Das Project Glass, die Datenbrille von Google ist offenbar schon weiter fortgeschritten, als aus den bisherigen Veröffentlichungen hervorging. Auf der Entwicklermesse Google I/O 2012 zeigte der Internet-Dienstleister in einem Aufsehen erregenden Video mehrere funktionierende Prototypen, die in einem Video-Chat, von Google Hangout genannt, in Echtzeit Bilder von einem Fallschirmsprung lieferten.
Google Glass: Datenbrille als Handyersatz | (c) Google
Außerdem kündigte Google-Chef Sergey Brin an, dass die Brille ab sofort vorbestellt werden kann. Diese "Explorer Edition" kostet allerdings satte 1.500 US-Dollar und nur Teilnehmer der Google I/O 2012 haben die Möglichkeit, Bestellungen dafür abzugeben. Anfang 2013 sollen die ersten Project-Glass-Brillen an Entwickler ausgeliefert werden. Wann sie auch der normale Kunde in die Hände bekommt, dazu machte Google noch keine Aussagen.
Das Project Glass stammt aus dem Google-Forschungslabor "X" und soll in Zukunft Handys oder Tablets ersetzen. Die Brille blendet Informationen aus dem Internet in das Sichtfeld des Trägers ein, kann Fotos machen, Videos drehen oder Musik abspielen, Anrufe und Kurznachrichten sind möglich, ebenso eine Standortbestimmung oder die Navigation.
Die Brille ist dazu mit einer Reihe von Sensoren wie Gyroskop und Kompass ausgestattet, einer Kamera, einem "ziemlich kraftvollen Prozessor" und "reichlich Speicher", wie das Unternehmen auf der Google I/O erklärte. Dazu kommt eine Anbindung an das Mobilfunknetz. Die Steuerung erfolgt über Sprachbefehle oder Gesten.
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Du bist nicht dabei?
Ray Ban ist ja mittlerweile auch sowas von played out, dass es schon fast wieder Retro ist.
Naja, machen wir uns nix vor, das Teil floppt und kommt 5 Jahre später von Apple für 3000$ raus, und aufeinmal stehen die Hipster wieder tagelang Schlange für.