Nachbauten populärer Handys und Smartphones sind gerade in China ein großes Problem. Jetzt hat es das Samsung Galaxy S3 erwischt, wie ein Video auf Youtube zeigt. Dort wird ein Klon mit der Bezeichnung HDC Galaxy S3 verkauft, der auf den ersten Blick genauso aussieht wie das aktuelle Flaggschiff des koreanischen Herstellers.
Samsung Galaxy S3 in Marble White und Pebble Blue | (c) Areamobile
Das HDC Galaxy S3 sieht dem Samsung Galaxy S3 äußerlich sehr änlich. Die Vorderseite beherrscht ein mit 4,7 Zoll Diagonale etwas kleinerer Touchscreen, darunter befindet sich wie beim Samsung-Smartphone eine mechanische Taste, die durch zwei berührungsempfindliche Tasten eingerahmt wird. Das Galaxy S3 von HDC hat wie das Samsung Galaxy S3 einen silbernen Rahmen und im oberen Teil der Rückseite eine eckig eingerahmte Kamera. Sogar der Schriftzug von Samsung ist auf der Rückseite zu finden. Allerdings sind die LED-Leuchte und der Lautsprecher seitenverkehrt neben der Kamera angebracht.
Nach dem Einschalten werden weitere Unterschiede zum Samsung-Original sichtbar. Die Display-Auflösung des HDC Galaxy S3 beträgt 800x480 Pixel, das Samsung Galaxy S3 stellt 1.280x720 Bildpunkte dar. Auch bei der Kamera hat der chinesische Hersteller gespart, sie macht nur 5-Megapixel-Fotos (Samsung Galaxy S3: 8 Megapixel). Als Betriebssystem ist außerdem auf dem HDC-Klon das ältere Android 2.3 Gingerbread installiert und nicht die aktuelle Version Android 4.0.4 Ice Cream Sandwich, die man auf dem Samsung Galaxy S3 findet. Die Benutzeroberfläche sieht trotzdem dem Galaxy S3 von Samsung ähnlich.
Darüber hinaus ist das HDC-Smartphone nach Angaben des Verkäufers mit einem 1-Gigahertz-Prozessor ausgestattet, dem 512 Megabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen, einer 0,3-Megapixel-Frontkamera und der üblichen Ausstattung aus Wlan, Bluetooth und Sensoren. Das ganze Technik-Paket kostet den Käufer umgerechnet rund 200 US-Dollar, spätestens beim Preis sollte der Interessent also skeptisch werden. Das Samsung Galaxy S3 kostet im deutschen Handel zurzeit rund 550 Euro, umgerechnet also etwa 675 US-Dollar.
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Du bist nicht dabei?@ Fritz und Heisenberg
Bitte schaut in euer Postfach und an dieser Stelle ist die Diskussion um Anführungszeichen beendet. Wenn ihr etwas zum Thema beitragen wollt, dann gern, ansonsten einfach mal nix schreiben ;)
Fritz, dass jetzt schon der 2. Thread an einem Tag, an dem du mich grundlos anmachst, obwohl ich ganz normal und vernünftig mit dir diskutiere. Aber ich hoffe einfach mal, morgen wird einer besserer Tag. :)
"Ich muss aber sagen, dass ich solche Diskussionen ziemlich ermüdend finde"
==> Allerdings. Da stimmen wir vollkommen überein. Mindestens ebenso ermüdend finde ich die Angewohnheit, hier irgendwelche Nebensächlichkeiten auseinander zu pflücken, statt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Was ich damit meine, veranschaulicht geradezu beispielhaft gut deine "Diskussion" um den von mir verwendeten Begriff 'doppelte Anführungszeichen."
Das habe ich doch eigentlich auch in meinem Beitrag #19 ganz deutlich zum Ausdruck gebracht. Ich weiß gar nicht, warum du noch immer darauf herum reitest und hier so tust, als wüßtest du nicht, was gemeint ist. DAS finde ich mehr als ermüdend. ES NERVT nur noch!
"und ich weiß auch ehrlich nicht, wie ich durch die Verwendung der Anführungszeichen dich dumm darstehen lassen könnte."
==> Nicht durch die Verwendung der Anführungszeichen, sondern durch dein oberlehrerhaftes Getue.
"> Ich glaube aber, dass Produktfälschungen im Unterbewußtsein der Konsumenten eine von der Allgemeinheit
> tolerierte Lappalie sind und die schmückende Ähnlichkeit zum Original schwerer wiegt
> als der Makel, mit einer billigen Fälschung nur angeben zu wollen.
Das stimmt wohl und weiß auch was du meinst. Ich bin halt nur nicht der Meinung, dass die Verwendung eines anderen Terminus ("Fälschung" statt "Klon") da viel dran ändern würde."
==> Okay. Vielleicht denke ich da auch etwas zu idealistisch. Ich glaube aber, wenn Fälschungen nur konsequent genug genau mit diesem (im Sprachgebrauch negativ behafteten) Begriff auch als Fälschungen bezeichnet werden, kann + wird in den Köpfen der Menschen ein Wandel stattfinden.
Es ist das gleiche, wie z.B. mit dem Ausspruch "er hat (bspw. beim Spiel) geschummelt." Auch wenn es inhaltlich das selbe meint, klingt ein "er hat betrogen" doch sehr viel härter und wird darum vom Leser/Zuhörer als schlimmer wahrgenommen.
Ich glaub, spätestens jetzt wird jeder verstanden haben, was ich meine.
@Fritz
Du musst nicht jedes Wort von mir auf die Goldwaage legen. Und um deine Frage zu beantworten: Ich benutze die Anführungszeichen unter anderem auch dafür Zitate zu kennzeichnen (Um die Verwendung des Begriffs "Fälschung" oder auch um bestimme "Keywords" zu kennzeichnen.) Ich muss aber sagen, dass ich solche Diskussionen ziemlich ermüdend finde und ich weiß auch ehrlich nicht, wie ich durch die Verwendung der Anführungszeichen dich dumm darstehen lassen könnte.
> Ich glaube aber, dass Produktfälschungen im Unterbewußtsein der Konsumenten eine von der Allgemeinheit
> tolerierte Lappalie sind und die schmückende Ähnlichkeit zum Original schwerer wiegt
> als der Makel, mit einer billigen Fälschung nur angeben zu wollen.
Das stimmt wohl und weiß auch was du meinst. Ich bin halt nur nicht der Meinung, dass die Verwendung eines anderen Terminus ("Fälschung" statt "Klon") da viel dran ändern würde.
@ Fritz
Ich glaube nicht, dass Heisenberg hier versucht hat dich irgendwie als dumm darzustellen. Die Anführungszeichen kann man auch als Zitat interpretieren. Aber, dass es sich hierbei eindeutig um Fälschung handelt, ist richtig. Ohne das Vorhandensein des Samsung Schriftzugs auf der Rückseite ließe sich noch drüber streiten, so ist es eindeutig.
@Fritz
> Es ist das gleiche, wie z.B. mit dem Ausspruch "er hat (bspw. beim Spiel) geschummelt." Auch wenn
> es inhaltlich das selbe meint, klingt ein "er hat betrogen" doch sehr viel härter und wird
> darum vom Leser/Zuhörer als schlimmer wahrgenommen.
Dass es in den Augen der Leser/Zuhörer schlimmer wahrgenommen wird, ist klar. Im Grunde wollte ich Dir auch nicht widersprechen, aber ich bin etwas zurückhalten dabei, zu denken, dass derjenige der "betrügt" durch eine andere Bezeichnung sein Verhalten ändert.
Ansonsten bin ich auch ein Freund klarer Sprache. Wenn man etwas verniedlichend ausdrückt, dann will man normalerweise den Sachverhalt beschönigen. "Flunkern" oder "Schwindeln" klingt halt anders als das deutliche "Lügen". Auf der anderen Seite: Wer lügen will der lügt, egal wie man es nennt.
Und um zum Topic zurückzukommen. Ich finde "Klon" nicht nur verharmlosend, sondern sogar noch aufwertend. Unter einem "Klon" verstehe ich etas annähernd gleichwertiges. Und das HDC ist nicht gleichwertig, sondern deutlich schlechter in allen Belangen. Verharmlosend wäre z.B. "Nachgemachtes S3 aufgetaucht."