Der Firefox-Entwickler Mozilla hat Junior für das iPad vorgestellt. Die Safari-Alternative versucht, mit einer besonders einfachen Bedienung zu punkten. Noch ist Junior für das iPad aber im frühen Entwicklungsstadium.
Mozilla zeigt Junior für das iPad | (c) Mozilla
Nachdem die Mozilla Foundation ihren Browser Firefox bereits für Android und eine Reihe anderer Plattformen angepasst hat, kommt die Software demnächst auch auf das iPad. Die Entwickler wollten bei der neuen Geräteklasse Tablet nicht einfach die Desktop-Struktur übernehmen, sondern ein Produkt entwickeln, das von ihren neuen Möglichkeiten bestmöglich Gebrauch macht. Herausgekommen ist der Mozilla-Browser Junior für das iPad.
Mit Junior für das iPad soll das Surfen im Internet nach Aussage von Mozilla ergonomischer und leichter werden. Die Entwickler haben dafür die Benutzeroberfläche komplett neu erdacht. So verzichtet der Browser unter anderem auf klassische Navigationselemente wie eine Adresszeile oder eine Tab-Leiste - zumindest bei der Anzeige einer Internetseite.
Dafür gibt es am linken und rechten Rand der Anzeige zwei halb transparente Bedienfelder. Das linke enthält einen simplen Pfeil, mit dem man im Browserverlauf zurück springt, auf der rechten Seite befindet sich ein Plus-Zeichen, mit dem man eine neue Seite öffnet. Beide Felder können auf bis zu insgesamt sechs Funktionen erweitert werden, so dass sich Internetseiten beispielsweise auch erneut laden lassen. Das Team hat aber noch nicht entschieden, welche Funktionen eingebunden werden.
Dazu gibt es die Möglichkeit, verschiedene Accounts anzulegen, so dass das iPad problemlos in der Familie weiter gereicht werden kann und die eigenen Daten trotzdem privat bleiben. Noch ist Junior für das iPad in einer frühen Entwicklungsphase und bei weitem nicht fertig. Doch was die Entwickler andeuteten, klingt schon ganz interessant.
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Du bist nicht dabei?Es gibt doch jede menge alternativer Browser unter iOS: z.B. Dolphin, Opera, Mercury. Chrome ist bereits geplant.
Es gibt kein grund unter iOS ausschließlich auf Safari zurückzugreifen.
Was leider nicht funktioniert (zumindest nicht bei Dolphin) sind die Addons, wie Addblock, web2pdf, etc. Unter Android sind das auch jeweil eigene Programme.
> "Nachdem die Mozilla Foundation ihren Browser Firefox
> bereits für Android, das iPhone und eine Reihe anderer
> Plattformen angepasst hat"
Also das ist mir jetzt neu. Seit wann gibt es denn eine iPhone-Version? Auf der Mozilla-Website steht zumindest nichts davon und mir wäre es auch nicht bekannt. Ich dachte Apple ließe keine Browser neben dem Safari zu?
Aber es gibt doch keinen Firefox-Browser fürs iPhone, oder?
Oder ist das hier wieder gekippt worden:
http://www.areamobile.de/news/16644-mozilla-foundation-firefox-browser-kommt-nicht-fuer-iphone
Wäre schön gewesen, wenn Areamobile dann davon berichtet hätte, ich finde nämlich keinerlei Quellen im Internet dafür.