Samsung hat das Smartphone-Spitzenmodell Galaxy S3 mit größerem Arbeitsspeicher ausgestattet - zumindest einige Versionen des Geräts. Offenbar wollten die Samsung-Entwickler das Galaxy S3 so für die neue Android-Version 4.1 Jelly Bean vorbereiten.
Samsung Galaxy S3 | (c) Areamobile
Vor der Veröffentlichung der neuen Betriebssystemversion Android 4.1 Jelly Bean auf der Google I/O am vergangenen Mittwoch habe Samsung damit begonnen, in einigen Märkten wie etwa den USA das dort verfügbare Android-Smartphone Galaxy S3 mit verdoppeltem Arbeitsspeicher von 2 Gigabyte zu versehen, berichtet The Verge unter Berufung auf eine vertrauenswürdige Quelle. Die Entwickler, denen zu dem Zeitpunkt die offiziellen Spezifikationen der neuen Android-Version noch unbekannt waren, wollten so dafür sorgen, dass das Galaxy S3 den Hardware-Anforderungen von Jelly Bean genüge, heißt es in dem Bericht.
Nach Deutschland wird das Samsung Galaxy S3 mit 2 Gigabyte RAM allerdings nicht kommen. Das erklärte der südkoreanische Hersteller heute auf Nachfrage von Areamobile. Das Jelly-Bean-Update werden hiesige Nutzer des Quad-Core-Smartphones mit 1 Gigabyte großem Arbeitsspeicher dennoch erhalten, denn die Hardware-Anforderungen erfüllt das Galaxy S3 in jedem Fall - Google hatte am vergangenen Mittwoch Jelly Bean selbst für das Nexus S angekündigt. Die Frage ist nur, wie lange Samsung dafür braucht, um das Jelly-Bean-Update für die Auslieferung auf das Galaxy S3 bereitzustellen. Heute äußerte der Hersteller sich noch nicht zu seinen Update-Plänen.
Google will Android 4.1 Jelly Bean ab Mitte Juli auf erste Geräte ausliefern, darunter die beiden Referenz-Smartphone-Modelle Nexus S und Galaxy Nexus. Das Galaxy S3 von Samsung läuft zurzeit unter der Betriebssystem-Version 4.0.4 Ice Cream Sandwich, ein seit gestern ausgeliefertes Software-Update für ungebrandete Versionen des Smartphones entlastet den Arbeitsspeicher und beinhaltet kleinere Bug-Fixes und Änderungen wie beispielsweise eine Möglichkeit, Kamera-Geräusche stumm zu schalten. Zurzeit ist das Galaxy S3 im freien Handel für Preise ab etwa 550 Euro ohne Vertrag erhältlich.
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Du bist nicht dabei?Es sind ja nicht nur die Programme. Widgets, Live-Hintergründe, Programme im Hintergrund und und und. Dafür muss man mehr Ram verbauen um Luft nach oben zu haben.
Generell gilt bei mobilen Systemen immer möglichst wenig Bauteile zu verbauen, aufgrund des Stromverbrauchs. Daher verbaut man ungern mer RAM als nötig und nicht nur der Kosten wegen. Ich finds allerdings heftig, dass alles was auf einem 4S läuft auch auf einem S3 läuft und das beim 4S mit einem Drittel des verfügbaren RAM
kleiner Nachtrag: beim aktuellen iPhone 4S kostet der verbaute Arbeitsspeicher sage und schreibe neun Dollar. (google: iphone 4s manufacturing costs)
Täusche ich mich oder kostet RAM inzwischen kaum mehr etwas? Wenn das S3 mit 1GB für rund 600 Euro verkauft wird, hätte man doch besser gleich 2GB verbaut und es 5-10% teurer gemacht.
Ich erinnere mich noch an den guten alten Satz "RAM ist durch nichts zu ersetzen, ausser durch mehr RAM."
Mal so ein paar Fragen:
1) Hat die SIII Version mit LTE nicht eh schon 2GB? Im Artikel wird ja nicht gesagt, ob es auch für die Quad-CPUs rauskommt...
2) Auch HTC macht soetwas: BSPW. HTC One S gibt es jetzt auch in einer neuen Version Und die Älteren X-Versionen waren auch alle sehr ähnlich...
Und auch Android 4.1 wird auf dem SIII laufen, immerhin ist die Hardware allen anderen Geräten überlegen... Und auch mit den Samsung Software-Add-on wird es laufen... Das OS nimmt ja in der Regel nicht all zu viel Speicher ;)
Hm. Warum macht Samsung soetwas? Mit einem Marktanteil von 40% bereits in 2010 ist Samsung doch mit Großem Abstand Weltmarktführer bei Arbeitsspeicherbausteinen.
http://winfuture.de/news,59244.html