Apple wird Berichten zufolge einen Adapter anbieten, mit dem altes Zubehör am neuen, 19-poligen Kabel-Anschluss des iPhone 5 angeschlossen werden kann. Bei Autos mit iPhone-Anschluss könnte es aber trotz Adapter Schwierigkeiten geben.
Gehäuse-Rendering vom iPhone 5: Angeblich mit kleinerem Dock-Anschluss für Kabel und Zubehör | (c) Martin Hajek / Flickr
Apple wird beim iPhone 5 erstmals einen neuen Anschluss für Kabel und Docking-Stationen verwenden. Dieses Gerücht wurde mittlerweile so oft durch die vertrauenswürdigen Quellen großer Nachrichtenmagazine bestätigt, dass man annehmen kann, es stimmt. Doch während die Zubehör-Industrie über "neue Impulse" frohlockt, fragen sich die Käufer, wie sie ihre Geräte mit dem iPhone 5 dann verwenden sollen.
Nach einem aktuellen Bericht des Blogs iMore lässt Apple seine bestehenden Kunden nicht im Regen stehen, sondern bietet zum Verkaufsstart des iPhone 5 einen Adapter für die jetzigen 30-PIN-Anschlüsse an. Mit diesem Adapter soll ein Großteil des bestehenden Zubehörs auch mit dem iPhone 5 problemlos funktionieren. Ob dieser Adapter als Zubehör im Lieferumfang des iPhone 5 beiliegt oder separat erworben werden muss, konnte das Blog nicht in Erfahrung bringen.
Schwieriger könnte es allerdings bei vielen Autos werden, die Docking-Stationen oder Anschlüsse für das iPhone anbieten, wie das IT-Magazin Cnet in einem Artikel beschreibt. Denn diese bieten häufig neben der Möglichkeit, Musik auf dem Apple-Gerät über die Stereo-Anlage des Autos zu hören, auch eine Steuerung der Musik-App über das autoeigene Entertainment-System an. Die dazu nötige Software wird von den Autoherstellern selbst entwickelt und muss sehr wahrscheinlich an den neues Ausgang des iPhone 5 angepasst werden. Andere bieten darüber hinaus ein spezielles Kabel für die Apple-Produkte an, das dann vom Autobesitzer nachgekauft werden muss.
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Du bist nicht dabei?"Aber wenn man schon einen neuen Stecker macht, warum ihn dann nicht zumindest mechanisch kompatibel mit normalen USB-Kabeln machen, damit würde man doch viele Vorteile bekommen ohne wirkliche Nachteile in Kauf nehmen zu müssen."
==> Welche Vorteile wären das, wenn zwar der Stecker **mechanisch** kompatibel wäre, die Pins jedoch anders belegt wären und darum 2 äußerlich identische Kabel dennoch nicht dieselben Funktionen hätten?
[newPhone]
> "Das Thema hatten wir schon lang und breit ohne dich geklärt. Und analoges Line-Out ist nicht Headphone-Jack."
Habe ich das behauptet? Ich ging lediglich auf Fritz Behauptung ein, dass es sich hier um digitale Anschlüsse handelt. Das ist nicht korrekt, wie ich das sehe.
[chief]
> "Den DC gibt es seit 2003 und nach gut 9 Jahren darf man diesem Anschluss einen Nachfolger ruhig spendieren ;)"
Da gebe ich dir durchaus recht. Aber wenn man schon einen neuen Stecker macht, warum ihn dann nicht zumindest mechanisch kompatibel mit normalen USB-Kabeln machen, damit würde man doch viele Vorteile bekommen ohne wirkliche Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.
@ThreeD
". jede firma will geld verdienen und wenn man nach 5 jahren mal den anschluss wechselt, dann ist das halt so"
Den DC gibt es seit 2003 und nach gut 9 Jahren darf man diesem Anschluss einen Nachfolger ruhig spendieren ;)
Zumal das ganze Zubehör (bis auf eventuelle ausnahmen) vom Anfang 2003 bis jetzt tadellos funktionieren sollte.
jo bitte beim thema bleiben danke. btw. jede firma will geld verdienen und wenn man nach 5 jahren mal den anschluss wechselt, dann ist das halt so. kann jeder andere auch machen, und wenn es dafür dient das telefon kleiner und schlanker zu machen, auch gut...
> die Frage ist allerdings ob das "Wohl" des Kunden wenigstens mittelbar eine Rolle spielt.
Nein! Nur wenn die Firma etwas davon hat und damit sind wir wieder bei meiner Aussage. Was man als Zumutung empfindet oder als Vorteil, ist nun mal meistens persönlicher Natur. Ich hätte damals auch ein Gerät ohne DC kaufen können (die Auswahl war riesig) aber ich habe mich für den iPod als Gesamtlösung entschieden und finde nach wie vor dessen proprietären Anschluss als besser als alles, was die Konkurrenz bisher auf die Beine gestellt hat (Der DC war erst einmal nicht kaufentscheidend, sondern die iTunes-Anbindung – aber meine persönliche Homeentertainment-Lösung wäre auf Basis anderer Geräte nicht so schön, wie sie jetzt (für mich) ist). Natürlich hat der DC auch Nachteile – vor allem, dass er propritär ist – aber das ist mir immer noch lieber als eine schlechter funktionierende oder nicht vorhandene Lösung der Konkurrenz (wo ist denn das Micro-USB-/Headphone-Jack-Dock mit Fernbedienung von Teufel?). Ob der nächste DC auch noch Vorteile gegenüber Standard-USB haben wird, muss sich erst noch zeigen. Wahrscheinlich wird es technisch einfacher sein, einen Adapter (um den geht es hier) von DC auf Mini-DC zu bauen (bei geschickter Auswahl der beibehaltenen Leitungen) als einen von DC auf Micro-USB (falls Apple gewechselt hätte), weil letzteres definitiv nur "aktiv", also mit zusätzlichen Chips und viel Aufwand ginge. (Weil einem ja hier gerne was aufs Brot gestrichen wird: Ich habe nicht gesagt, dass das so ist/sein wird – nur dass die Möglichkeit besteht, dass es einfacher sein könnte – wir kennen den neuen Port nun mal nicht)
> dass manche Applekunden offenbar glaube, Apple wolle ihnen immer nur Gutes.
Keine Ahnung, auf wen das zutreffen soll – auf mich jedenfalls nicht. Ich weiß, wie Wirtschaft funktioniert und dass alle nur mein Bestes wollen – mein Geld. Alle Firmen machen mir Angebote und ich suche das für mich (vermeintlich) passendste Gesamtpaket heraus (zusammenstellen geht ja meistens nicht – Samsung-Technik im HTC-Gehäuse mit iOS und WP8 Dualboot, Google-Cloud und Symbian-Store oder so wird ja nicht angeboten). Es gibt im Gesamtpaket des jeweiligen Angebots bestimmt Highlights, Plusminusnull-Eigenschaften und sogar Showstopper. Und das sind nicht für jeden Kunden die gleichen! In diesem Fall hier scheiden sich die Geister: Ich sehe den DC als Vorteil (ja, auch für Apple, aber eben auch für mich), andere sehen diesen Anschluss als Showstopper an. Ich habe die aus meiner Sicht positiven Eigenschaften herausgestellt, andere können daran nichts positives finden. C'est la vie. Ich kann auch eine Produkteigenschaft gut finden, von der ich weiß, dass sie nicht in erster Linie erdacht wurde, um mich persönlich glücklich zu machen (weil ich ohnehin weiß, dass das nicht das primäre Ziel einer Firma ist).
> Applenahestehenden mögen es nicht hören, dass Apple genauso eine (rein am Profit orientierte) Firma ist wie alle anderen auch.
Ich glaube, das bildest du dir ein. Ich denke, wir sind hier alle schlau genug, um das Statement aus meinem vorherigen Posting vorbehaltslos unterschreiben zu können. Umgekehrt passiert es gefühlt nur zu oft, dass einem, wenn man ein Produkt von Apple lobt, unterstellt wird, man würde glauben, Apple habe das ausschließlich aus Nettigkeit und zum Wohl der Menschheit so gebaut. MIR ist auf jeden Fall klar, und das konnte ich hoffentlich jetzt auch so dokumentieren, dass Apple, wie jede andere Firma auch, in erster Linie an seinen eigenen Erfolg denkt. Wenn dabei Produkte herauskommen, die mir persönlich zusagen, wird man das ja wohl noch sagen dürfen, ohne diese Prämisse immer vorweg zu schicken. (Ich werde aber in Zukunft versuchen, eine Abwandlung meines Textes demnächst einleitend zu posten, bevor ich ein Apple-Produktdetail positiv darstelle.)
Hoffentlich konnten wir das hiermit abschließend klären. Es entfernt sich immer weiter vom eigentlichen Thema DC-Adapter.
Mit Mechanisch meinte ich auch die PIN-Belegung, oder wird die per Software gesteuert?
Ich wollte damit sagen, dass der Stecker am Gerät ja nicht USB-Konform sein müsste, sondern durchaus Erweiterungen haben könnte/dürfte.