Der Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) bietet nun auch in Deutschland sein Tablet-Modell Blackberry Playbook mit Mobilfunkschnittstelle an. Das Blackberry Playbook 3G+ unterstützt UMTS mit HSPA+, allerdings kein LTE.
RIM Blackberry Playbook 3G+ | (c) Hersteller
Das Blackberry Playbook 3G+ des kanadischen Herstellers RIM ist ab sofort in Deutschland verfügbar. Beim Online-Händler Amazon kann das Tablet für knapp 585 Euro bestellt werden. Das Gerät verfügt über einen 7 Zoll großen kapazitiven LCD-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.024x600 Pixel und wird von einem 1,5 Gigahertz leistenden Dual-Core-Prozessor mit 1 Gigabyte Arbeitsspeicher angetrieben. Anders als die schon ältere Wifi-Version des Playbook gibt es das Blackberry Playbook 3G+ nur in einer Ausführung mit 32 Gigabyte interner Speicherkapazität.
Weitere Features des 10 Millimeter dicken und 425 Gramm schweren Blackberry Playbook 3G+ sind eine 5-Megapixel-Kamera mit Videoaufnahme in Full-HD-Qualität, eine 3-Megapixel-Frontkamera für Videochats, ein GPS-Empfänger für Navigationsdienste, Bluetooth 2.1, ein Micro-USB-Port sowie ein Micro-HDMI-Anschluss. Als Betriebssystem ist Playbook OS 2.0 auf dem Tablet installiert. Diese OS-Version enthält eine eigenständige Mail-Anwendung und ist nicht mehr auf ein zusätzliches via Blackberry Bridge gekoppeltes Blackberry-Smartphone angewiesen.
Im vergangenen Monat hatte RIM in Kanada das Blackberry Playbook 4G gelauncht, das den Highspeed-Standard LTE unterstützt. Das jetzt in Deutschland verfügbare Blackberry Playbook 3G+ unterstützt für mobile Datenübertragungen neben GPRS auch UMTS mit HSPA+ mit bis zu 42 Megabit pro Sekunde im Downstream.
Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.
Du bist nicht dabei?Gutes teil
Endlich mal ein Tablet mit WOW effekt....WOW so teuer?
Einfach :-D
585 Euro... Huuiii... Also bei alllen Respekt aber für den Preis lehne ich mich in
Meiner Raumkapsel zurück und warte auf das Surface.
:)
Die haben immernoch nicht den Knall gehört. Das Ding wird genauso in den Regalen verstauben, wie vorher.
An sich ist das ein sehr gutes Tablet. Nur ist der Preis viel zu hochgegriffen. 350 Euro wären sicherlich angemessen und für Rim von Vorteil.
Die sollten nicht versuchen damit Gewinn zu machen, sondern lieber den Weg ebnen für BB10. Also leiber eine hohe Verbreitung forcieren und einen höheren Bekanntheitsgrad.
Ein niedriger Preis und eine Zusammenarbeit mit den großen Ketten, dass diese das Playbook in ihren Flyer prominent plazieren und in der Auslage auch gleich neben den Wettbewerbern auslegen.
So wird man wieder nichts los werden und später so oder so den niedrigen Preis wählen müssen.
Der Unterschied: würde man das göeich von anfang an machen, würde man einen positiven Marketingeffekt erzielen (etwa wie bein Google Nexus 7). Ist man später von der Marktentwicklung dazu gezwungen, gibt es die Negativ Berichterstattung mit dem gewohnten Hohn...