Samsung hat eine Digitalkamera vorgestellt, die mit Android als Betriebssystem läuft und alles kann, was ein Smartphone auch beherrscht – bis aufs Telefonieren. Klingt weder spannend, noch sinnvoll? Kommt darauf an, denn Samsung bietet in der Galaxy Camera nicht nur 21-fachen optischen Zoom, sondern auch einen 16-Megapixel-Sensor, der selbst unter schlechten Lichtverhältnissen für hervorragende Bildqualität sorgen soll. Wir haben uns die Super-Knipse angeschaut und präsentieren sie im Video.
Samsung Galaxy Camera ⎪ (c) Areamobile
Samsung will in den nächsten drei Jahren die Nummer Eins unter den Kameraherstellern werden. Seinen ersten Schritt dazu unternimmt das Unternehmen mit der Galaxy Camera, einem Gerät, das an ein größenwahnsinniges Smartphone erinnert. Smartphone, weil die technische Ausstattung wie Quad-Core-Prozessor mit 1,4 Gigahertz, ein Display mit 4,8 Zoll, einer Auflösung von 1.280x720 Pixel und Android 4.1 Jelly Bean jedem Highend-Handy gut stehen würde. Und größenwahnsinnig, weil das Gerät einfach riesig und mit seinem optischen 21-fachen Zoom auch richtig dick ist. Ob sich Samsung mit diesem Schritt nicht doch etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt hat?
Das lässt sich leider erst abschließend klären, wenn Preis des Gerätes und Qualität der Aufnahmen bekannt sind. Und da verspricht Samsung Großes: Neben Full-HD-Videos soll die Kamera auch Zeitlupenaufnahmen und scharfe Bilder von schnell bewegten Objekten erlauben. Dafür stellt der Hersteller dem Nutzer zahlreiche Szenenmodi zur Verfügung, darüber hinaus lässt sich die Galaxy Camera etwa zum Fernauslösen mit einem Android-Smartphone kabellos verbinden und anschließend können Aufnahmen per 3G oder sogar LTE ins Internet hochgeladen werden. Klingt zumindest interessant.
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Du bist nicht dabei?Wenn es Gimmicks geht, die bisher für Nicht-Consumer-Fotografen nicht so wirklich interessant waren schon. :D
Auch Nikon baut schon lange WLAN ein und hat auch schon ein Modell mit Projektor gebracht, also so innovativ ist Samsung hier nicht, wie du es darstellst.
@ pixelflicker:
Habe ich nicht und werde ich auch nicht. Guck mal unten nach in meinen anderen Posts. ;)
Ich habe das 808 nur erwaehnt, weil mir eine sehr gute Bildqualitaet wichtig ist, welche das 808 bietet.
EDIT:
Meine Aussage ist nicht ganz richtig. Ich habe es schon mit der Galaxy Camera verglichen, aber nur weil andere damit angefangen hatten und ich auf die fuer mich ersichtlichen Unterschiede ihren Spezifikationen hinweisen wollte, die bei Kameras noch einiges aussagen (Sensor-/Pixelgroesse, Blende, Zoom, Festbrennweite, ...).
Ja, die Idee war nicht wirklich allein von Samsung getragen, aber Samsung hat im Kameramarkt schon stark den Weg dafuer bereitet. Die verbauen ja schon 2 Jahren WLAN in einige Modelle oder bauen Frontbildschirme fuer Selbstportraits ein (finde ich aber alles bisher wenig interessant, da die Kameras sonst nicht wirklich uberzeugten).
@no way:
Ich sehe das nicht so, dass Samsung hier eine eigene Idee hatte...
@Surab:
Das 808 mit dieser Kamera zu vergleichen macht wenig Sinn, das Eine ist ein Smartphone mit Kamera-Funktion, das andere eine Kamera mit Smartphone-Funktionen. Das ist wie eine Workstation mit einem Notebook zu vergleichen.
Hier wollte ja keiner die Kamera schlecht reden, aber sie ist halt eindeutig auf den Consumermarkt ausgelegt und damit auch ihre Bildqualitaet. Der interessiert mich aber nicht, da die Bildqualitaet nun mal das wichtigste fuer mich ist. Daher ist auch das 808 so interessant.
Welche meinst du denn? Projektor, WLAN und Android gehören jedenfalls nicht dazu, denn das hatte Nikon früher.