Das aktuelle Flaggschiff-Smartphone von Samsung wird sich besser verkaufen als das Vorgängermodell Galaxy S2. Davon sind Marktbeobachter überzeugt. Sie rechnen mit bis zu 20 Millionen ausgelieferten Geräten in den ersten sechs Monaten.
Samsung Galaxy S3 in Rot | (c) Hersteller / AT&T
Die Analysten von JP Morgan gehen davon aus, dass Samsung von April bis Ende Juni weltweit 6,5 Millionen Einheiten des Galaxy S3 an den Handel ausgeliefert hat. Im laufenden Quartal könnte diese Zahl noch um weitere 15 Millionen Geräte des Galaxy S3 steigen, schätzen die Marktbeobachter. In Summe wären das über 21 Millionen abgesetzte Geräte des aktuellen Flaggschiff-Smartphones des südkoreanischen Herstellers, der damit erfolgreicher wäre als mit dem Vorgängermodell Galaxy S2, das sich nach fünf Monaten rund zehn Millionen Mal verkauft hatte. Dies lag aber unter anderem auch daran, dass das Galaxy S2 erst sechs Monate nach Launch auch in den USA verfügbar war.
Samsung hatte in diesem im Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona kein neues Vorzeige-Smartphone präsentiert, sondern erst Anfang Mai auf einem speziellen Launch-Event in London das Galaxy S3 erstmals vorgestellt. Am 29. Mai ging das unter Android 4.0 Ice Cream Sandwich laufende und mit etlichen speziellen Anwendungen und Diensten des Herstellers versehene Smartphone in den Farben Blau und Weiß in den Verkauf. In den USA wird es noch im Laufe dieses Monats bei allen vier Mobilfunkbetreibern erhältlich sein. Bei AT&T können die Kunden ab dem 15. Juli auch eine rote Version des Galaxy S3 vorbestellen, die ab 29. Juli in den Läden stehen soll.
In Deutschland ist das Galaxy S3 bislang in den Speichergrößen 16 Gigabyte und 32 Gigabyte erhältlich. Die 16-Gigabyte-Version kostet mittlerweile ohne Vertrag ab etwa 540 Euro, die größere Ausführung des Smartphones ab etwa 580 Euro. Erste Online-Shops nehmen auch bereits Vorbestellungen der angekündigten 64-Gigabyte-Version ab 800 Euro ohne Vertrag kostet und hierzulande nach Händlerangaben voraussichtlich im August oder September in den Läden stehen wird.
Wann das Galaxy S3 ein Firmware-Update auf die neue Android-Version 4.1 Jelly Bean erhalten wird, hat Samsung bislang noch nicht mitgeteilt. Zurzeit liefern die Koreaner ein kleineres Software-Update aus, das die Stabilität und Reaktionsgeschwindigkeit des Systems verbessern und einen Bug der automatischen Helligkeitseinstellung beheben soll.
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Du bist nicht dabei?Die WLan Probleme lagen aber auch zum Teil an den verwendeten Routern, mitunter half ein Firmwareupdate. Übrigens kenne ich noch drei One X Nutzer der "ersten Stunde" die auch keine Probleme hatten, so wie ich. Das "GPS" und "Antennen" Beispiel betraf aber auschließlich Alle Geräte.
"Naja, nicht ganz. Wenn doch mal der Worst-Case eine Kontruktionsfehlers eintritt, dann erwarte ich kulanten Umtausch wie hier von HTC und kein Leugnen bis es nicht mehr geht." "Es ist ja auch gut wie HTC damit umgeht."
--> Sehe ich auch so, vor allem den Unterschied in der Art und Weise wie man mit dem Problem umgeht...
Das waren keine Seitenhiebe sondern einfach nur Beispiele dafür, dass bei anderen Firmen auch Probleme entstehen. Ich habe nicht gesagt, dass Apple etwas falsch gemacht hätte, wo siehst du hier einen Seitenhieb? Ich habe es lediglich als Beispiel genannt und das passt nun mal gut, auch habe ich andere Beispiele genannt. Warum soll man Apple immer extra mild anfassen? Wenn sowas passiert ist, dann sollte man auch dazu stehen. Das Apple das nicht ganz so gut gehandhabt hat, wie sie hätten können, das steht auf einem anderen Blatt und wurde von mir gar nicht angesprochen. So oder so hat das dem Erfolg des Geräts keinen Abbruch getan.
Das Antenna-Gate-Problem war mit Handy-Hüllen relativ einfach zu beseitigen und wäre gleichzeitig bei Rückruf unreparierbar gewesen. Von daher entschied man sich für die nicht hundertprozentig glückliche Lösung. Man konnte zudem betroffene Geräte jederzeit gegen Rückerstattung des Kaufpreises zurückgeben. War zwar echt doof gelaufen und hätte definitiv nicht passieren dürfen (und Apple hat extrem viel Prügel dafür einstecken müssen), ist jetzt aber auch schon 2 Jahre her, in denen andere auch Mist gebaut haben.
Entfernt sich das ganze nicht schon recht weit vom Thread-Thema? Immer gut, wenn man ungeliebte Firmen in der Hinterhand hat, in deren Richtung man Seitenhiebe verteilen kann, oder? ;-)
> "Ist der Fehler ohne Rückrufaktion reparabel oder nicht, darum gehts."
Das ist halt Glücksache. Wenn der Fehler nur die Software betrifft, dann hat der Hersteller natürlich Glück, betrifft er die Hardware, dann straft man ihn dafür ab, aber nur, wenn es htc ist, bei Apple macht das dann nichts oder Samsung oder...
Wenn du so denkst, dann ist das deine Sache, aber wenn du es hier so kommunizierst, dann finde ich das unpassend.
@Kewle
> Bugs kann man verkraften wenn ein Update zeitnah kommt, aber wenn eine elementare Funktion wegen eines
> Konstruktionsfehlers nicht richtig funktioniert ist das Käse
Genau das meinte ich oben.
> unabhängig davon wie der Hersteller damit umgeht.
Naja, nicht ganz. Wenn doch mal der Worst-Case eine Kontruktionsfehlers eintritt, dann erwarte ich kulanten Umtausch wie hier von HTC und kein Leugnen bis es nicht mehr geht.
[Der Kewle]
>> "Ist der Fehler ohne Rückrufaktion reparabel oder nicht, darum gehts."
Was darauf hinaus läuft, dass du den Hersteller, der Pech hatte und dessen Fehler Hardware bedingt war, damit ab strafst und der Hersteller, der Glück hatte und dessen Fehler sich per Software lösen lässt, wird weiterhin gekauft. Verstehst du was ich meine?
Dafür kann es sein, dass der eine Hersteller mit einem Hardwaredefekt souverän umgeht, der Andere aber nicht, du hast dann aber nicht den gekauft, der es souverän machte, sondern vielleicht den, der beim Vorgängermodell das Glück hatte nur einen Softwaredefekt zu haben.
[Heisenberg]
>> "dann erwarte ich kulanten Umtausch wie hier von HTC"
Und genau deswegen ist das Verhalten von htc für mich eher etwas, was für den Hersteller spricht, statt gegen ihm, auch, wenn er das Problem hatte, dass Fehler auftraten.
[Gorki]
>> "Übrigens kenne ich noch drei One X Nutzer der "ersten Stunde" die auch keine Probleme hatte"
Ja, offensichtlich waren mitnichten alle Geräte davon betroffen. Ich habe bisher auch nur Tests gelesen, bei denen das Problem nicht auftrat (wie hier bei AM), es scheint also - wie so oft - durch das Internet stark aufgebauscht zu werden, das ist genauso wie mit dem OneS bei dem der Lack abplatzte. Ist da mittlerweile zumindest ein zweiter Fall bekannt? Alle beriefen sich immer auf diesen einen Foreneintrag.