Der Patentstreit zwischen Apple und Samsung bringt fast täglich neue interessante Details ans Tageslicht. Jetzt wurde eine Studie veröffentlicht, die Apple offenbar durchgeführt hatte, um herauszufinden, warum Kunden in der Vergangenheit eher zu Android-Produkten griffen, statt ein iPhone zu kaufen. Grund Nummer Eins: Androiden waren bei allen Netzbetreibern verfügbar.
Apple iPhone 4S | (c) Areamobile
Angeblich wollten 48 Prozent der Kunden ihren Netzbetreiber nicht wechseln und greifen daher bei einer Vertragsverlängerung zu einem Android-Smartphone, die jeder US-Anbieter im Sortiment hat. Zum iPhone konnten lange Zeit hingegen nur Kunden von AT&T greifen, mit diesem Netzbetreiber hatte Apple ein mehrjähriges Exklusivabkommen.
Weitere Gründe für den Griff zum Android-Smartphone sind nach der Apple-Studie Vertrauen in die Marke Google (36 Prozent), das Verlangen nach einem großen Touchscreen (30 Prozent) und die Bevorzugung des ehemals Android Market genannten Google Play Store gegenüber dem iTunes AppStore von Apple (27 Prozent). Außerdem wünschten sich 26 Prozent eine bessere Integration von Google-Diensten wie Gmail oder Google Voice und wählten aus diesem Grund ein Android-Gerät. Aber auch die Technik war der Studie zufolge ausschlaggebend. 26 Prozent und 25 Prozent gaben an, immer das neueste Gerät und die neueste Technik haben zu wollen. Beim iPhone steht aber vor allem die Software im Vordergrund.
Apple hat die Gründe untersucht, warum Kunden lieber zu Android statt zum iPhone greifen | (c) Apple/Silicon Insider
Auch eine (kostenlose) sprachgeführte Navigation wollten viele Käufer nutzen, 25 Prozent gaben Google Maps Navigation als kaufentscheidend an. Mit dem iPhone verbinden die Kunden offenbar automatisch teure Kauf-Apps. Interessant an der Umfrage ist unter anderem, dass Apple sich offenbar einiger der Aussagen angenommen hat. Seit dem iPhone 4 verkauft das Unternehmen die Geräte nicht mehr exklusiv bei einem Netzbetreiber, außerdem wird das nächste Smartphone vermutlich mit größerem Display auf den Markt kommen und zumindest beim Kartenmaterial geht Apple mit der neuen Version iOS 6 auch eigene Wege.
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Du bist nicht dabei?@Eichyl
"So ein Unsinn. Das ist wieder mal ein typisch deuscher Übersetzungsfehler. "Are you on Crack" bedeutet soviel wie "Haben Sie noch alle?". Mit Crack hat das nichts zu tun."
Was macht dich da so sicher?
http://www.theverge.com/2012/8/16/3247092/judge-to-apple-youre-smoking-crack
@Eichyl
Ja, solche Redewendungen 1:1 zu übersetzen, ist echt Unsinn. Ein deutscher Richter würde sowas nie sagen. Ein US-Richter würde ja auch nicht sagen: "Do you have still all the cups in the cupboard?" ;-)
"Letztens wurden die Apple Anwälte von der Richterin gefragt ob sie Crack geraucht hätten.."
So ein Unsinn. Das ist wieder mal ein typisch deuscher Übersetzungsfehler. "Are you on Crack" bedeutet soviel wie "Haben Sie noch alle?". Mit Crack hat das nichts zu tun.
@ Tamashii:
Ja, das ist eine Minderheit. Das sind typischerweise eher technikegeisterte Menschen und die sind in der Minderheit. Ganz bestimmt.
Ich glaube fast, dass die AntiApple Gemeinde sogar größer ist, da vor allem viele aus der esten Gruppe dabei sind, aber zusätzlich gibt es wirklich einige Ottonormalos, die nichts von Apple halten.
So eine Auswertung einer Umfrage ist für Apple nicht ungewöhnlich. Letztens wurden die Apple Anwälte von der Richterin gefragt ob sie Crack geraucht hätten..die selben leute haben diese Umfrage gestartet und ausgewertet vermute ich.
@Cobra
Originalzitat:
> Koh laid into Apple, asking why it would present such a lengthy document "when unless you're
> smoking crack you know these witnesses aren't going to be called!"
Das "unless you're smoking crack" klingt im Deutschen halt sehr flapsig und einer Richterin irgendwie nicht angemessen. Für die Ohren eines Amerikaners klingt es aber nur etwas "informell" wie z.B. "Sie müssen verrückt sein, wenn Sie glauben, dass alle diese Zeugen gehört werden können."