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Autor: Rene Melzer | 31.05.2012 - 18:20 | (12)

Navigation: Routenplanung mit dem Smartphone massiv angestiegen

Smartphones entwickeln sich mehr und mehr zur primären Plattform für Kartendienste und Routenplanung. Insbesondere in Deutschland hat die Nutzung von digitalen Karten und die Planung von Routen auf dem Smartphone massiv zugenommen, wie eine Studie des Marktforschers Comscore ergab.

Navigation: Routenplanung mit dem Smartphone massiv angestiegen

Kartendienste wie Nokia Maps werden auf dem Smartphone immer beliebter | (c) Nokia

In den fünf größten EU-Mitgliedsstaaten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien ist die Nutzung von Kartendiensten auf den Taschencomputern im Vergleich zum Vorjahr um 55 Prozent gestiegen. Mittlerweile nutzen rund 35 Prozent oder knapp 40 Millionen Menschen in diesen Ländern Angebote wie Google Maps und Nokia Navigation.

"Smartphones entwickeln sich sehr schnell zur primären Plattform für Mapping-Dienste und Routenplanung. Da Apps wie Google Maps auf den neuen Smartphones immer häufiger vorinstalliert sind, wird es selbstverständlich für die Nutzer, sich bei der Suche nach dem richtigen Weg auf ihr Smartphone zu verlassen. Die Tage, als wir die beste Route vorher am Computer gesucht, ausgedruckt und den Ausdruck mitgenommen haben, sind wohl vorbei," sagt Hesham Al-Jehani, European Mobile Product Manager bei Comscore.

Karten-Nutzung mit dem Smartphone (in Mio) Steigerung zum Vorjahr
EU5 39,819 55 %
Deutschland 8,671 89 %
Frankreich 6,532 38 %
Großbritannien 10,995 47 %
Spanien 6,696 76 %
Italien 6,926 35 %

Am häufigsten verwenden die Briten mit gut 40 Prozent Kartendienste auf ihrem Smartphone, gefolgt von den Deutschen mit rund 36 Prozent und den Spaniern mit etwas über 35 Prozent. In Italien und Frankreich wird das Angebot weniger genutzt, hier verwenden es nur 31,4 und 30,4 Prozent der Smartphone-Besitzer.

Von den fünf betrachteten Ländern weist Deutschland mit 89 Prozent das größte Wachstum der Smartphone-Map-Nutzer auf. Spanien folgt mit 76 Prozent. Den geringsten Anstieg zeigen Frankreich und Italien mit einer Steigerung von 38 und 35 Prozent. Großbritannien liegt mit 47 Prozent im Mittelfeld.

Quelle: Comscore
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Kommentare
  1. 01.06.12 12:20 Kunibert (Advanced Member)

    Wie kann man Google Maps mit Nokia Karten auch nur in einem Satz nennen? Nokia Karten hatte ich schon auf dem N70. Das erste Routenplanungprogramm für Handhelds überhaupt, Route Planner und Street Planner von Palmtop Software (TomTom heute) hatte ich schon 1999 auf dem Psion Revo. Google war da grade in den Kinderschuhen (BackRub nicht mitgerechnet).

  2. 01.06.12 09:51 Frank Kabodt (ehemaliger Mitarbeiter von areamobile.de)
    @ Heisenberg

    Kein Thema, geht ja noch grob ums Thema ;)

  3. 01.06.12 09:49 bocadillo (Professional Handy Master)

    Heisenberg

    Diese STudie betreff Orientierungssinn kenne ich .

    Frauen orientieren sich an Sammelplätzen ( früher dort wo die meisten Beeren wuchsen, heute an H&M und Douglas) ;-))

    Hoffentlich liest hier nicht die REdaktion der "Emma "mit ;-)))

    Ich habe meine Frau irgendwann einfach nur noch drehenlassen, nicht mehr hingehört oder halt angehalten und selber geschaut.

    Lustig waren in diesem Zusammenhang übrigens immer wieder Kreisel ;-)

  4. 01.06.12 09:45 Heisenberg (Expert Handy Profi)

    @Boca
    Oh ja, das Kartendrehen kenn ich. Als wir noch mit Karten unterwegs waren, habe ich irgendwann den Kartenleser und Beifahrer gemacht, sonst wären wir wohl nicht mehr verheiratet. ;-)

    BTW: Ich habe mal (lange ist es her) in der Spektrum der Wissenschaft einen Artikel über Orientierungssinn und Gechlechterunterschiede gelesen. Ja, es gibt da durchaus einen (statistisch zu belegenden) Unterschied, wie sich Mann und Frau orientieren. Interessanterweise geht der mit der Höhlenmenschentheorie zusammen. (Höhlenmenschentheorie -> Unser Verhalten ist eigentlich immer noch dasselbe, wie in der Steinzeit)

    Sehr stark vereinfacht:
    Männer --> Jäger beweglicher Objekte -> Orientierung nach Himmelsrichtungen
    ("Wir müssen mehr so in die Richtung. Ich biege mal links ab.")

    Frauen --> Sammler unweglicher Objekte -> Orientierung nach Landmarken
    ("Am Frisör links und dann solange bis das portugisische Restaurant kommt")

    Sorry, Frank für völlig OffTopic, aber das Thema gibt es nichts her. ;-)

  5. 01.06.12 09:32 bocadillo (Professional Handy Master)

    Ich nutze das Navi meist nur im Urlaub- und ich kann nur saghen das ich mir eine Fahrt durch die City von San Francisco mit meiner eifrig kartedrehenden Ehefrau nicht vorstellen möchte.

  6. 01.06.12 09:28 Fritz_The_Cat (Gesperrt)

    @ Nohtz: guter beitrag. Zustimmung.

    @ Steve:
    "aber warum sich so viel Arbeit tun und Ressourcen "verschwenden", wenn man einfach die Route ins Handy eingeben kann und sogar mit Sprachkommandos ans Ziel geführt wird ;-) "

    Ganz einfach: weil man Orte und Himmelsrichtungen dann auch einzuordnen lernt. In welcher Richtung von Frankfurt/M liegt Köln? - etwa 300° NNW. usw.
    Viele, mich eingeschlossen, fahren doch einfach nur noch nach Navi und verlieren dabei jegliches Gespür für Entfernungen und Geographie. Und wenn das Navi mal ausfällt sind sie aufgeschmissen.

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