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Autor: Rene Melzer | 05.06.2012 - 15:33 | (1)

Sharp: Neue IGZO-Displays für noch schärfere Smartphones

Sharp hat eine neue IGZO-Technologie für Displays entwickelt, die sie schärfer, flacher und stromsparender macht. Das Unternehmen kann damit bis zu 500 Bildpunkte pro Zoll auf den Bildschirmen anzeigen.

Sharp: Neue IGZO-Displays für noch schärfere Smartphones

Die neuen IGZO-Displays von Sharp für Smartphones, Tablets, Monitore und Fernseher | Quelle: TechOn / Engadget

Sharp hat auf dem SID Display Week Symposium, das heute seine Türen in Boston, USA, öffnete, neue Displays vorgestellt, die auf einer weiterentwickelten Version der hauseigenen Indium-Gallium-Zinkoxid-Technologie (IGZO) beruhen. Sie erlaubt dünnere, schärfere und stromsparendere Bildschirme für Smartphones, Tablets, Monitore und Fernseher. Die IZGO-Technologie von Sharp kannl als Grundlage für LCDs oder OLED-Displays genommen werden.

Die neue IGZO-Technologie ermöglicht es Sharp nach eigenen Angaben, Displays in Serie zu produzieren, die eine Pixeldichte von bis zu 500 PPI (Pixel per Inch; Bildpunkten pro Zoll) haben. Zum Beweis hat das Unternehmen vier Prototypen in unterschiedlichen Größen gezeigt, die für den Einsatz in Smartphones, Tablets und anderen mobilen Geräten sowie Lapops oder Monitoren geeignet sind.

Darunter ist ein 4,9 Zoll großes LCD mit einer Auflösung von 1280x720 Pixel (302 PPI), ein 6,1 Zoll großes LCD mit einer Auflösung von 2560x1600 Pixel (498 PPI) sowie ein 13,5 Zoll großes OLED-Display mit einer Auflösung von 3840x2160 Pixel (326 PPI). Dazu präsentierte Sharp einen Prototypen eines biegsamen OLED-Displays mit einer Diagonale von 3,4 Zoll und einer Auflösung von 540x960 Pixel (326 PPI).

Die IGZO-Produkte von Sharp bieten im Vergleich zu herkömmlichen LCD-TFT-Displays unter anderem eine deutlich höhere Lichtdurchlässigkeit. Diese Displays benötigen deshalb weniger oder kleinere LEDs für die Hintergrundbeleuchtung, was sie einerseits dünner macht und andererseits Strom spart. Gerüchten zufolge wollte Apple deshalb ursprünglich Sharp-Displays für sein neues iPad (3. Generation).

Doch der japanische Display-Spezialist konnte seine neue Technologie angeblich nicht schnell genug fertig stellen, weshalb Apple auf eine aufgerüstete Version herkömmlicher Display-Produkte zurückgreifen musste. Deshalb sei das neue iPad auch dicker als der Vorgänger iPad 2, schwerer und benötigt einen fast doppelt so großen Akku.

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Kommentare
  1. 06.06.12 13:17 thahoodz (Advanced Member)

    das note 2 mit dem 6 zoll ausstatten und ich würde gerne auch 1200 euro für ein solches gerät ausgeben.

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