Seit einigen Wochen klagen Dropbox-Nutzer, dass sie mit Spam zugeschüttet werden. Die davon betroffenen E-Mail-Adressen sind nach ihren Angaben ausschließlich für Dropbox eingerichtet. Der Anbieter des auf vielen Android-Smartphones vorinstallierten und auch für das iPhone verfügbaren Cloud-Dienstes kündigt jetzt neue Sicherheits-Features an.
| (c) Dropbox
Der Anbieter des Online-Speichers war den Beschwerden der Nutzer nacgegangen und fand heraus, dass einige Dropbox-Konten mit Hilfe von E-Mail-Adressen und Passwörtern kompromittiert wurden, die die Einbrecher von anderen Websites stahlen. Unter den betroffenen Accounts war auch einer von einem Mitarbeiter des Unternehmens. Wie Dropbox in seinem Blog erklärt, befand sich auf dem Online-Speicher dieses Mitarbeiters unter anderem ein Dokument mit einer Reihe von E-Mail-Adressen, die von den Hackern offenbar an Spam-Versender verkauft wurde. Dropbox entschuldigt sich für den Vorfall und hat die betroffenen Nutzer über den Einbruch in ihre Konten informiert.
Außerdem kündigt der Anbieter neue Sicherheitsmechanismen an. So wird der Anmeldeprozess in ein paar Wochen um eine 2-Wege-Authentifizierung erweitert, bei der ein zusätzlicher Code-Schlüssel eingegeben werden muss, der per SMS an die Handynummer geschickt wird. Dazu werden neue Mechanismen zur Überprüfung verdächtiger Aktivitäten integriert. Eine neue Seite, auf der die Nutzer ihre Login-Aktivitäten überprüfen können, ist bereits eingerichtet.
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