handy Master)

    "Und wie haste den Thread eingeleitet??? "
    -->ich dacht, es geht darum, was am ende rauskommt?
    meine ursprüngliche aussage war, dass nicht wenige firmen (die pleite gehen) nach dem jeansprinzip arbeiten

    "Gewerkschaften haben nunmal kein Interesse an Vollbeschäftigung- die sind Besitzstandswahrer und leben von Arbeitslosen ganz gut"
    -->in welcher gewerkschaft warst du denn?

    "Allerdings fängst Du hier grad von " BR " an- die brachte ich ursprünglich gar nicht ins Spiel."
    -->ich sagte, dass es bei RIM wohl keinen gibt...

    "Vielmehr war die Logik " gehts aufwärts ist es die Belegschaft und ein bisschen das Management, geht es abwärts war es nur das Management"- und die nervt so langsam"
    -->welche logik passt DIR besser?

    "Das in Großkonzernen GEwerkschaften viel versauen ( können) liegt schon auf der Hand wenn man beim Eintritt in einen solchen Konzern schon fast zum Zwangseintritt verdonnert wird"
    -->wo soll das der fall sein?

  2. 31.05.12 08:32 bocadillo (Professional Handy Master)

    nohtz

    Da ich selber im BJA einer großen Gewerkschaft ( nebst Tätigkeit als JAV und BR)war, und dadurch den ganzen Laden live miterleben durfte ist diese Einstellung nicht extrem, sondern durch selbstgemachte ERfahrung als Gewerkschaftler quasi aus erster Hand.

    Gewerkschaften haben nunmal kein Interesse an Vollbeschäftigung- die sind Besitzstandswahrer und leben von Arbeitslosen ganz gut. Vielleicht erinnert man sich noch an das Gewerkschaftsgeschacher als Conti von der Schäfflergruppe übernommen wurde. Das letzte worum es da ging waren die Arbeitnehmer an sich.

    Kann aber sagen - wir haben an einem WE mit Funktionären dort mehr Geld verbraten als ich in 3 Jahren eingezahlt habe . ;-)))

    Das ist keineswegs eine einseitige Sicht denn die meisten BR werden BR wegen der Unkündbarkeit (wird immer sehr gern genommen).

    Allerdings fängst Du hier grad von " BR " an- die brachte ich ursprünglich gar nicht ins Spiel.

    Vielmehr war die Logik " gehts aufwärts ist es die Belegschaft und ein bisschen das Management, geht es abwärts war es nur das Management"- und die nervt so langsam.

    Das in Großkonzernen GEwerkschaften viel versauen ( können) liegt schon auf der Hand wenn man beim Eintritt in einen solchen Konzern schon fast zum Zwangseintritt verdonnert wird.

    ""Die Friseurin hat auch oft ganz andere Vorstellunegn von Mode als die Kunden"
    -->darum gings garnicht...."
    Doch- genau darum geht es.
    WEnn man dem Techniker sagt " ich brauche das Produkt x mit y Eigenschaften für den Kundenkreis z" und der dies so nicht umsetzen kann nicht zuletzt weil dieser Kundenkreis für ihn eine imaginäre Größe die er nicht einschätzen kann, er sich nicht vorstellen kann das ein Nutzer "so blöd " sein kann- dann hat man ein Problem.

    WEnn dem Lebensmitteltechniker Joghurt mit Olive, Schokoraspel, ERdbeeren und Retttich schmeckt ist es das eine - trifft es aber nicht den Geschmack des Kunden...

    "-->und nochmal: was hab ich in post #19 geschrieben? "die mischung machts" "

    Und wie haste den Thread eingeleitet???

  3. 31.05.12 08:17 nohtz (Advanced Handy Master)

    "Du merkst schon gar nicht mehr wie extrem Dein Standpunkt in Sachen Schlipsträger ist- oder??"
    -->und dein standpunkt zum thema BR/gewerkschaft ist nicht minder extrem, wenn du bei jeder gelegeheit und auch ohne vorlage "BR-versaut", "BR-verseucht" einwirfst? ist auch eine sehr einseitige sicht, nicht wahr?

    "Erinnert mich an einen meiner Tischtenniskollegen- wenn der gewinnt war es seine Spielstärke und auch ein bisschen das Material mit dem er spielt- verliert er ist aber ausschließlichd as Material dran Schuld"
    -->ich kenn da einen motorradfahrer: max biaggi

    "Die Friseurin hat auch oft ganz andere Vorstellunegn von Mode als die Kunden"
    -->darum gings garnicht....

    "Nerds ( um wieder in die TEchnik zu gehen)brauchen "normalos" an Ihrer SEite um ihr vorhandenes Wissen wirklich sinnvoll nutzen zu können"
    -->und nochmal: was hab ich in post #19 geschrieben? "die mischung machts"
    aber um "normalos" gings eigentlich auch nicht

  4. 30.05.12 20:45 bocadillo (Professional Handy Master)

    Laborant

    "Es müssen alle miteinander Reden - bei Nokia hat nachweislich die Chefetage versagt: "Wir bleiben bei Symbian!", bei RIM schienen die Techniker zu mächtig zu sein. "
    Da bin ich erstmal bei Dir. Allerdings hatten die techniker auch die Aufgabe Symbian für TS Geräte zu optimieren.
    Das war mit Verlaub aber eher lausig in der Umsetzung.

    Auch ist es Aufgabe der Technik die GL zu beraten Wenn diese merkt das man auf einem Holzweg ist hat diese es auch kundzutun.
    Diese Stimmen sind mir aus dem Hause Nokia aber auch nicht bekannt.

    Deswegen ist es auch hier die technische Abteilung nicht eindach wieder von jeglicher Schuld freizusprechen.

    "Trotzdem hoffe ich, dass RIM noch ein weilchen Durchhält... BB10 finde ich sehr sehr interessant ;) "
    Das hoffe ich auch im Sinne des Marktes- dummerweise glaube ich aber nicht daran.

    P.S. nohtz

    Du merkst schon gar nicht mehr wie extrem Dein Standpunkt in Sachen Schlipsträger ist- oder??

    Erinnert mich an einen meiner Tischtenniskollegen- wenn der gewinnt war es seine Spielstärke und auch ein bisschen das Material mit dem er spielt- verliert er ist aber ausschließlichd as Material dran Schuld.

    Und um auif Deine Friseurin zurückzukommen. Die kann noch so toll schneiden- karrt man ihr keine Kunden bei hilft es auch nix. Umgekehrt aber auch genauso - man kann der Kunden schicken wie man will- schneidet die nicht wirklich prickelnd ist auch beim besten Management bald das Licht aus/( wobei das ja dann wieder ein fehler des Managements ist- man hätte sie ja feuern können ;-)))

    Überlässt Du sogenannten Fachleuten komplett ihr Gebiet kommt das raus was rauskommen muß- sie übersehen die Tatsache das die Mehtrheit nunmal nicht Fachleute sind und diese Mehrheit ganz andere Präferenzen/Nutzungsgewohnheiten etc hat.

    Die Friseurin hat auch oft ganz andere Vorstellunegn von Mode als die Kunden .

    Nerds ( um wieder in die TEchnik zu gehen)brauchen "normalos" an Ihrer SEite um ihr vorhandenes Wissen wirklich sinnvoll nutzen zu können.

    Der langjährige CHef RIMS war ja Techniker.

  5. 30.05.12 20:04 Laborant (Advanced Handy Profi)

    Schlussendlich ist es ein Mix aus allem - die Firmenkultur muss stimmen, der CEO muss den Laden kennen und vielleicht mal mit dem Technikergespann an einen Tisch sitzen, das Marketing muss auf das Produkt ausgerichtet sein und das Produkt im Besten Licht darstellen ohne zu hoch zu greifen, das Design des Gerätes muss zur Benutzung passen usw.

    Grundsätzlich kann es jeder versemmeln - der Techniker der die Antenne falsch berechnet oder der Softwareheini, dessen Betriebssystem auf der gegebenen Hardware langsam läuft, der Marketingheini, der Samsung gratis Werbung beschert (Wake Up!) oder der CEO der keine Ahnung von nix hat, seine erste Firma (eine Schokoladenfabrik) an die Wand semmelte und nun im Technologiesektor sein glück versucht.

    Ich sage nicht, dass ein CEO ein Techniker sein MUSS - allerdings muss das Technikerdasein kein Nachteil sein. Beim BWLer ist die Gefahr grösser, dass er mal eben ein paar Zahlen sieht und den verbauten Speicher kürzt, ohne zu zu checken, was das für Konsequenzen hat. Beim Techniker ist die Gefahr grösser, dass er sich den Technischen Gadgets hingibt und das Wesentliche am Gerät nicht erkennt. Am liebsten ein Consumer-Gerät mit vorinstallierter Konsole verkaufen ;)

    Beide - Sowohl Techniker wie auch BWLer - brauchen in der Chefetage ihre Berater, auf die sie hören sollen. Ob das nun ein CTO oder ein CFO ist, steht dann auf dem Anderen Blatt.

    Es müssen alle miteinander Reden - bei Nokia hat nachweislich die Chefetage versagt: "Wir bleiben bei Symbian!", bei RIM schienen die Techniker zu mächtig zu sein.

    So zumindest meine Ansicht...

    Trotzdem hoffe ich, dass RIM noch ein weilchen Durchhält... BB10 finde ich sehr sehr interessant ;)

  6. 30.05.12 18:34 nohtz (Advanced Handy Master)

    "das Du allen ERnstes meinst ein Techniker an der Spitze wäre das Seelenheil"
    -->bitte auch lesen was ich in #19 schrieb

    "Es wurde an allen Fronten gepennt- dazu kommt das die "Manager" in Gestalt von technikern dort scheinbar null ahnung von Marketing haben"
    -->sollte man eben auch nicht von technikern machen lassen
    man könnte ja den fachleuten ihr fachgebiet überlassen...
    ich lass ja auch nicht die friseurin mein auto reparieren, sondern geh zum mechaniker, von dem widerrum ich mir nicht die haare schneiden lassen würde

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