Apple hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2012 eine Rekordzahl von 17 Millionen iPad verkauft. Doch das iPhone ist im Zeitraum von Anfang April bis Ende Juni weniger nachgefragt gewesen als erwartet - die Apple-Kunden warten auf das iPhone 5.
Apple-Store in New York | (c) Unternehmen
Apple hat im dritten, zum 30. Juni geendeten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 35 Milliarden US-Dollar erzielt, rund 6,4 Milliarden Dollar mehr als im Vorjahresquartal. 38 Prozent der Einnahmen des iPhone- und iPad-Herstellers aus dem kalifornischen Cupertino stammen aus dem Geschäft im Heimatmarkt. Der Nettogewinn von Apple im dritten Quartal stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,5 Milliarden Dollar auf 8,8 Milliarden Dollar erzielt. Das entspricht einem Nettogewinn von 9,32 Dollar pro verwässerter Aktie.
Das Unternehmen hat von Anfang April bis Ende Juni 2012 26 Millionen iPhone und 17 Millionen iPad verkauft. "Wir sind begeistert über die Rekordverkäufe von 17 Millionen iPads im Juniquartal," sagt Tim Cook, CEO von Apple bei Bekanntgabe der Zahlen. Allerdings haben die Käufer wohl verstärkt zu den günstigeren Tablet-Modellen iPad und iPad 2 gegriffen und weniger zu dem im März gelaunchten neuen iPad 3. Generation, das mindestens 499 Dollar bzw. hierzulande mindestens 479 Euro kostet. Die Tablet-Verkäufe haben Apple nach eigenen Angaben einen Umsatz von 9,17 Milliarden Dollar beschert. Der Hersteller hat damit die Tablet-Verkaufszahl um 84 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal steigern können, während die Zahl der verkauften iPhones im Jahresvergeich um 28 Prozent gestiegen ist. Zudem setzte Apple im dritten Quartal vier Millionen Mac ab, die Verkaufszahl von Mediaplayern der iPod-Reihe sank im Vergleich zum Vergleichszeitraum 2011 um zehn Prozent auf 6,8 Millionen.
Kursverkauf der Apple-Aktie ⎪ (c) Wallstreet-Online
Analysten zeigten sich trotz der Zuwächse enttäuscht von dem Ergebnis des mit einer Marktkapitalisierung von 562 Milliarden Dollar wertvollsten Unternehmens der Welt. Dabei sei in entsprechenden Quartal aufgrund der Produktzyklen ein schwächeres Ergebnis durchaus typisch für Apple und somit zu erwarten gewesen. "Wir bezeichnen das als die '180 Tage Erleuchtung' und die '180 Tage Dunkelheit'", zitiert die Financial Times den Analyst bei der ISI Group Brian Marshall. Der Analyst beschreibt damit das wiederkehrende Muster der zwei Quartale mit sagenhaften Gewinn- und Umsatzsprüngen, die von zwei vergleichsweise schwächeren Quartalen gefolgt werden. Anders als beim iPad wollen die Kunden das neue iPhone-Modell in den Händen halten und warten mit einem iPhone-Kauf bis zum Launch des iPhone 5, das vorraussichtlich im Herbst in den Handel kommen wird. Das iPhone ist der größte Umsatzbringer des Konzerns.
Cook machte wie erwartet keine konkreten Angaben zum Start des iPhone 5 oder anderen Produktneuheiten. In der Telefonkonferenz sprach er aber mehrmals vom "Herbstübergang" und versprach "tolle Produkte". Dass Apple durch die strikte Geheimhaltung die Gerüchteküche jeweils ordentlich anheizt, stört den Apple-Chef nicht. "Ich werde keine Energie darauf verwenden, das zu ändern", sagte er.
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Du bist nicht dabei?Sollten sie es einsetzen würden sie aber ganz bestimmt die ganze Rückseite damit machen, anders macht es keinen Sinn und sieht nur schlechter aus.
PF
Warum, muss doch nicht schlecht aussehen. Abwarten und überraschen lassen. Vielleicht wirds ja Polycarbonat ;-))
[nohtz]
> der 1er war ja auch von giugiaro...
Ja, da sagst du was. Die Firma ist wirklich beeindruckend, ich war letzte Woche dort.
@Ben:
Wenn sie neue Materialien verbauen, dann macht der Mix ja noch weniger Sinn. Mir geht es ja nicht um die Materialien an sich, sondern um diese komische Kombination, die in meinen Augen keinen Sinn macht.
Ich glaube das Neue wird sich kaum vom Alten unterscheiden, vielleicht hat es wieder die Glas-Rückseite, verkauft sich ja gut damit, nur etwas größer wir es werden.
Du sprichst von diesem Liquid-Metal-Gerücht? Sollten sie es einsetzen würden sie aber ganz bestimmt die ganze Rückseite damit machen, anders macht es keinen Sinn und sieht nur schlechter aus.
PF
Es lohnt sich doch hier noch gar nicht, über einzelne Materialien zu sprechen, da keiner von uns genau weiß, -oder gar nicht weiß, WAS für Material Apple benutzen wird. Vielleicht ist es ein neuartiges Glas (falls verbaut), oder ein neuartiges Metall (falls verbaut) usw., etc.p.p.
Hat Apple nicht irgend so eine spezielle Firma gekauft, die einen neuen Metallischen Werkstoff entwickelt hat???
Warten wir ab, oder wollen wir weiter lustig spekulieren? - Dann haben wir was zu schreiben ;-)
PF
"Naja, der 1er Golf war es schon, aber das ist Geschichte. ;-) "
-->der 1er war ja auch von giugiaro... ;-)
Fritz
das mag beim golf evtl stimmen, aber den kauft man eh nicht wegen dem design
beim 911er ist das etwas anders gelagert
zitat wiki:
"Um die Produktionskosten zu senken, wurden bei der 996er-Entwicklung viele Teile des Porsche Boxster übernommen. Augenscheinlich wurde das bei den Frontscheinwerfern – wegen ihrer Form oft „Spiegeleier-Leuchten“ genannt –, die dafür sorgten, dass die Frontansicht des 911er vom Boxster kaum zu unterscheiden war.[47] Die Kundenkritik veranlasste Porsche, mit dem Modelljahr 2002 neben einigen technischen Veränderungen vor allem auch die Frontscheinwerfer durch neu gestaltete zu ersetzen, so dass wieder ein eigenständiges 911-Design gegeben war."
kundenkritik machts also möglich, dass ein hersteller dies bei seinen produkten beachtet.
solange es der kunde hinnimmt, passsiert auch nix
Notz,
Ich teile durchaus deine Ansicht zum Design des Golf. Dennoch geht es doch IMMER in der Wirtschaft darum erfolgreich zu verkaufen und damit möglichst profitabel zu sein. Und in dieser Hinsicht gibt der Erfolg des Golf (und auch des 11er) seinen Designern recht.
> Vielleicht wirds ja Polycarbonat ;-))
Na dann ist ja alles gut. ;) Polycarbonat4Win!