Im Falle eines Schadens am Display-Glas des Google Nexus 7 kann eine Reparatur teuer werden. Das geht aus der Zerlegung des Billig-Tablets durch iFixit hervor. Denn da das Glas der Firma Corning fest mit dem LCD verbunden ist, muss gleich das ganze Display ausgetauscht werden. Der Akku lässt sich hingegen fast so einfach wechseln wie bei einem herkömmlichen Android-Smartphone. Im Vergleich zum iPad ist das ein großer Vorteil, so iFixit.
Nexus 7 | (c) Google
Außer der fixen Verbindung zwischen Glasoberfläche und LC-Display haben die Bastler bei iFixit allerdings nichts an dem nur 199 US-Dollar günstigen Android-Tablet auszusetzen. Durch die aufgesteckte Kunststoff-Rückseite des Nexus 7 kommt ein Reparatur-Team im Bedarfsfall schnell an die technischen Komponenten wie etwa den 4.326 mAh starken Akku des Gerätes. Überraschungen gab es beim Zerlegen nicht, alle wesentlichen Komponenten wie etwa der DDR3-Arbeitsspeicher von Hynix, der Tegra 3-Prozessor (T30L) von Nvidia, der GPS-Empfänger von Broadcom oder der Flash-Speicher von Kingston können notfalls leicht ausgetauscht werden.
Das Google Nexus 7 ist mit einem 7 Zoll großen LCD ausgestattet, dass eine Auflösung von 1.280x800 Pixel darstellen kann und von einem minimal abgespeckten Tegra-3-Prozessor mit 1,3 Gigahertz Taktfrequenz und 4 Prozessoren angetrieben wird. Weitere Ausstattungsmerkmale sind der Nahbereichsfunk NFC (Android Beam), Wlan, Bluetooth, GPS, Mikrofon und diverse Sensoren, die man auch von Android-Smartphones kennt. Die ganze Technik steckt in einem Gehäuse, dass 198,5 x 120 x 10,45 Millimeter klein ist und 340 Gramm wiegt – inklusive des Akkus mit 4325 mAh. Das soll für 8 Stunden Dauerbetrieb reichen und liegt etwa 20 Prozent unter der Leistung des viel teureren iPad von Apple. Es stehen zwei Speichervarianten zur Auswahl: die Version mit 8 Gigabyte internem Speicher kostet 199 US-Dollar, mit 16 Gigabyte steigt der Preis auf immer noch sehr günstige 249 US-Dollar an. Preise für Deutschland sind noch nicht bekannt, sie dürften aber höher sein, da hierzulande das ebenfalls nur 199 US-Dollar teuere Kindle Fire als direkter Konkurrent nicht erhältlich ist.
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Du bist nicht dabei?> Und bevor du mit den x86 Surface dinger kommst, die müssen sich erstmal beweisen.
BTW: Microsoft hat wohl Probleme mit den Zulieferern der Gehäuse.
http://tabletcommunity.de/18852/surface-geringer-gewinn-wegen-aluminium-gehause-microsoft-will-mit-der-tastatur-verdienen/
Bisher sieht es für Android im Tablet-Markt nicht wirklich rosig aus, oder? Egal ob es offen ist, es scheint viele nicht zu stören, bevormundet zu sein, wenn dafür alles automatisiert ist.
Microsoft muss sich da weniger sorgen machen, Windows8 wird sich verbreiten, so oder so und die Hersteller werden immer mehr Geräte mit Touchscreen bringen, da ist der Weg zu den Tablets nicht mehr weit.
Google steht mit Android schon mal nicht als Verlierer da, weil Sie die einzigen sind die ein offenes System anbieten.
Und bevor du mit den x86 Surface dinger kommst, die müssen sich erstmal beweisen.
Denn ich glaube der Kundenkreis dafür wird nicht so groß wie es hier und im Internet allgemein einige meinen.
Nr.1500 :)
Ich glaube, dass Google hier eher zweigleisig fahren will. Keine Frage, dass das Medienangebot das Tablet subventionieren soll, aber ich denke es soll auch dazu dienen den Marktanteil zu steigern. Gerade jetzt, wo MS das auch versucht muss Google Gas geben um im Tablet-Bereich nicht als Verlierer da zu stehen.
Danke für die Mühe Chief. :)
Auf der einen Seite wird man nichts Offizielles von Google finden, auf der anderen Seite schreiben auch immer alle von einander ab. ;)
Aber die Kommentatoren und Analysten scheinen sich in der Deutung ja einig zu sein. Bei Kindles geschlossenerem System war das ja auch eindeutig. Boca hat schon recht, Offenheit ist für das Modell der Feind.
@Heisenberg
Weist du was das Surface RT alles haben/können soll?
Soll ja dem Bericht nach 599$ kosten was ja auch ne menge Geld ist