Google könnte beim Nexus 7 mit 8 Gigabyte Speicher nicht nur keinen Gewinn machen, sondern sogar noch draufzahlen. Das legt ein Teardown des Tablets durch ein Beratungsunternehmen nahe.
Nexus 7 | (c) Google
Google verkauft sein zusammen mit Asus entwickeltes Tablet Nexus 7 zum Kampfpreis von 199 US-Dollar. Nach Angaben von Andy Rubin, Chefentwickler von Android beim Unternehmen, verdient das Unternehmen bei dem Preis nichts mehr am Gerät. "Stimmt" sagt das Beratungsunternehmen UBM Techinsights nach dem Auseinanderbauen des Nexus 7. Und doch ist das nur die halbe Wahrheit: Denn nach seinen Schätzungen zahlt Google beim Nexus 7 sogar noch drauf.
Das Beratungsunternehmen hat das Nexus 7 in seine Einzelteile zerlegt, um herauszufinden, was genau drin steckt, von welchem Lieferanten es stammt und wie viel das Bauteil kostet. Anhand einer Schätzung der Einkaufspreise kamen sie auf eine Summe von 184 US-Dollar für das 8-Gigabyte-Modell des Nexus 7. Dazu kommen noch die Kosten für den Zusammenbau, die Verpackung, die Auslieferung und das Marketing, so dass der Verkaufspreis von 199 US-Dollar unter den Kosten für die Herstellung und den Vertrieb des Gerätes liegen könnte.
Etwas anders sieht es bei der 16-Gigabyte-Variante aus, so das IT-Blog Fudzilla. Der stolze Aufpreis von 50 US-Dollar für 8 Gigabyte zusätzlichen internen Speicher lässt Google zumindest eine kleine Gewinnmarge machen, meint die Website. Großzügig gerechnet liegt der Preis für Flashspeicher derzeit bei 1 US-Dollar pro Gigabyte, zusammen also gerade einmal 8 Dollar.
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Du bist nicht dabei?UBM schätzt entsprechende Werte inkl. Mengenrabatt. Auf jedenfall wird hier nun endgültig deutlich, worauf bei diesem Tablet die Geschäftsidee basiert. Ein Hard- oder Software Hersteller, der nebenbei Daten sammelt ist mir immer noch lieber, als ein Datenhändler der nebenbei Hardware baut und diese verschenkt um an noch mehr Daten zu kommen.
Natürlich braucht man Google das nicht vor zu werfen. Jeder weiß selbst, was er von welcher Firma kauft. Ich möchte dies einfach nur noch einmal verdeutlichen, damit es dem letzten klar wird.
Ich freu mich auf mein Nokia 808, da ich da zwar jedesmal bestätigen muss, wenn das Gerät online geht, ich dafür aber auch weiß ob und wenn ja, welche Daten raus gehen!
Für die einen antiquiert, für die anderen einfach gut zu wissen!
Das Google Mengenrabatt bekommt, das weiss UBM aber.
Zum tablet mal. Es wird natürlich viel günstiger sein. Die haben da einen argen denkfehler und zwar google zahlt fürdas bauteil xy nicht 1 dollar sondern verhandelt und erhält mengenrabatt und dann wird das bauteil bei einer ca.abnahmemenge von 5.000.000 bauteilen bei 15 cent liegen.
eichyl
es gibt unterschiede in den daten . google macht dies deutlich intensive da wirklch a.le gesammelt und jetzt sogar direkt in beziehung zueinander gesetzt wird.
Natürlich sammelt Google in der gesamtheit all seiner Apps mehr. Aber nur bezogen auf das Tablet wage ich das zu bezweifeln. Alle Dienste welche Google und apple anbieten, also store, Browser, standortdaten werden von beiden geammelt. Klar wenn ich alle Dienste von Google zusammenziehe, sammeln die natürlich mehr, allerdibgs ist der Beitrag des tablets da gering, da es i.d.R. Zweit oder dritt gerät ist.
"Google: 95% Gewinneinnahmen durch gezielte Werbung, durch sammeln von Daten.
Apple: Hardwareproduzent (Natürlich sammelt Apple auch Daten, aber nicht wie Google und zu anderen Zwecken)"
Zu welchem Zweck sammelt denn Apple deine Daten und zu welchem Zweck Google?
Warum zieht Apple aus meinen Käufen Schlüsse auf Familienstand, Beruf und Anzahl der Kinder? Wofür wenn nicht für gezieltere Werbung? Wo also ist der Unterschied?
"es gibt unterschiede in den daten . google macht dies deutlich intensive da wirklch a.le gesammelt und jetzt sogar direkt in beziehung zueinander gesetzt wird."
Google hat mehr Daten zu Verfügung und daraus ergibt sich automatisch der Eindruck, dass dort intensiver gesammelt wird. Apple sammelt aber auch alles was die in Finger kriegen. Ich sehe da ehrlich gesagt keinen Unterschied. Kerngeschäft hin oder her.